Neue Software:

Ultimaker stellt bei TCT in Birmingham seine neue 3D-Druck-Strategie vor

Während der TCT Show in Birmingham gab das niederländische Unternehmen Ultimaker seine neue 3D-Druck Stoftware-Strategie bekannt. So sollen unter anderem kontinuierliche Software-Updates dazu beitragen, die existierende Hardware zu erweitern.

Logo UltimakerAuf der TCT Show in Birmingham enthüllte der 3D-Drucker-Hersteller Ultimaker seine neue Software-Strategie. Die Software wird der Kern der Strategie sein, indem Software-Upgrades veröffentlicht werden, die kontinuierlich existierende Hardware über die Zeit erweitern. Von dieser zukunftssicheren Lösung sollen Nutzer und Unternehmen gleichermaßen profitieren.

Ultimaker 3D-Drucker mit Laptop
Für die Ultimaker 3D-Drucker wurden neue Software-Produkte entwickelt, die im Herbst auf den Markt kommen (Bild © Ultimaker)

Die ersten zwei Programme, die das Update erhalten werden, sind Ultimaker Cura und Cura Connect. Die Veröffentlichung von Ultimaker Cura, einer aktualisierten Slicing Software, ist für den 17. Oktober 2017 vorgesehen und sei Herstellerangaben zufolge eine starke störungsfreie Lösung, um Dateien für die digitale Fabrikation gezielt vorzubereiten. Die Hauptvorteile dieser 3D-Software liegen in einer Erweiterung des Ultimaker Produkt Ökosystems durch „rollende“ Software-Upgrades, mit denen die Möglichkeiten der Hardware erweitert werden. Des Weiteren kommt es zu einer Integration einer führenden Design-, und Engineering-Software, mit denen Unternehmen neue Arbeitsabläufe für ihre Bedürfnisse entwerfen können. Der dritte Vorteil liegt in der Unterstützung von industrieller CAD-Standardsoftware wie SolidWorks und Siemens NX. Seit Dezember 2016 arbeitet SolidWorks mit dem 3D-Drucker-Hersteller XYZprinting zusammen.

CURA
Symbolbild CURA (Bild © Ultimaker B.V.)

Cura Connect wird als neuer Bestandteil von Ultimaker Cura am 7. November 2017 veröffentlicht. Mit der Software können User eine Reihe von Ultimaker 3D-Druckern verwalten, eine Lösung für Prototyping, Tooling und Kleinproduktionen kreieren. Anwender können Druckaufträge planen, in die Warteschlange setzen und für eine maximale Betriebszeit überwachen. Die neue Software sorgt für Effizienz und eine leichtere Benutzbarkeit der Ultimaker 3D-Drucker.

Wie Paul Heiden, der Senior Vice President für Produkt-Management bei Ultimaker erklärte, würden vor allem Erstkäufer eines Ultimaker 3 3D-Druckers von den neuen Softwarelösungen profitieren. Ultimaker Cura eröffne die Möglichkeit der Plugin-Entwicklung durch Dritte, die eine nahtlose Integration von Plugins mit industrieller CAD-Standardsoftware gewährleistet. Dies soll den Zugang zum 3D-Druck erleichtern. Der Ultimaker 3 3D-Drucker kam im Oktober 2016 auf den Markt und schloss die Lücke zwischen Desktop- und industriellem 3D-Druck.

Ultimaker 2+ mit Laptop.
Auch Ultimaker 2+ 3D-Drucker können Objekte drucken, die mit der neuen Software erstellt wurden (Bild © Ultimaker).

Laut Siert Wijnia, dem Gründer von Ultimaker, wird das Software-Entwicklungsteam die Entwicklung neuer Anwendungen für die hauseigenen Maschinen fortsetzen, wie Cura Connect, eben eine mehr integrative Lösung für die weltweit eine Million Cura-Nutzer, zu denen auch professionelle Designer, Ingenieure, Forscher und Hersteller gehören. Dies werde den Usern helfen, viel mehr aus ihrem Ultimaker 3D-Drucker herauszuholen.

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