In China fand vor wenigen Wochen die erste Konferenz zum Bau von Mondbasen statt. Dort wurde die Mondbasis „Lunar Pot Vessel“ und andere Beispiele vorgestellt. Der Bau einer Mondbasis wäre vor allem mit lokalen Materialien wie Monderde realisierbar.
Sollte es wirklich irgendwann einmal dazu kommen, das Menschen den Mars betreten und hier leben, benötigen sie natürlich eine entsprechende Behausung. Diese könnte von 3D Druckern produziert werden, so die Vorstellung von Experten. Dabei müssen natürlich die vor Ort anzutreffenden Gesteinsarten mit in die Planungen einbezogen werden, da ein Transport von Baumaterial von der Erde zum Mars nur sehr schwer möglich sein dürfte. Aus diesem Grund hatte sich die NASA dazu entschlossen, einen Architektenwettbewerb ins Leben zu rufen, dessen Ergebnisse nun vorliegen.
Die Häuser sollen vier Personen Platz bieten, jeweils 90 Quadratmeter groß sein und sowohl über einen Wohn- und Schlafbereich als auch eine Küche und ein Bad verfügen. Das Gebäude soll mit 3D-Druckern errichtet werden und schnellstmöglich bezugsfertig sein, da die Drucker erst zusammen mit den Menschen auf den roten Planeten gelangen werden. Insgesamt beteiligten sich 165 Teams, die besten 30 Arbeiten wurden von der NASA ausgezeichnet.
Manche Teams entschieden sich dafür, das Haus in einer runden Form bzw. Kuppelform auf dem Boden zu platzieren und es bei einem Stockwerk zu belassen. Andere wiederum haben sich für ein mehrstöckiges Gebäude entschieden, welches teilweise in den Boden eingelassen wird. Auch die Nutzung von vorhandenen Kratern wurde von einem Team angedacht. Als Baumaterialien kämen beispielsweise Regolith, Basalt und Marssand in Betracht, die vor Ort in großen Mengen vorhanden sind.
Die Jury wählte den Vorschlag des Teams LavaHive auf den dritten Platz. Die Gebäude werden in modularer Bauweise von Mars-Rovern errichtet und zusammengesetzt. Platz zwei belegte das Team Gamma. Dieses hatte ein Gebäude in Krakenform entworfen, welches aus Rigolith errichtet werden soll. Der erste Platz wurde dem Team SEArch/Clouds Architecture Office zuerkannt, das ein „Ice House“ entworfen hat. In diesem Gebäude sollen die Menschen nicht nur überleben, sondern sogar gedeihen.
Die Planungen sehen vor, dass das Gebäude aus einer fünf Zentimeter starken Eishülle besteht, durch die genügend Licht ins Innere gelangen soll. Ein Teil des Gebäudes soll auch als Gewächshaus genutzt werden, damit Menschen hier ihre eigenen Pflanzen heranziehen können. Natürlich handelt es sich bei den Planungen um „Zukunftsmusik“, muss es doch in der Weltraumindustrie noch einige Weiterentwicklungen geben, bevor sich Menschen auf den langen Flug zum Mars machen können.
Ein weiterer interessanter Schritt ist mit den Architektenvorschlägen nunmehr gemacht. In diesem Themengebiet finden Sie sämtliche Neuigkeiten rund um das Thema 3D-Druck auf de Mars. Seien auch Sie gespannt, was es hier Neues zu berichten gibt und schauen Sie regelmäßig auf dieser Webseite nach. Um noch zahlreiche weitere Informationen zur weltweiten Entwicklung des 3D-Drucks und der 3D-Drucker zu erhalten, empfehlen wir, unseren kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter zu abonnieren.
In China fand vor wenigen Wochen die erste Konferenz zum Bau von Mondbasen statt. Dort wurde die Mondbasis „Lunar Pot Vessel“ und andere Beispiele vorgestellt. Der Bau einer Mondbasis wäre vor allem mit lokalen Materialien wie Monderde realisierbar.
Das australische Unternehmen Conflux Technology geht eine Kooperation mit der Rocket Factory Augsburg ein. Zusammen wollen sie mit 3D-Druck den Conflux-Wärmetauscher in den Gaskanal einer Orbitalrakete einbetten. Der additiv gefertigte Wärmetauscher soll noch in diesem Jahr entwickelt und produziert werden.
US-Forscher der University of Texas at El Paso beteiligen sich an einem Projekt der NASA zum 3D-Druck von Batterien aus Materialien, die im Mond- und Marsboden zu finden sind. Dazu zählt vor allem Regolith. Am Projekt sind unter anderem auch ICON, Formlabs und weitere Bildungseinrichtungen beteiligt. Ziel ist es, mit 3D-gedruckten Batterielösungen den Flug zum Mars oder auch zum Mond möglichst nachhaltig zu gestalten und die örtlichen Ressourcen zu nutzen.
An der Taylor University ist es Ingenieuren gelungen, einen mobilen Spezial-3D-Drucker für den Bau von Wohn- und Lebensraum auf dem Mars zu entwickeln. Das mobile 3D-Druck-System soll mehr Flexibilität beim Erschließen von Wohnraum auf dem Mars bieten. Ein erster Test mit einem Prototypen ist bereits gelungen.
