
Auswirkungen des 3D-Drucks auf die Umwelt
Laut Brian Neff, CEO von Sintavia, werden oft nur die Kosten- und Zeitvorteile bei der additiven Fertigung hervorgehoben. Es sei jedoch auch wichtig, die positiven Auswirkungen in Sachen Nachhaltigkeit und Umwelt zu aufzuzeigen. AMGTA soll die Vorteile des 3D-Drucks hervorheben und so diese Lücke schließen.
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Der Verband wird im Moment noch aufgebaut. Bis zum zweiten Quartal 2020 will man vollumfänglich den Betrieb aufnehmen. Jeder Hersteller, der seinen Umsatz größtenteils mit 3D-Druck erzielt und Umweltstandards einhält, ist herzlich willkommen. Umweltstandards wären zum Beispiel, proaktive interne Richtlinien der Abfallreduzierung und Ähnliches.

Möglichkeiten der Umsetzung
Umweltschonende Ideen, die mit dem 3D-Drucker umgesetzt werden können, gibt es viele. Der 3D-Drucker-Hersteller Voxeljet hat zum Beispiel vor wenigen Wochen Schuhe, die mit dem HSS-3D-Druckverfahren hergestellt wurden, präsentiert, die komplett recycelt werden können. Wirtschaftlich und umweltgerecht zugleich. Aber auch schon bei der Herstellung von 3D-Druckern kann man auf die Umwelt achtgeben. Wie bei der Konstruktion des Factory 2.0 3D-Druckers des polnischen Herstellers von Industrie-3D-Druckern auf FFF-/FDM-Basis Omni3D, bei der Aspekte des Umweltschutzes in den Vordergrund gestellt wurden.
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