News zum Thema
Ein Team von Forschern der Chinese Academy of Sciences (CAS) hat sich zum Ziel gesetzt, den 3D-Druck in der Schwerelosigkeit einsetzen zu können. Mithilfe der DLP-Technik gelang ihnen in diesem Bereich eigenen Angaben zufolge auch große Fortschritte. Vor allem ein großes Probleme konnte gelöst werden.
Raus aus dem hektischen Alltag, zurück zur Natur und die Ruhe genießen. Das wünschen sich vielerorts gestresste Manager und Geschäftsleute, aber auch Mütter, Großstädter oder einfach nur Reisende. Die Walden Monterey Gemeinde in Kalifornien lebt für die Natur und plan nachhaltig gebaute, Häuser im Wald zu errichten. Dafür sollen auch 3D-Drucker eingesetzt werden.
Ein großes Projekt in der Stadt Eindhoven – genauer im Stadtteil Meerhoven – ist das Projekt Milestone. Die Technische Universität Eindhoven und weitere Projektpartner arbeiten daran mit Hilfe von einem Beton-3D-Drucker fünf Häuser zu errichten, die den gängigen Bauvorschriften entsprechen.
Wissenschaftler der Universität von Minnesota haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dessem Hilfe sie im 3D-Druckverfahren Elektronik direkt auf die Haut drucken können. Soldaten könnten so zum Beispiel Sensoren oder Solarzellen mit sich führen, ohne schweres Gepäck zu schleppen. Die Wissenschaftler bezeichnen das 3D-Druckgerät als das „Schweizer Messer der Zukunft“. Das Besondere aber sind die Kosten für den 3D-Drucker.
Das Startup Be More 3D aus Spanien ist eines der ersten spanischen Unternehmen, welches Häuser mit dem 3D-Drucker entstehen lässt. Ganze Bungalows können mit den richtigen Einstellungen in nur acht Stunden gedruckt werden, bewies das Startup jetzt bei einem Projekt. Mehrstöckige Gebäude sind bereits in Planung.
Schon bald soll die neue Ariane 6 Rakete startbereit sein. Es wird eifrig an der Entwicklung der Ariane 6 gearbeitet, die teilweise mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker ausgestattet ist. Allein ein Bauteil, welches aus bis zu 200 Einzelteilen bestand und zusammengeschweißt werden musste, soll mit Hilfe der 3D-Drucker jetzt als ganzes Stück hergestellt werden und spart somit enorme Zeit und Kosten in der Produktion.
Dass Kunde ihre Autos bei der Herstellung mitgestalten ist nichts Neues und findet immer häufiger Anwendung. Dass dabei 3D-Drucker zum Einsatz kommen ist ebenfalls bekannt und nimmt in der Verbreitung zu. Das Design von Autos aber durch den Kunden beinahe komplett entwerfen zu lassen ist ein innovatives Konzept, welches jetzt Siemens in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hackrod verwirklichen will. Die Entwicklung des Autos „La Bandita“ wurde bereits umfassend untersucht. Nun soll Siemens‘ Digital Innovation Plattform dabei helfen, das Konzept zu beschleunigen.
Bereits einige Hersteller haben sich daran versucht, mittels 3D-Druck die Autoproduktion zu optimieren. Und tatsächlich gelingt der Einzug der additiven Fertigung in die Produktion von Fahrzeugen immer besser. Das italienische Unternehmen X Electrical Vehicle (XEV) geht nun aber einen Schritt weiter und hat mit dem Elektroauto LSEV das erste Elektroauto geschaffen, dass für die Massenproduktion geeignet ist. Im April 2018 wird das LSEV auf der Auto China Show vorgestellt. Bis dahin bleiben Fragen.
Das japanische Unternehmen Open Meals präsentierte am SXSW Festival sein neuestes Projekt, den Pixel Food Printer. Gemeinsam mit einer Foodbase-Software soll hier die Möglichkeit entstehen, jede Art von Mahlzeit und Essen überall drucken zu können. Sei es nun das Essen, das in der Koch-Show eben noch gekocht wurde und kurz darauf ausgedruckt auf dem eigenen Teller landet. Oder eine Mahlzeit, die auf der Erde kreiert und für Astronauten im Weltraum verfügbar gemacht wird. Der Pixel Food Printer ist noch ein Prototyp und beweist noch längst nicht, dass 3D-gedruckte Nahrung schmeckt – sehenswert und interessant ist das Projekt aber allemal.
In Zeiten wachsender Population, fortschreitender Urbanisierung und immer mehr Menschen auf der Erde, die in Armut leben müssen, schreit es nach innovativen Konzepten und Lösungen, die diesem Problem begegnen. Genau das macht das US-Startup ICON. Mit Hilfe der additiven Fertigung hat ICON den Vulcan-3D-Drucker entwickelt, mit dem sich ausreichend große Häuser in weniger als 24 Stunden drucken lassen sollen. Die Kosten pro Haus plant das Unternehmen auf einen Betrag zu reduzieren, der kaum vorstellbar ist.
