Niedersachsen:

Lehrer der Ostfalia-Hochschule Wolfenbüttel geben Fortbildung im 3D-Druck

Zwölf Lehrer der Ostfalia-Hochschule in Wolfenbüttel lernen an drei Nachmittagen pro Woche Schülern den Umgang mit 3D-Druckern. Im Rahmen des Projektes „Create your Style – MINT for Girls“ konnten so schon zahlreiche neue Maker(innen) gewonnen werden.

Die Lehrerschaft der Ostfalia-Hochschule in Wolfenbüttel (Niedersachsen) beschäftigt sich derzeit mit dem Thema 3D-Druck. Zur optimalen Unterrichtung ihrer Schüler im Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) und der „Großen Schule“ lernen rund zwölf Lehrer an drei Nachmittagen wöchentlich den Umgang mit der neuen Technologie und sei die erste Schulung ihrer Art in der Region.

Neben dem Umgang mit dem 3D-Drucker lernen sie wie 3D-Objekte gestaltet werden, gemeinsame Schulprojekte und Facharbeitsthemen erarbeitet. Die Schulprojekte und Facharbeitsthemen sollen den Übergang von der Schule zur Hochschule noch geschmeidiger gestalten. Der ganzheitliche Ansatz würde im Mittelpunkt stehen und nicht nur die MINT-Fächer abgedeckt.

3D-Drucker in der Schule
Drei Schülerinnen und der Ultimaker 3D-Drucker der Großen Schule in Wolfenbüttel (Bild © Grosse Schule).

Ins Leben gerufen wurde die Fortbildung von Professor Andreas Ligocki mit seinen Mitarbeitern Florian Meyer und Thorsten Wollny vom Institut für Konstruktion und angewandten Maschinenbau gemeinsam mit der Stiftung Niedersachsen Metall, berichtet die „Wolfenbüttler Zeitung“.

Beim Projekt „Create your Style – MINT for Girls“ lernen Mädchen per 3D-Drucker individuelle Accessoires herzustellen. Die Schüler haben auch schon einen vollständigen Quadrocopter an der Ostfalia entworfen, die Bauteile gedruckt und die Flugmaschine eingesetzt.

Ein 3D-Drucker des Herstellers Ultimaker wurde für das THG und der Großen Schule bereits erworben mit dem Schüler ihre Erfahrungen im 3D-Druck in Zukunft vertiefen können.

In Bildungseinrichtungen in Deutschland sind 3D-Drucker verstärkt anzutreffen, so setzen Schulen und Universitäten den 3D-Drucker-Bausatz von Fischertechnik ein, der Schülern den Umgang mit der neuen Technologie lehrt. Der 3D-Drucker eDee der Firma YSoft be3D wurde speziell für den schulischen Einsatz entwickelt. Das Auricher Gymnasium Ulricianum erhielt im Winter 2015 eigene 3D-Drucker, die von Lehrern selbst zusammengebaut wurden und im Unterricht eingesetzt werden.

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