Das israelische 3D-Druck-Unternehmen MASSIVit 3D ist erfolgreich an der Börse in Tel Aviv (Israel) gestartet. Das Unternehmen, das vor allem mit Großformat-3D-Druckern auf sich aufmerksam macht, hat die für den Börsengang geplanten 50 Millionen US-Dollar aufgebracht. MASSIVit 3D blickt mit diesem erfolgreichen Start zuversichtlich in die Zukunft seines Unternehmens und des 3D-Drucks im Allgemeinen.

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Das israelische 3D-Druck-Unternehmen MASSIVit 3D hat die für den Börsengang geplanten 169 Mio. NIS (50 Mio. USD, rund 42 Mio. EUR) aufgebracht und ist damit erfolgreich an Israels Börse in Tel Aviv (Tel Aviv Stock Exchange, TASE) gestartet. Im Rahmen eines Angebots erhielt das Unternehmen eine Nachfrage von rund 249 Mio. NIS (75 Mio. USD, rund 63 Mio. USD). Laut einem Artikel von „CTECH“ erhielt MASSIVit 3D im Anschluss eine Post-Money-Bewertung von rund 660 Mio. NIS (198 Mio. USD, 166 Mio. EUR).

MASSIVit 3Ds Börsengang

Erez Zimerman, CEO von MASSIVit 3D, sagt:

„Wir freuen uns über den Börsengang und über das gewonnene Vertrauen aus dem Kapitalmarkt. Die Nachfrage, die wir gesehen haben, sowie die Investitionen institutioneller Unternehmen zeugen von der umfassenden Bewertung des Marktes für die von MASSIVit 3D bereitgestellte Lösung und den technologischen Wert, den wir auf den Markt bringen.“

Gershon Miller, Chief Innovation Officer und Mitbegründer von MASSIVit 3D, ergänzte:

„Wir sind auch zuversichtlich, dass unsere aktuellen technologischen Entwicklungen den Fertigungsmarkt, wie wir ihn kennen, verändern und es vielen Branchen ermöglichen werden, ihre Produktionsprozesse und Vorlaufzeiten zu beschleunigen. Im Rahmen des Wachstumsplans des Unternehmens werden die eingeworbenen Mittel genutzt, um weiterhin wichtige und disruptive Technologien zu entwickeln, die relevante Marktlücken schließen.“

Die israelische Zeichnungsfirma Poalim IBI und die Anwälte von Efrat Efrati Galili Confino & Co. haben den Börsengang des 3D-Druck-Unternehmens begleitet.

Frau nimmt Objekt aus Massivit 1800 Pro 3D-Drucker
Der Massivit 1800 Pro bietet eine bessere Auflösung als das Vorgängermodell und wurde 2019 vorgestellt (Bild © MASSIVit 3D).

MASSIVit 3D bisher

MASSIVit 3D wurde 2013 von Miller, Igor Yakubov und Moshe Uzan gegründet. Seitdem stellt hat sich das Unternehmen einen Namen in Branchen gemacht, die von großformatigen 3D-Druck-Objekten profitieren. Dazu gehört die Unterhaltungsindustrie, die Automobil-, Architektur– oder die Unterhaltungsbranche und andere Bereiche.

In 40 Ländern kommen bereits 3D-Drucker von MASSIVit 3D zum Einsatz. Zum Beispiel in den USA, wo das Design-Unternehmen Eclipse Corp. bereits 2018 bekannt gab, dass es davon ausgeht, mit dem Massivit 1800 bis 2021 Millionenumsätze zu generieren. In Holland ist es der 3D-Druck-Dienstleister 3D Next Level, der das gleiche 3D-Drucker-Modell für seine Arbeiten verwendet. Der Massivit 1800 hat bereits für einige ausgefallene 3D-Druck-Objekte gesorgt. In Mexiko wurde im Jahr 2018 vom Unternehmen Moti Digital für das „Fest des Lichts“ ein großformatiges 3D-gedrucktes Skelett hergestellt.

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