News zum Thema
Wir haben vor geraumer Zeit das Unternehmen ICON vorgestellt und deren Häuser, die in nur 24 Stunden mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können. ICON möchte mit den 3D-gedruckten Wohnhäusern, die nur 4000 US-Dollar kosten sollen, Problemen bei steigenden Preisen von Wohnraum entgegenwirken. Um mehr bauen zu können, erhielt das Unternehmen nun dank einer Finanzierungsrunde 9 Millionen US-Dollar.
Bei einzelnen 3D-Druckverfahren gibt es mühsame Nachbearbeitungsprozesse, insbesondere wenn es um die Reinigung von Metallpulver geht. Das Unternehmen Solukon eine Partnerschaft mit Siemens geschlossen, um ein neues Entstaubungssystem für 3D-gedruckte Metallteile auf den Markt zu bringen.
Das noch junge Start-up-Unternehmen Kumovis aus München, das sich seit 2016 auf den 3D-Druck für medizinische Anwendungen konzentriert, hat einen Millionenbetrag namhafter Investoren zur Verfügung gestellt bekommen. Mit diesem sollen nun ihre Kumovis 3D-Drucker auf dem wachsenden Markt für medizinische 3D-Drucker gebracht werden.
Das amerikanische Unternehmen Thermwood hat in Kooperation mit dem Luftfahrtkonzern Boeing ein großes Werkzeugteil mit dem 3D-Drucker gefertigt. Das 3,66 Meter große Werkzeug ist für das X777-Programm von Boeing gedacht und spart Zeit und Geld. Weitere Bauteile sind geplant.
Die EMAG-Gruppe, als Weltmarktführer für vertikale Pick-up-Drehmaschinen und Anbieter modularer Turn-Key-Fertigungslösungen, hat eine Minderheitsbeteiligung an dem Metall-3D-Druck-Pionier GEFERTEC erworben. Seit das Berliner Start-up im Jahr 2015 gegründet wurde, forciert es die Entwicklung des neuen Industriestandards 3DMP (3D Metal Print).
Lego setzt eigenen Angaben zufolge seit über 15 Jahren auf die 3D-Drucktechnologie. Jetzt gab das Unternehmen ein Investment in das auf 3D-Druck spezialisierte Unternehmen Evolve Additive Solutions bekannt und plant mit der Investition perspektivisch weiter den 3D-Druck in die eigenen Produktentwicklungs- und Herstellungssprozesse zu integrieren.
Das amerikanische Biotech-Unternehmen und Hersteller für Hochleistungs-Filamente für die industrielle Anwendung DSM hat bekanntgegeben, künftig mit FormFutura zusammenzuarbeiten. FormFutura wird die Hochleistungs-Filamente von DSM in sein Portfolio aufnehmen und so einen besseren Vertrieb auf einen stark wachsenden Markt gewährleisten.
Die beiden Technologieunternehmen EOS und Siemens haben eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit bekanntgegeben. Nicht nur der industrielle 3D-Druck soll davon profitieren, auch an Software, Automatisierungstechnik und Antriebstechnik werde in erfahrenen Teams gearbeitet. Die Zusammenarbeit im Detail.
Titomic ist ein australisches Unternehmen und spezialisiert auf den 3D-Druck mit Metall. Titomic hat jetzt mit TAUV sein erstes Verteidigungsabkommen geschlossen, um ein robustes unbemanntes Luftfahrzeug (engl. Unmanned Aerial Vehicle = UAV) aus Titan mit Hilfe von 3D-Druck herzustellen. Bei der additiven Fertigung kommt die Kinetic Fusion Technologie von Titomic zum Einsatz.
Das in München ansässige Start-up DyeMansion GmbH, welches mit der Finishing-Technologie eine viel beachtet Post-Processing-Lösung für den professionellen 3D-Druck bietet, konnte im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung 4,5 Millionen Euro von namhaften Investoren einsammeln. Die DyeMansion Finishing-Technologie soll damit international auf den Markt gebracht werden. Unternehmen wie BMW, HP und Daimler nutzen sie bereits.
