Eine Gruppe von Studenten am Rochester Institute of Technology hat ein mit Solar angetriebenes 3D-Drucker-Stromversorgungssystem entwickelt. Das Projekt wurde nach Vollendung den Einwohnern der Stadt Cali in Kolumbien vorgestellt. Mit dem Solarsystem soll zukünftig auch der Einsatz von 3D-Druckern in Gegenden mit unzureichender Stromversorgung möglich werden, zum Beispiel zur Herstellung medizinische Instrumente oder Werkzeuge.

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In einem Senior-Design-Kurs des Rochester Institute of Technology (RIT) haben Studenten ein mit Solarlicht angetriebenes 3D-Drucker-Stromversorgungssystem entwickelt. Zielgruppe sind vorwiegend Entwicklungsländer.

Die Idee hinter der Entwicklung ist es Strom, welcher der 3D-Drucker benötigt, aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Die RIT-Studenten entwickelten hierfür in Zusammenarbeit mit Partnern der Universidad Autónoma de Occidente (UAO) das solarbetriebene Stromversorgungssystem für 3D-Drucker. Die Studenten stammten aus dem Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Im Mai begaben sich Studenten und Dozent des Rochester Institute of Technology mit ihrer Erfindung nach Cali in Kolumbien. Die Einwohner lernten hierbei das 3D-Drucker-Stromversorgungssystem kennen und den Umgang damit. Die Gründe für die Zusammenarbeit mit der UAO liegen darin, dass die Studenten der Uni daran arbeiten, Kunststoff-Flaschen zur Verstärkung von 3D-Drucker-Filamenten einzusetzen. Ein Forscherteam der australischen Deakin University engagiert sich zuletzt mit recyceltem Kunststoff und einem solarbetriebenen 3D-Drucker ebenfalls für den Umweltschutz.

Zwischen dem RIT und der Universidad Autónoma de Occidente besteht außerdem eine Vereinbarung, in deren Rahmen der Projektaustausch und wissenschaftliche Arbeiten neben den Studenten auch für Dozenten, die sich für die Theorie und Vermarktung des internationalen Produktdesigns für Entwicklungsländer fokussiert, gefördert werden sollen. Beide Universitäten erhoffen sich, in Zukunft weitere Projekte wie einen Solar-3D-Drucker zu verwirklichen. Für Solarenergie durch 3D-Druck in Afrika sorgt auch das Berliner Unternehmen Mobisol. Mit unserem Newsletter versäumen Sie auch weiterhin keine Neuigkeiten über den 3D-Druck (jetzt abonnieren).

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