Der größte Flugzeughersteller Europas, die in Toulouse ansässige Airbus S.A.S., setzt bei der Produktion ihrer Flugzeuge immer stärker auf 3D-Druckverfahren. Eines ihrer Ziele ist dabei die Reduktion des Gewichts der Flugzeuge, aber auch die immer bessere technische Ausstattung. So plant das Unternehmen beispielsweise, eine Trennwand mittels 3D-Druck-Verfahren herzustellen.
In dieser Rubrik möchten wir Sie immer wieder mit neuen Informationen zum Thema Airbus und 3D-Druck auf dem Laufenden halten. So werden Sie hier erfahren, wenn es technische Neuerungen auf diesem Gebiet gibt, deren Nutzung Airbus plant.
Gerade im Flugzeugbau kommt dem 3D-Druck eine gewichtige Bedeutung zu. Lassen sich einzelne Komponenten mühelos am Computer planen und die Daten direkt an den angeschlossenen Drucker weiterleiten. So entwickelte Prototypen lassen sich auch leicht in Klein- oder Großserie fertigen. Natürlich gilt es dabei, weiter in die Forschung zu investieren. Auch hieran wird sich Airbus mit Sicherheit beteiligen. Airbus plant zudem, für den Bau der Flugzeuge sogenannte Bionische Strukturen zu nutzen. So soll es beispielsweise möglich werden, die Außenwände durchsichtig zu gestalten, damit Passagiere einen nahezu 360-Grad-Rundum-Blick auf Himmel und Erde erhalten.
Bislang werden für den Flugzeugbau nur einzelne kleine Elemente via 3D-Druck gefertigt. Wenn es auf diesem Gebiet Neuerungen gibt, werden wir Sie darüber genauso informieren wie über Auszeichnungen, die Airbus gemeinsam mit Partnerunternehmen im Bereich der Forschung oder Anwendung der 3D-Druckverfahren erhielt.
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Nachfolgend bieten wir eine Übersicht aktueller Beiträge und News zum Thema „Airbus und 3D-Druck“. Über neue Beiträge zum Thema informieren wir in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Der 3D-Druck erweißt sich in der Raumfahrt immer häufiger als äußerst nützlich. Astronauten haben es auf ihren Missionen einfacher, Dinge auf Bedarf selbst vor Ort produzieren zu können, unter anderem Werkzeug. Missionen werden also kostengünstiger. Airbus und IBM haben jetzt in Kooperation mit Hilfe von 3D-Drucker CIMON entwickelt, einen Assistenten der mit künstlicher Intelligenz Astronauten auf ihren Missionen unterstützt.
Airbus und Arconic arbeiten zusammen, um den Metall-3D-Druck für den Flugzeugbau mit Titan- und Nickel-Objekten weiterzuentwickeln. Mehrere Kooperationsverträge wurden geschlossen und hohe Geldbeträge investiert, wurde im Zuge der formnext 2017 öffentlich. Die Forschungsarbeit geht gut voran und Prozesse wie Ampliforge bringen die Kooperationspartner dem Ziel näher, die additive Fertigung noch tiefer in die Fertigungsprozesse der Flugzeughersteller zu verwurzeln.
Zusammen mit Liebherr hat der 3D-Drucker-Hersteller EOS mit Hilfe von Metall-3D-Druck einen Ventilblock für die primäre Flugsteuerung für den Airbus A 380 entwickelt, der die gleiche Leistung wie das konventionelle Bauteil bietet aber 35 Prozent weniger Gewicht aufweist und aus weniger Einzelteilen besteht. In dieser Fallstudie stellen wir den gesamten Produktentwicklungsprozess einmal genauer vor.
Mit dem Titanbauteil aus dem 3D-Drucker befindet sich nun erstmals ein additiv gefertigtes Bauteil in der Serienproduktion einer Airbus 350 XWB Passagiermaschine.
Im Rahmen des Partnerprojektes 3i-PRINT realisierten namhafte Unternehmen wie beispielsweise Altair, APWORKS, EOS, csi entwicklungstechnik, GERG und Heraeus die Fertigung eines VW Caddy Vorderwagens mit einem 3D-Drucker.
Gemeinsam mit der Europäischen Weltraumagentur ESA arbeiten Airbus und 3D Systems am ersten Radiofrequenz Filterprojekt. Dabei setzen die Unternehmen auf den 3D-Druck mittels DMP-Technologie.
Bereits im Jahr 2012 wurde der Werkstoff Aerographit entwickelt. Nun haben ihn Forscher der TU Hamburg-Harburg und Mitarbeiter von Airbus für den Einsatz in der Luft- und Raumfahrtindustrie getestet.