Das Unternehmen Tethon 3D aus Nebraska hat sich bisher auf Keramikharze im Bereich des DLP-3D-Druckverfahrens spezialisiert. Jetzt möchten sie gemeinsam mit der Universität von Nebraska einen eigenen DLP-3D-Drucker für den Metall- und Keramik-3D-Druck entwickeln. Die Fertigungskosten der im DLP-Verfahren gedruckten Metall- und Keramikteile sollen nur einen Bruchteil ausmachen als bei herkömmlichen Verfahren.
Autodesk hat eine Unternehmenskooperation mit Amsystems beschlossen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die „nächste Generation der Multi-Material-3D-Drucker“ entwickeln, die mehr Technologien und Materialien miteinander vereinen können als bisherige additive Fertigungsysteme. Neu entwickelte Software von Autodesk soll außerdem in den Zentren von Amsystems zur Verfügung stehen.
Der Aktienkurs des weltweit führenden 3D-Druckerherstellers 3D Systems aus den USA befindet sich in einer Kursexplosion. 30% stieg der Aktienkurs zuletzt und brachte vor allem den Anlegern große Freude. Einige Fachleute sehen dies jedoch etwas differenzierter. Zahlreiche Experten halten sich mit Einschätzung zum weiteren Vorgehen noch zurück. Oder raten gar zum Verkauf. Andere sehen den Beginn eines Booms und raten zum Kauf der Aktie.
Für SLM Solutions fing das Jahr genauso gut an, wie das letzte Jahr endete. Sie wurden zum „Wachstumschampion“ und „Top Innovator 2018“ gekürt. Doch nach schwächeren Umsatzzahlen im 2. Quartal 2018 muss der Hersteller für industrielle 3D-Drucker aus Lübeck seine Umsatzprognose für 2018 jetzt ein wenig nach unten korrigieren.
Der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer AG und der US-Hersteller für 3D-Drucker 3D Systems haben eine Partnerschaft beschlossen. Gemeinsam wollen sie im Herbst erste Lösungen für die additive Fertigung von Metallteilen präsentieren.
Der 3D-Drucker-Hersteller Formlabs kann mit der Risikokapitalfirma New Enterprise Association (NEA) einen weiteren Investor zu seinen Geldgebern zählen. Dank der weiteren Investition von 15 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen nun einen Marktwert von einer Milliarde US-Dollar, was das Start-up-Unternehmen zu einem Einhorn macht.
BASF und Materialise haben eine Kooperation beschlossen, die sie beiden Unternehmen in ihrer jeweiligen Bereiche Wettbewerbsvorteile verschaffen soll. BASF wird außerdem 25 Millionen US-Dollar in Materialise investieren. Mit dem Fokus auf Automobile, die Luftfahrt und Konsumgüter möchten beide Unternehmen künftig schneller in Entwicklung und Produktion von Teilen vorankommen.
GE Additive wurde erst vor zwei Jahren als Tochterfirma von General Electric gegründet und hat seither zahlreiche Kooperationen mit namhaften Unternehmen geschlossen. Kürzlich gründete das Unternehmen das Manufacturing Partner Network und möchte damit die additive Serienfertigung weiter voranbringen. In dessem Zuge entstanden auch die neuen Kooperationen mit Honda und der Triumph Group.
Die beiden Schweizer Firmen, das Technologieunternehmen Oerlikon und das Rüstungsunternehmen Ruag, werden künftig bei 3D-gedruckten Raumfahrtkomponenten mehr zusammenarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel liegt darin, Schweizer Weltraumwerkzeuge auch mit Hilfe von 3D-Druckern zu produzieren.
Der börsenorientierte Technologiekonzern Oerlikon und die Lufthansa haben eine einjährige Kooperation im Bereich der additiven Fertigung beschlossen. An drei Standorten weltweit werden zukünftig exemplarisch Bauteilgeometrien mit gleichen 3D-Druckern hergestellt.
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