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Probleme die mit 3D-Druck gelöst werden könn(t)en

Mit voranschreitender Entwicklung der 3D-Drucker und 3D-Drucktechnologie nimmt die neue Technologie in immer mehr Bereichen unseres Lebens Einzug. Einige davon sind sofort erkennbar. Andere wiederum agieren im Hintergrund. Und lösen Probleme, an die wir uns entweder gewöhnt haben oder gewöhnen musste. Dieser Artikel enthält eine Übersicht einiger der Probleme dieser Welt und unserer Gesellschaft, die zukünftig mit 3D-Druck gelöst werden könn(t)en.

Foto Augenprothese aus 3D-Drucker

Täuschend echt: Der Prototyp einer mit dem 3D-Drucker hergestellten Augenprothese (Bild aus Video © // youtube.com – Ufuk Tarhan).

Zukunft & Visionen mit 3D-Druck: Vor wenigen Wochen berichtete ein chinesisches Unternehmen über einen riesigen 3D-Drucker der Marke Eigenbau mit dem zehn Häuser in einem Tag ausgedruckt werden konnten. Der Hausbau könnte mit der 3D-Drucktechnik eine neue Stufe ereichen, weil dadurch Häuser erschwinglicher würden und die Bauzeit erheblich verkürzt werden könnte – erstmal vorrangig in ärmeren Regionen.

Die 3D-Drucker könnten noch weitere zahlreiche Probleme der Menschheit lösen. Die CNN-Kommentatorin Sally Kohn veröffentlichte nun einen Artikel, wo sie die Frage in den Raum stellt, welche Antworten die 3D-Drucker zur Lösung bestehender sozialer Probleme liefern könnten. In der Medizin hat die 3D-Drucktechnik bereits ihre Möglichkeiten bewiesen indem dort zum Beispiel Schädel und Roboterhände gefertigt wurden (mehr darüber..).

In ihrem Artikel beschreibt Sally Krohn folgende durch 3D-Drucker lösbare Probleme

♥ Hunger
Könnten 3D-Drucker bald in der Lage sein nahrhafte Lebensmittel in jedem Ort herzustellen? Vielleicht aber derzeit sind die Drucker noch zu teuer und der Herstellungsprozess zu kompliziert. Doch die Technik wird künftig günstiger und überall erhältlich sein, weshalb das Hungerproblem lösbar erscheint.

♥ Obdachlosigkeit
In Amsterdam steht das erste mit einem 3D-Drucker hergestellte mehrstöckige Gebäude und in China kann eine Firma zehn Häuser pro Tag ausdrucken. Ein bezahlbarer Wohnraum für Obdachlose und Geringverdiener ist mit der 3D-Drucktechnik möglich.

♥ Krankheiten
Das weltweit erste per 3D-Bioprinting hergestellte Organe könnte bald real werden, denn eine Stiftung hat einen Preis von 1 Million US-Dollar ausgeschrieben, für denjenigen, dem es gelingt eine funktionsfähige Leber mit einem 3D-Drucker zu fertigen. Dies ist ein Zeichen der Hoffnung, weil in den USA rund 17.000 Bürger auf eine Lebertransplantation warten.

♥ Umweltverschmutzung
Die Ursachen für den Klimawandel sind sehr zahlreich und ein Weg ihn einzudämmen besteht in der industriellen Produktion. Dort könnten 3D-Drucker es vereinfachen Teile zu ersetzen und die teure Verschiffung ersparen, weil die Herstellung des betreffenden Produkts direkt vor Ort erfolgen würde. Der CO2-Ausstoß würde so deutlich geringer ausfallen und die Umwelt schonen (mehr zum Umweltschutz mit 3D-Druck..).

♥ Geld
Auf die Wirtschaft dürfte der 3D-Druck erhebliche Auswirkungen haben, wie eine Studie der Weltbank ermittelte. Die Armut könnte verringert und die Herstellungskosten von klassischen Alltagsgegenständen verringert werden. Wenn in jedem Haushalt ein 3D-Drucker steht, dann könnten Teller, Tassen, Besteck und vieles mehr kostengünstig hergestellt werden, ohne in das nächste Haushaltsgeschäft oder Supermarkt gehen zu müssen. Das Internet reduzierte die Kosten für Informationen dramatisch, Spotify veränderte die Musik und Jedermann/frau verfügt heute über ein Handy. Eine vergleichbare Entwicklung könnte der 3D-Druck in Wirtschaft und Gesellschaft auslösen.

Die 3D-Drucker zählen wohl für immer mehr Menschen zu den tollsten Erfindungen des 21.Jahrhunderts und es bleibt zu hoffen, dass sie eine Revolution auslösen werden, wie einst vor über hundert Jahren das Fließband oder die Dampfmaschine. Während Deutschland sich dem Thema 3D-Druck zunächst noch langsam annähert, gehört der 3D-Druck in vielen anderen Ländern, wie die USA und Großbritannien, bereits zum alltäglichen Leben dazu. Über diese Entwicklungen berichten wir täglich in unserem 3D-Drucker Online-Magazin 3D-grenzenlos (kostenlosen Newsletter abonnieren..).

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