Das Unternehmen Stratasys Direct Manufacturing wurde vom Airbus mit dem 3D-Druck von Polymerbauteilen für den Airbus A350 XWB beauftragt. Welches Material zum Einsatz kommen soll und was sich der Flugzeughersteller davon verspricht, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Liebherr-Aerospace hat zum ersten Mal für die primäre Flugzeugsteuerung eines Airbus A380 eine 3D-gedruckte Komponente eingesetzt. An der Entwicklung des Bauteils aus Titanpulver war neben Airbus selbst auch die TU Chemnitz beteiligt.
Beim BMW i8-Kundenevent stellte die Airbus-Tocher APWorks die Möglichkeiten der 3D-Drucker für die Luft-, und Raumfahrt sowie Medizintechnik und Automobilindustrie vor.
Im Rahmen des Projektes Aeroswift sollen für Airbus und Boeing metallische Flugzeugbauteile im 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Bei Aeroswift handelt es sich um ein im Jahr 2011 gegründetes Gemeinschaftsprojekt des südafrikanischen Unternehmens Aerosud und der Organisation für wissenschaftliche und industrielle Fertigung (CSIR). Südafrikas Regierung fördert das ehrgeizige Projekt.
Airbus und die APWorks GmbH wurden für ihre Trennwände aus dem 3D-Drucker mit dem Deutschen Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet. Die additive gefertigten Trennwände erreichen eine Gewichtseinsparung von 45 Prozent. Damit lassen sich 10 Tonnen Kerosin pro Jahr pro Flugzeug einsparen. Und es gibt noch weitere ökonomische und ökologische Vorteile.
Der Flugzeughersteller Airbus erweitert seine Tätigkeiten mit 3D-Druck. Mit einer Kooperation mit dem französischen Software-Hersteller Dassault Systems setzt Airbus zukünftig auf die 3DExperience-Plattform und die Branchenlösung „Co-Design to Target“, um die Entwicklung von Prototypen bei Airbus weiter zu optimieren.
Mit „Thor“ hat Airbus ein Flugzeug aus einem 3D-Drucker vorgestellt, das aus mehr als 50 Einzelteilen besteht. Neben einer Senkung der Vorbereitungszeit um 90% und Produktionskosten die um 75% niedriger liegen als bei konventionellen Fertigungsmethoden, verfügt Thor auch pber eine ganz besondere Gitterwerkstruktur.
Airbus hat ein Patent eingereicht, dass die additive Fertigung der Außenhülle von Flugzeugen vorsieht. Das Patent wurde am 19. Mai beim „United States Patent and Trademark Office“ eingereicht. Das spezielle Verfahren bietet für die Fertigung einen entscheidenden Vorteil.
Mit „Light Rider“ präsentiert Airbus (APWorks) ein Leichtbaumotorrad aus einem 3D-Drucker. Die Techniker von Airbus wollen mit dem „Light Rider“ zeigen, dass mit man mit einem 3D-Drucker auch komplexe und robuste Fahrzeuge in Leichtbauweise in sehr guter Qualität herstellen kann.
Der Konzern Alcoa wird für den Bau von Airbus-Flugzeugen den Flugzeughersteller mit Titanbauteilen aus dem 3D-Drucker beliefern. Das berichtet Alcoa. Um welche Bauteile es sich dabei konkret handelt, berichtet das Unternehmen nicht. Die Lieferung der 3D-Komponenten an Airbus soll Mitte 2016 beginnen.
Airbus setzt für den 3D-Metalldruck auf den MetalFAB1-3D-Drucker von Additive Industries. Bereits jetzt werden über 1.000 Flugzeugkomponenten im A350 XWB mit Hilfe von 3D-Metalldruck gefertigt. Zukünftig sollen über 50% der Airbus-Flugzeugteile aus dem 3D-Drucker stammen, berichtet Additive Industries.
Das Risikokapital-Unternehmen Airbus Ventures, aus dem Hause von Airbus, unterstützt zukünftig den US-Automobilhersteller Local Motors. Über die Summe wurde bisher nichts bekannt. Airbus sieht in dem Hersteller für Automobile aus dem 3D-Drucker ein positives Beispiel für schnelle und innovative Produktentwicklung.
Für die Luftfahrt und andere Branchen arbeiten Entwickler in Aachen für die Tochterfirma von Airbus, Airbus Apworks GmbH, an einer Optimierung des 3D-Drucks mit Metallen, wie Aluminium und Titan. Bisher gelang es die Kosten für Einzelstücke gegenüber konventioneller Fertigungsverfahren um 50 Prozent zu senken. Den Durchbruch der Verfahren, die für die Massenfertigung noch Entwicklungszeit benötigen, sehen die Entwickler aber schon in 1-2 Jahren.