Die wohl von der 3D-Drucker Branche am meisten erwartet Nachricht, in wie weit Hewlett Packard (HP) in den Markt für 3D-Drucker einsteigen wird, ist gelüftet. Meg Whitman, CEO und Präsidentin von HP, sprach jetzt in einem Interview auf CNBC erstmals konkreter zu den Plänen und Produkten von Hewlett Packard für seine Sparte ‚3D-Drucker‘. Und ihre Aussagen sorgen in der Branche teils für eine Überraschung.

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Wann, wie und in welchen Umfang Hewlett Packard (HP) in den Markt für 3D-Drucker einsteigt, gehört sicherlich zu den am meisten erwarteten Nachrichten im 3D-Druck. Seit der ersten Bekanntgabe, HP steigt in den Markt für 3D-Drucker ein, reisen die Meldungen um den Einstieg des US-amerikanischen Technologiekonzerns nicht ab.

Zuletzt gab CEO und Präsidentin von Hewlett-Packard Meg Whitman bekannt, noch im Juni diesen Jahres einen ersten 3D-Drucker der Öffentlichkeit vorzustellen. Diese Pläne wurden später in verschiedenen Inteviews wieder relativiert. Jetzt gab „Meg“ erneut ein Interview zum Einstieg von HP in den Markt für 3D-Drucker, diesmal dem Nachrichtensender CNBC.

“We’re focused on business 3D printing, not consumer 3D printing,” Whitman told CNBC’s Jim Cramer. “We’ll announce a 3D printing technology at the end of this year, and we think there’s a real opportunity here.” Meg Whitman, CEO und Präsidentin von Hewlett Packard

Dabei sagte sie, nicht gänzlich unüberraschend, Hewlett Packard wird nur 3D-Drucker im Business-Umfeld anbieten. Damit wird es nach der Aussage von Whitman nach jetzigen Plänen keine 3D-Drucker für Privatverbraucher geben. Die momentanen Global Player der Branche 3D Systems und Stratasys dürften sich darüber freuen. Der Gedanke interessierter Privatanwender, zukünftig doch keine HP-3D-Drucker im Einzelhandel zu finden, ist dagegen wohl für einige Wartende enttäuschend.

Erst vor wenigen Wochen präsentierte das Marktforschungsunternehmen Juniper Research eine Marktstudie zu den prognostizierten Verkäufen privater 3D-Drucker bis 2018. Nach Einschätzungen der Marktforscher werden bis 2018 über 1 Million 3D-Drucker weltweit verkauft. Eine beachtliche Zahl, die allerdings den Einstieg von Hewlett Packard in den Markt der 3D-Drucker für Endverbraucher mit einbezieht. Die Experten dürften ihre Studie jetzt noch einmal überarbeiten müssen.

Negative Auswirkungen auf die Entwicklung der 3D-Drucker hat die Entscheidung von Meg Whitman und Ihrem Großkonzern wohl aber eher nicht. Mit den Geldern für Forschung und Entwicklung, der Herstellung innovativer Produkte, dem Marketing und der Ankurbelung des Wettbewerbs ist für die 3D-Drucker-Branche, mit dem Einstieg von Hewlett Packard, ein Schub zu erwarten. Oder wie ist Eure Meinung zur Entscheidung von HP sich auf den Markt für Business-3D-Drucker zu fokussieren und keine 3D-Drucker für Privatverbraucher anzubieten?

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