News zum Thema
Der Hersteller von Elektronikartikeln Jabil und das Renault F1-Team arbeiten künftig gemeinsam an Fahrzeugteilen aus dem 3D-Drucker und der Integration von 3D-Druck in die Produktentwicklung des Formel 1-Rennstalls. Konkret soll der Formel 1-Rennwagen R.S. 19 verbessert werden, der auch an der Formel 1-Weltmeisterschaft 2019 teilnehmen wird.
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem 3D-Drucker-Hersteller Stratasys und Don Schumacher Racing ermöglicht es dem Rennsport-Team mit der FDM-3D-Drucktechnologie schneller und kostengünstiger Prototypen zu fertigen und den Designprozess für neue Fahrzeugteile zu beschleunigen – speziell entwickelt für die Anforderungen des Dragster-Rennsportverein im Wettbewerb.
Die Unternehmen BASF 3D Printing Solutions, Origin und das Unternehmen ECCO aus Dänemark arbeiten gemeinsam daran, die additive Fertigung für die Massenproduktion zu etablieren. Die offene Plattform von Origin und die Materialien von BASF ermöglichen einen starken Fokus auf Endkundenanwendungen. Wir haben uns die bisherigen Fortschritte angesehen.
Materialise hat auf der RAPID+TCT 2019 in den USA einige Neuigkeiten zu seinem bestehenden Produktportfolio für den industriellen 3D-Druck vorgestellt. Außerdem gab das Unternehmen die Zusammenarbeit mit HP, Essentium und Nikon bekannt. Eine Übersicht der Neuheiten.
Das deutsche Unternehmen Henkel hat das US-amerikanische Wissenschaftsunternehmen Molecule, das sich auf die Entwicklung nachhaltiger Lösungen für ein besseres, sichereres und gesünderes Leben der Menschen spezialisiert hat und dabei auch auf den 3D-Druck setzt, übernommen. Damit wird das Technologieportfolio von Henkel erneut erweitert. Erst vor knapp einem Jahr eröffnete Henkel ein 3D-Druck-Technologiezentrum.
Siemens hat mit dem schwedischen Unternehmen Interspectral eine Partnerschaft beschlossen, mit dem Ziel, eine Software namens AM Explorer zu entwickeln, die den 3D-Druck visualisieren und den industriellen 3D-Drucker so noch weiter optimieren soll. Der AM Explorer soll nun zusammen mit Siemens weiterentwickelt werden.
Der bekannte 3D-Drucker-Hersteller Markforged hat mit dem Standort Dublin (Irland) seine erste Niederlassung in Europa eröffnet. Der Hersteller will von seiner neuen Europazentrale aus die Expansion des Unternehmens in Europa vorantreiben. Für Dublin bedeutet das bis zu 100 neue Arbeitsplätze.
Die beiden belgischen Unternehmen Aerosint und Solvay haben einen Forschungsvertrag geschlossen, um ein wirtschaftlicheres Pulverschmelzverfahren für Hochleistungskunststoffe zu entwickeln. Mit dem SLS-3D-Druckverfahren soll zum Beispiel Polyetheretherketone (PEEK) und Polyphenylensulfid unter wirtschaftlichen Kriterien bearbeitet werden.
SLM Solutions und des US-Unternehmen Identify3D, ein Anbieter für Designschutz und Rückverfolgbarkeit für die Additive Fertigung, kooperieren, um den Schutz der Designdaten bei den additiven Fertigungsprozessen von SLM Solutions zu erhöhen. Beide Unternehmen wollen gemeinsam an einer End-to-End Softwarelösung arbeiten.
Die Deutsche Bahn möchte gemeinsam mit dem Unternehmen 3YOURMIND, einem Berliner Softwareanbieter für 3D-Druck-Prozesse, Ideen der Mitarbeiter für 3D-Druckanwendungen sammeln und so langfristig ein digitales Ersatzteillager aufbauen. Wir werfen einen Blick auf die Pläne.
