News zum Thema
Der deutsche 3D-Druckerhersteller EOS und das arabische Luftfahrtunternehmen Etihad Airways Engineering haben beim vergangenen Formel 1-Rennen in Abu Dhabi einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Gemeinsam möchten die Unternehmen den industriellen 3D-Druck in der Luftfahrt ausbauen. Für Etihad Airways Engineering ist die additive Fertigung eine Schlüsseltechnologie für Innenräume von Flugzeugen und mit EOS nicht die erste Partnerschaft mit einem namhaften deutschen Unternehmen.
Interplanetare Landefahrzeuge sind teuer und verbrauchen viel Energie. Das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA kooperiert seit Kurzem mit dem US-Softwarehersteller Autodesk, um kosteneffizientere und energiesparendere Landefahrzeuge mit Unterstützung der 3D-Drucker zu entwickeln. Das Design bietet dabei viel Potenzial, um die gewünschten Einsparungen zu erreichen.
Die Unternehmen BASF, Materialise und Essentium arbeiten an neuen Lösungen für die additive Fertigung im Bereich industrieller Anwendungen. Ziel der Unternehmenskooperation ist es, die bestehenden Technologien zu verbessern und die Entwicklung des industriellen 3D-Drucks mit neuer Hardware, Software und 3D-Drucker-Materialien weiter voranzutreiben. Wir haben Details zur Kooperation.
Die Modellbau Kurz GmbH & Co KG aus Baden-Württemberg unterzeichnet mit der Farsoon Europe GmbH eine Entwicklungsvereinbarung für den Beta-Test des additiven Fertigungssystems HT1001P. Ziel ist es, ein Beta-System des HT1001P zu entwickeln, das auf hochproduktive Operationen bei der Produktion von Funktionsteilen optimiert ist.
Beim renommierten USAutomobilhersteller Ford kommen additiv gefertigte Werkzeuge und Fertigungsmittel seit Jahren bei Montage und Produktion zum Einsatz. Dabei fallen für die Entwicklung der Konstruktionsdaten bis zu 50 % der Kosten an. Jetzt kooperiert Ford mit dem Berliner Softwareunternehmen trinckle, um die Anwendungen des 3D-Drucks zu skalieren und die Konstruktionserstellung zu automatisieren.
Im Vorfeld der Leitmesse für additive Manufacturing, der formnext 2018, haben Bosch Rexroth und GEWO Feinmechanik eine Partnerschaft zur Entwicklung eines Hochtemperatur-3D-Druckers namens PERFORMER260 angekündigt. Ein erster Prototyp soll auf der formnext zu sehen sein. Wir stellen den neuen 3D-Drucker schon einmal vorab genauer vor.
Bei einzelnen 3D-Druckverfahren gibt es mühsame Nachbearbeitungsprozesse, insbesondere wenn es um die Reinigung von Metallpulver geht. Das Unternehmen Solukon eine Partnerschaft mit Siemens geschlossen, um ein neues Entstaubungssystem für 3D-gedruckte Metallteile auf den Markt zu bringen.
Das amerikanische Unternehmen Thermwood hat in Kooperation mit dem Luftfahrtkonzern Boeing ein großes Werkzeugteil mit dem 3D-Drucker gefertigt. Das 3,66 Meter große Werkzeug ist für das X777-Programm von Boeing gedacht und spart Zeit und Geld. Weitere Bauteile sind geplant.
Das amerikanische Biotech-Unternehmen und Hersteller für Hochleistungs-Filamente für die industrielle Anwendung DSM hat bekanntgegeben, künftig mit FormFutura zusammenzuarbeiten. FormFutura wird die Hochleistungs-Filamente von DSM in sein Portfolio aufnehmen und so einen besseren Vertrieb auf einen stark wachsenden Markt gewährleisten.
Die beiden Technologieunternehmen EOS und Siemens haben eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit bekanntgegeben. Nicht nur der industrielle 3D-Druck soll davon profitieren, auch an Software, Automatisierungstechnik und Antriebstechnik werde in erfahrenen Teams gearbeitet. Die Zusammenarbeit im Detail.