Das Design-Studio Makhno aus der Ukraine hat den Entwurf für eine 3D-druckbare Siedlung für ein Leben auf dem Mars entworfen. Das Konzept „Plan C“ beinhaltet neben Räumlichkeiten zum Wohnen auch Fitnesseinrichtungen und Grünflächen. Das Weltraumkonzept entstand aus der ursprünglichen Idee, eine unterirdische Siedlung auf der Erde zu entwerfen, um sich gegen widrige Bedingungen auf der Erdoberfläche zu wappnen.
Der Perserverance Mars Rover der NASA, der über ein MOXIE-System verfügt, welches zum Teil mit 3D-gedruckten Komponenten ausgestattet ist, landete im Februar 2021 erfolgreich auf dem Mars. Die NASA gab jetzt bekannt, dass es mithilfe des MOXIE-Systems gelang, Kohlendioxid in der Marsluft in Sauerstoff umzuwandeln. Für die Verantwortlichen ist dies ein Wegbereiter zur O2-Erzeugung im großen Maßstab.
Die NASA schickt mit „Perseverance“ einen Rover auf den Mars, der über 11 Teile aus einem 3D-Drucker verfügt. Es handelt sich bei den Titanbauteilen um s.g. Sekundärstrukturen, die den Erfolg der Mission nicht gefährden würden, wenn sie ausfallen.
Forscher der Stanford University setzen 3D-Drucker für die Erdforschung ein. Die Forscher untersuchen die mikroskopischen Strukturen der Gesteine. Die 3D-Drucker helfen dabei die Strukturen physisch greifbar zu machen. Ziel dieses bisher weltweit einmaligen Forschungsverfahren ist es, das Verfahren in naher Zukunft auch zur Erforschung der Gesteine auf dem Mars einzusetzen.
Leben auf dem Mars – nur wo und wie? Im Rahmen eines Contests hat die NASA alle Designer, Architekten und Ingenieure weltweit dazu aufgerufen, Vorschläge für Wohnraum auf dem Mars einzureichen. Besonders erfolgreich war das Konzept von RedWorks mit einem Gebäude aus dem 3D-Drucker. Das Unternehmen plant jetzt, noch in diesem Jahr einen Prototypen zu fertigen und sein Wohnkonzept zu testen.
Das französische Unternehmen Fabulous hat zusammen mit Wissenschaftlern und Architekten ein Konzept entwickelt, welches das Ziel hat Häuser per 3D-Druck für eine Kolonie auf dem Mars zu drucken.
Das amerikanische Unternehmen RedWorks arbeitet derzeit an einem Projekt, mit dem man der Mensch die nächsten „Grenzen“ überschreiten soll. Der Bau von Häusern durch 3D-Drucktechnologie auf dem Mars ist dabei das oberste Ziel.
Die NASA hat zusammen mit dem Forschungsinstitut für 3D-Drucktechnologie Amerika Makes insgesamt 2,25 Millionen US-Dollar für einen Wettbewerb ausgerufen. Bei der sogenannten „3D Printed Habitat Challenge“ soll es darum gehen nachhaltige Lebensräume auf der Erde und im Weltraum mittels der 3D-Drucktechnologie zu erschaffen.
Die US-Weltraumbehörde NASA wird im Rahmen einer Frachtmission einen ersten 3D-Drucker zur internationalen Raumstation ISS schicken. Der 3D-Drucker wird Teil der Frachtmission SpaceX-4 sein und noch vor dem 19.September 2014 bei den Astronauten der Raumstation … „NASA benennt Startdatum für ersten 3D-Weltraumdrucker“ weiterlesen
Die NASA veröffentlichte jetzt eine Reihe 3D-Modellen von Objekten für das Weltall. Die für den 3D-Druck geeigneten STL-Dateien von Astronauten, Satelliten, Kratern, Raumsonden oder Asteroiden können kostenlos heruntergeladen werden. Wir haben uns einmal den Asteroiden … „NASA veröffentlicht kostenlose 3D-Modelle von Objekten aus dem Weltraum“ weiterlesen
In den USA haben Ingenieure der Unternehmen Lockheed-Martin und RedEye zwei Kraftstofftank-Simulatoren mit einem 3D-Drucker hergestellt. Sie wollen damit die additive Fertigung im Raumfahrzeugbau testen und Kraftstofftanks für Raumfahrzeuge langfristig optimieren. 3D-Druck in der Raumfahrt/ … „Raumfahrt: Ingenieure bauen Weltraum-Kraftstofftanks mit 3D-Drucker“ weiterlesen
Bereits 2012 heuerte die NASA das Startup-Unternehmen „Made in Space“ an, um einen 3D-Drucker für das Weltall herzustellen. Die Aufgabe schien zunächst aufgrund der außergewöhnlichen Gegebenheiten im Weltall als unmöglich. Nun testete die NASA den ersten 3D-Drucker für das Welltall erfolgreich. Und man plane schon weiter: Auch Nahrung und ganze Raumschiffe sollen zukünftig im Weltall „gedruckt“ werden.