
Die Möglichkeit, mittels recyceltem Kunststoffgranulat Felgen für Rollstuhlräder herzustellen, liegt im Fokus der Projektarbeit der Aachener Studenten, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule Aalen. Sie verwenden das aus dem Müll gewonnene Granulat zur Weiterverarbeitung mit der 3D-Druckmaschine, um individuell auf die Rollstühle angepasste Bauteile schnell, kostengünstig und vor Ort herstellen zu können

Dr. Wolfgang Rimkus vom Technologiezentrum für Leichtbau der Hochschule Aalen besuchte die beiden Studenten kürzlich. Er führte Gespräche bezüglich des Studentenaustausches mit Dr. Gys Jacobs, der Dekan der Fakultät Mechanical and Mechatronics Engineering.
Von Professor du Preez, dem wissenschaftliche Leiter des Centre for Rapid Prototyping and Manufacturing (CRPM) ist und dem Direktor des CRPM, Gerrie Booysen, wurden die Einrichtungen der CUT im Bereich Leichtbau und additiver Fertigung vorgestellt. Diskussionsthema waren mögliche gemeinsame Forschungsfelder. Beide Bildungseinrichtungen zeigen sich erfreut über eine eventuelle Zusammenarbeit.
Fortschreitende Verbreitung von 3D-Druck zur Bekämpfung von Plastikmüll ein Seegen
Eine andere Idee Plastik zu recyclen hatte das belgische Start-Up Yuma. Diese haben sich auf den 3D-Druck stylischer Brillen aus Plastikmüll spezialisiert. Erst vor zwei Tagen haben wir über TreeD Filaments berichtet, die alte Gummireifen zu 3D-Drucker-Material verarbeiten. Um die Grenzenlosigkeit der Verwendung von Plastikmüll für den 3D-Druck zu verdeutlichen, hat die niederländische Organisation Klean eine riesige Madonna mit Hilfe von 3D-Druckern und eben Filament aus Plastikmüll hergestellt und auf einem öffentlichen Platz aufgestellt. Sie möchten weiter über die Entwicklung der 3D-Drucktechnologie informiert werden? Abonnieren Sie gerne unseren kostenlosen Newsletter (hier abonnieren).