Titomic ist ein australisches Unternehmen und spezialisiert auf den 3D-Druck mit Metall. Titomic hat jetzt mit TAUV sein erstes Verteidigungsabkommen geschlossen, um ein robustes unbemanntes Luftfahrzeug (engl. Unmanned Aerial Vehicle = UAV) aus Titan mit Hilfe von 3D-Druck herzustellen. Bei der additiven Fertigung kommt die Kinetic Fusion Technologie von Titomic zum Einsatz.
Das Unternehmen Tethon 3D aus Nebraska hat sich bisher auf Keramikharze im Bereich des DLP-3D-Druckverfahrens spezialisiert. Jetzt möchten sie gemeinsam mit der Universität von Nebraska einen eigenen DLP-3D-Drucker für den Metall- und Keramik-3D-Druck entwickeln. Die Fertigungskosten der im DLP-Verfahren gedruckten Metall- und Keramikteile sollen nur einen Bruchteil ausmachen als bei herkömmlichen Verfahren.
Autodesk hat eine Unternehmenskooperation mit Amsystems beschlossen. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen die „nächste Generation der Multi-Material-3D-Drucker“ entwickeln, die mehr Technologien und Materialien miteinander vereinen können als bisherige additive Fertigungsysteme. Neu entwickelte Software von Autodesk soll außerdem in den Zentren von Amsystems zur Verfügung stehen.
Der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer AG und der US-Hersteller für 3D-Drucker 3D Systems haben eine Partnerschaft beschlossen. Gemeinsam wollen sie im Herbst erste Lösungen für die additive Fertigung von Metallteilen präsentieren.
BASF und Materialise haben eine Kooperation beschlossen, die sie beiden Unternehmen in ihrer jeweiligen Bereiche Wettbewerbsvorteile verschaffen soll. BASF wird außerdem 25 Millionen US-Dollar in Materialise investieren. Mit dem Fokus auf Automobile, die Luftfahrt und Konsumgüter möchten beide Unternehmen künftig schneller in Entwicklung und Produktion von Teilen vorankommen.
GE Additive wurde erst vor zwei Jahren als Tochterfirma von General Electric gegründet und hat seither zahlreiche Kooperationen mit namhaften Unternehmen geschlossen. Kürzlich gründete das Unternehmen das Manufacturing Partner Network und möchte damit die additive Serienfertigung weiter voranbringen. In dessem Zuge entstanden auch die neuen Kooperationen mit Honda und der Triumph Group.
Die beiden Schweizer Firmen, das Technologieunternehmen Oerlikon und das Rüstungsunternehmen Ruag, werden künftig bei 3D-gedruckten Raumfahrtkomponenten mehr zusammenarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel liegt darin, Schweizer Weltraumwerkzeuge auch mit Hilfe von 3D-Druckern zu produzieren.
Der börsenorientierte Technologiekonzern Oerlikon und die Lufthansa haben eine einjährige Kooperation im Bereich der additiven Fertigung beschlossen. An drei Standorten weltweit werden zukünftig exemplarisch Bauteilgeometrien mit gleichen 3D-Druckern hergestellt.
Die beiden Unternehmen für 3D-Drucker-Materialien, Advanc3D Materials und Setup Performance, gehören künftig zum deutschen Chemiekonzern BASF. Mit dem Kauf beider Firmen wird der Bereich 3D-Druck bei BASF weiter gestärkt.
Das Startup Additive Works und der deutsche 3D-Drucker-Hersteller EOS haben ihr gemeinsames Werk, die Software Amphyon, vorgestellt. Die beiden Unternehmen möchten außerdem das Verfahren zum 3D-Druck mit Metall optimieren. Wir stellen das simulationsbasierte Prozessvorbereitungsprogramm Amphyon von EOS und Additive Works einmal genauer vor.
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