3D-Druck in der Kunstszene:

Paul Kweton setzt auf 3D-Drucker

 16. Februar 2015  Andreas Krämer  

Immer häufiger probieren sich Architekten, Designer und Künstler mit 3D-Druck aus. So auch der Architekt Paul Kweton. Er entwarf und druckte sich einen Schaukelstuhl, in dem es sich auch Hunde und Katzen gemütlich machen können, sowie eine Uhr namens GoldfingA.

Der Architekt Paul Kweton arbeitet bei Morris Architects und zeichnet sich dort für vielfältige Designobjekte aus dem 3D-Drucker verantwortlich. Zur digitalen Erstellung seiner Werke verwendet Kweton die 3D-Software Adobe Suite, AutoCad, Revit, Rhino (RVB) + V-Ray, Grasshopper, Cosmos und SolidWorks zur Gestaltung seiner Objekte. Die 3D-Objekte reichten von einem Tassenhalter über ein Fahrrad bis hin zu einer Reihe architektonischer Modelle.

Eines seiner Werke ist der Prototyp eines Schaukelstuhls mit einem offenen Käfig, in dem Katzen und Hunde es sich gemütlich machen können. Zur Fertigung des innovativen Schaukelstuhls setzte er auf CNC-Technik und 3D-Druck. Bei einem zweiten Objekt aus dem 3D-Drucker handelt es sich um eine Armbanduhr mit dem Namen Shifted Watch. Die Uhr wurde per Laser-Sintering hergestellt und besteht aus einem Nylon-Kunststoff.

Er entwarf mit der GoldfingA eine zweite besondere Armbanduhr als eine Hommage an den James Bond Klassiker »Goldfinger«. Die Armbanduhr besteht aus rostfreien Stahl und einem vergoldeten Deckel, während das Innenleben der Uhr mit Nylon-Kunststoff gefertigt wurde. Das Armband besteht aus Leder und die GoldfingA wurde mit einem hochwertigen Schweizer Uhrwerk ausgestattet.

Schaukelstuhl aus dem 3D-Drucker
Bei dem Schaukelstuhl aus dem 3D-Drucker von Architekt Paul Kweton wurde auch an die Haustiere gedacht (Bild © Paul Kweton).
GoldfingA Uhr
Die GoldfingA ist eine Uhr, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde (Bild © Paul Kweton).

Bei Künstlern, Designern und Architekten werden 3D-Drucker wegen ihrer Fähigkeit innovative Objekte herzustellen immer beliebter. Zum Beispiel fertigte die Künstlerin Rachel Goldsmith mit dem 3D-Stift 3Doodler ein komplexes Kunstwerk. Eine etwas andere Idee stammt von Jim Caruso. Caruso druckte sich mit seinem 3D-Drucker eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg aus.

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