Dass Kunde ihre Autos bei der Herstellung mitgestalten ist nichts Neues und findet immer häufiger Anwendung. Dass dabei 3D-Drucker zum Einsatz kommen ist ebenfalls bekannt und nimmt in der Verbreitung zu. Das Design von Autos aber durch den Kunden beinahe komplett entwerfen zu lassen ist ein innovatives Konzept, welches jetzt Siemens in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hackrod verwirklichen will. Die Entwicklung des Autos „La Bandita“ wurde bereits umfassend untersucht. Nun soll Siemens‘ Digital Innovation Plattform dabei helfen, das Konzept zu beschleunigen.

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Hackrod LogoIm 21. Jahrhundert ist es üblich geworden, dass sich große Unternehmen zusammentun, um gemeinsam an zukunftsorientierten Projekten zu arbeiten. Ein schönes Beispiel ist die Kooperation der SGL Group und ExOne, die gemeinsam den 3D-Druck mit Kohlenstoff zur Marktreife bringen möchten. Die Liste der Unternehmenskooperationen beim 3D-Druck ist lang. Jetzt kündigten auch Siemens und Hackrod eine Zusammenarbeit an, deren Hauptziel es ist, ein selbstentworfenes, 3D-gedrucktes Fahrzeug zu produzieren.

Von selbstfahrenden Autos haben Sie bestimmt schon gehört, aber von Kunden selbst entworfene Fahrzeuge? Ein von Hackrod angetriebenes Konzept gibt dem Anwender die Möglichkeit, mit 3D-Druckern, künstlicher Intelligenz, virtueller Realität und generativem Design ein maßgeschneidertes Auto zu erstellen. Somit möchte Hackrod die Herstellungsart und -weise von Autos verändern sowie im Wesentlichen ihre Herstellung demokratisieren. Hackrod hat seit seiner Gründung große Fortschritte in Richtung dieses Ziels gemacht und auch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne durchgeführt. Sie holten Siemens ins Boot, damit die mit ihrer Digital Innovation Plattform das Konzept des Autos „La Bandita“ beschleunigen.

Siemens wird dem Startup-Unternehmen mehrere Engineering- und Designtools wie die PLM Software, einschließlich der neuen Cloud-basierten Software Solid Edge Portal, und die NX-Software zur Verfügung stellen, damit das von Hackrod geplante Produkt schneller entwickelt, hergestellt und getestet werden kann, ohne dabei eine riesige Infrastruktur zu benötigen. Die Partnerschaft zwischen Siemens und Hackrod könnte somit große Fortschritte in der industriellen 3D-Drucktechnologie beim Mass Customization bedeuten und geht noch einen deutlichen Schritt weiter als zum Beispiel Automobilhersteller wie MINI, die mit MINI Yours Customized personalisierte Fahrzeugkomponenten aus dem 3D-Drucker bieten. Um auch weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben, informiert unser 3D-Druck-Newsletter kostenlos und aktuell (hier abonnieren).

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