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Der Pluspunkt des 3D-Großformatdruckers ist das Entfallen des Transports von großen und unhandlichen Teilen ins All, was in Kosteneinsparungen resultiert. Zur Zeit befindet sich ESSAM noch in der Entwicklung. Im letzten Jahr offenbarte Made In Space seine Pläne eine Orbit-Testmission mit dem Archinaut System schon 2018 durchzuführen.

Als erstes sollen kleinere Objekte mit wenigen Metern gefertigt werden. In der Zukunft soll der 3D-Drucker sogar Strukturen mit mehreren hundert Metern Länge im Weltraum herstellen können. Wie wir kürzlich erst berichteten, arbeitet die NASA im Projekt „Omics in Space“ an einem Mikrobiologieprojekt mit dem Ziel, medizinische Instrumente per 3D-Drucker zu entwickeln, die mit Flüssigkeiten wie Blutproben umgehen können, ohne sie in der Schwerelosigkeit zu verschütten. Die 3D-gedruckten Instrumente werden zur Zeit auf der ISS erprobt und lassen sich dazu einsetzen, die Gesundheit der Astronauten zu erhalten.
Von der NASA wurde das Archinaut Project im Rahmen der Tipping Points Kampagne mit 20 Millionen US-Dollar (ca. 16,2 Millionen Euro) gefördert. Der riesige gedruckte Balken liegt aktuell in der Made In Space Niederlassung im NASA Ames Research Center am Moffet Field. Abonnieren Sie unseren Newsletter, wenn Sie über Neuigkeiten oder neue Rekorde aus der Welt des 3D-Drucks informiert bleiben möchten.