Das Animationsstudio LAIKA hat bereits über 100.000 Teile ihres Stop-Motion-Filmes mit Hilfe von 3D-Druckern von Stratasys realisiert. Aktuell besteht außerdem eine Kooperation mit dem Sportartikelhersteller NIKE. Der Schuh „Missing Link x Nike Air Max Susan“, der in dem aktuellen LAIKA-Film „Missing Link“ von der Hauptfigur getragen wird, wird bei NIKE erscheinen und Teile wurden ebenfalls mit Hilfe des 3D-Drucks realisiert.
Der niederländische Hersteller für 3D-Drucker Ultimaker hat mit eSUN, Essentium und Polymaker drei neue Partner für sein Ultimaker Material Alliance Programm vorgestellt. Die dafür entwickelten neuen Druckprofile sind auch bereits zum Download verfügbar. Auch die Ultimaker Cloud war ein Thema.
Der deutsche Hersteller von Industrie-3D-Drucker EOS GmbH hat das Stratasys-Spin-Off Vulcan Labs aus Texas (USA) übernommen. Damit will EOS seine Präsenz in Nordamerika stärken. Vulcan Labs Aufgabe wird die Weiterentwicklung des Integra P400 sein.
Das Institut für Technologie-inspirierte regenerative Medizin (MERLN) der Universität Maastricht ist eine Kooperation mit der Biotechnologiefirma Aspect Biosystems eingegangen. Gemeinsam arbeiten die Forscher und Entwickler an dem 3D-Druck von Nierengewebe für die additive Herstellung funktionierender Organe.
Carbon, ein Start-up-Unternehmen für Hochgeschwindigkeits-3D-Drucker und Dentsply Sirona, ein Hersteller von Dentalprodukten und zahnmedizinischen Technologien, haben eine strategische Partnerschaft beschlossen. Gemeinsam entwickelt werden sollen Materialien, die mit 3D-Druckern von Carbon in hoher Geschwindigkeit bei maximaler Präzision professionelle Zahnprothesen mit 3D-Druck herstellen können sollen.
Das deutsche Unternehmen Evonik, mit Fokus auf Spezialchemie, hat das US-amerikanischen Start-up Structured Polymers gekauft. Dabei wurde auch ein Kaufvertrag mit Übernahmeplan unterzeichnet. Evonik erhält dadurch Zugang zu einer neuen patentierten Technologie, die das bestehende Produktportfolio an speziellen Kunststoffpulvern für die additive Fertigung erweitern soll.
Die französische Prodways Group hat das Unternehmen Surdifuse-L’Embout Français mit dem Ziel übernommen, führend in der Hörgeräteproduktion in Europa zu werden. Durch die Akquisition erhofft sich Prodway einen zusätzlichen Umsatz von mehr als 3 Millionen Euro und möchte für die Herstellung kundenspezifischer Höhrgeräte auch 3D-Drucker einsetzen.
Forscher der portugiesischen FCTUC und der norwegischen SINTEF haben gemeinsam einen 3D-Metalldrucker entwickelt. Dieser hat großes Potenzial für den 3D-Druck komplexer Geometrien im industriellen Bereich, doch fehlen noch zwei Millionen Euro, um den 3D-Drucker auf den Markt zu bringen. Ein Konsortium soll helfen.
Das schwedische Unternehmen Hexagon verbessert mit dem Erwerb von Bricsys sein Portfolio an AEC-Lösungen. Bricsys Fachkompetenz im Gebäudedesign zeigt sich in CAD-Programmen wie BricsCad, welches gerade in der dreidimensionalen Gebäudekonstruktion viel Unterstützung bietet.
Eine der führenden Leasinggesellschaft für Schienenfahrzeuge mit Sitz in London, Angel Trains, ging jetzt eine Kooperation mit den beiden Unternehmen ESG Rail und Stratasys ein. Ziel der Zusammenarbeit ist es, auch mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie der Überalterung der Bahn entgegenzuwirken. Erste Teile aus den FDM-3D-Druckern von Stratasys konnten bereits im Praxiseinsatz erfolgreich getestet werden.
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