Der Konzeptreifen Oxygene vom US-Reifenhersteller Goodyear wurde am Genfer Autosalon präsentiert. Mit Photosynthese soll der im Inneren mit Moos befüllte Reifen, der mit Gummipulver aus recycelten Reifen mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt wurde, Sauerstoff herstellen und dazu beitragen, die Städte mit sauberer Luft zu versorgen. Wir stellen den Goodyear Oxygene einmal genauer vor.
Der 3D-Druck erweißt sich in der Raumfahrt immer häufiger als äußerst nützlich. Astronauten haben es auf ihren Missionen einfacher, Dinge auf Bedarf selbst vor Ort produzieren zu können, unter anderem Werkzeug. Missionen werden also kostengünstiger. Airbus und IBM haben jetzt in Kooperation mit Hilfe von 3D-Drucker CIMON entwickelt, einen Assistenten der mit künstlicher Intelligenz Astronauten auf ihren Missionen unterstützt.
Der Forscher Huaishu Peng von der Cornell University hat sich wiederholt dem Thema 3D-Druck gewidmet und diesmal mit „RoMA“ einen Roboter entwickelt, der Augmented Reality und 3D-Druck vereint. Mit eine VR-Brille lassen sich 3D-Objekte als CAD-Modell modellieren. Ein Roboterarm fertigt das so modellierte Objekte anschließend selbstständig als 3D-gedrucktes Objekt.
NASA-Projekt „Omics in Space“: Ein neues Mikrobiologieprojekt der NASA zielt darauf, medizinische Instrumente mit Hilfe von 3D-Druckern zu entwickeln, die mit Flüssigkeiten wie Blutproben umgehen können, ohne sie in der Schwerelosigkeit zu verschütten. Die 3D-gedruckten Instrumente werden auf der Internationalen Raumstation (ISS) getestet und könnten dazu verwendet werden, um Astronauten gesund zu halten.
Wissenschaftlern in Indien ist es gelungen, erstmals ein Ohr mit einem 3D-Drucker herzustellen, dass am Körper erfolgreich verpflanzt werden konnte, überlebte und sogar gewachsen ist. Das berichtet eine bekannte indische Zeitung. Die Wissenschaftler der indischen SRM University berichten von einem weiteren, großen Fortschritt beim Bioprinting.
Professor Pasquale Ciarletta von der Universität Politecnico di Milano in Mailand (Italien) hat ein neuartiges Verfahren zur Optimierung von 4D-Druck vorgestelt. Dafür nutzte er eine Falze und bietet somit eigenen Angaben zufolge noch mehr Flexiblität für selbstverändernde Objekte. Verschiedene Branchen können davon profitieren.
Die britische Automobilhersteller und BMW-Tochter MINI hat mit „MINI Yours Customised“ ein Programm angekündigt, mit dem Kunden sich ihre Autos personalisieren lassen können. Das eigene Logo im Seitenblinker? Ein 3D-Online-Konfigurator und 3D-Drucker von HP, EOS und Carbon, Inc. sollen das und die Individualisierung zahlreicher weiterer Fahrzeugteile noch in diesem Jahr ermöglichen.
WinSun hat sich bereits mit einigen tollen Werken aus dem 3D-Drucker einen Namen gemacht. Von einer Wohnsiedlung, die über Nacht entstanden ist, bis hin zur öffentlichen Toilette. Ihr neuestes Projekt kann sich in die Liste gelungener Ideen einreihen. Das Wartehäuschen aus dem 3D-Drucker steht in Fengjing und sorgt nicht nur bei den wartenden Fahrgästen für Begeisterung. Denn es lässt sich an nur einem Tag beinahe beliebig planen und vor Ort herstellen.
Das Startup Unternehmen Cubicure möchte im Jahr 2018 einen Fertigungspartner für die Herstellung des selbst entwickelten Hot Lithography 3D-Druckers gewinnen und gleichzeitig einen neuen Hochtemperaturkunststoff entwickeln, der sich für den 3D-Druck von Spritzgusswerkzeugen eignet.
Der französische Reifenhersteller Michelin hat im Sommer dieses Jahres eine Konzeptstudie veröffentlicht, in der es um den Reifen der Zukunft gehen könnte. Dieser komme aus dem 3D-Drucker und müsse – wenn alles glatt läuft – auch nie ersetzt werden. Ist das Profil abgefahren, soll es an einer 3D-Druck-Station wieder aufgeladen werden können. Eine weitere wichtige Rolle bei der Entwicklung des Reifens „Vision“ spielt auch der Umweltschutz.
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