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Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben mit 3D-Druck Orthesen für die Handrehabilitation entwickelt. Dem Team 3Digity gelang es mehr als eine Million an Fördermitteln für eine mögliche Ausgründung einzuwerben. Die stellen die Projektarbeit der Göttinger Wissenschaftler einmal genauer vor.
Das Schweizer Kohlefaser-3D-Druck-Start-up-Unternehmen 9T Labs aus der Schweiz sichert sich in einer Serie-A-Finanzierung 17 Mio. US-Dollar. Zu den Unterstützern gehören unter anderem industrielle Unternehmen wie Stratasys. 9T Labs möchte mit den neu zur Verfügung stehenden Mitteln seine Red Series Additive Fusion Solution-Plattform kommerzialisieren.
Das Schweizer Start-up Scrona, tätig im Bereich 3D-gedruckter Elektronik, hat in einer Serie-A-Finanzierung 9,6 Mio. USD erhalten. Damit will das junge Unternehmen seine elektrostatische Druckkopftechnologie kommerzialisieren und skalieren. Die proprietäre Multi-Nozzle-Technologie ist in der Lage, mehrere Materialien im Submikrometerbereich in 3D zu drucken. Unter den Investoren ist unter anderem auch TRUMPF Venture beteiligt.
Das Bau-3D-Druck-Unternehmen ICON hat in einer verlängerten Finanzierungsrunde der Serie-B weitere 185 Mio. USD erhalten. In den vergangenen fünf Jahren stellte das Unternehmen etwa mehr als zwei Dutzend Gebäude mit 3D-Druckern her und zählt zu den weltweiten Pionieren im Gebäude-3D-Druck. Bereits im letzten Jahr erhielt ICON über 200 Mio. US-Dollar Finanzierungsunterstützung.
Das Metall-3D-Druck-Unternehmen HBD hat eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 60 Mio. US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. HBD plant mit dem Millionenkapital unter Anderem, eine neue Stätte für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie eine neue Produktionsstätte zu errichten, um der wachsenden Nachfrage nach industriellen 3D-Druck-Systemen, -Materialien und -Dienstleistungen gerecht zu werden. Außerdem wird HBD weiter in Hightech-F&E, technische Teambildung und High-End-Fertigung investieren.
Das 3D-Druck-Start-up Q5D erhielt in einer Seed-Finanzierungsrunde 2,7 Mio. USD für sein Vorhaben, die automatische Herstellung von Kabelbäumen zu beschleunigen. In vielen Anwendungen geschieht dieser Vorgang noch von Hand, was ein großes Hindernis für die automatisierte Produktion vieler Erzeugnisse darstellt. Das Unternehmen, das dazu unter anderem das Roboterwerkzeug CU500 entwickelt hat, möchte das ändern.
Am 12. Januar 2022 sammelte das Unternehmen für industrielle 3D-Druck-Lösungen Elementum 3D in einer Finanzierungsrunde der Serie B 10,2 Mio. USD. Dieser Betrag soll sich in den nächsten Wochen noch auf 22 Mio. USD erhöhen, da das Unternehmen seine Qualifizierung von A6061-RAM2- und GRCop-42-Materialien sowie entsprechenden Prozessen für neue AM-Systeme fortsetzt. Mit dem Kapital möchte Elementum 3D auch vertikal expandieren.
Das Lebensmittel-3D-Druck-Unternehmen Redefine Meat hat in einer Verlängerungsfinanzierungsrunde nochmals über 100 Millionen US-Dollar einsammeln können. Mit dem zusätzlichen Kapital von 135 Mio. US-Dollar möchte das israelische Foodtech-Unternehmen seine 3D-gedruckten Fleischersatzprodukte weiter voranbringen, die Produktionskapazitäten erhöhen und schneller international expandieren. In Berlin führt bereits ein erstes Restaurant die fleischlosen Steaks von Redefine Meat.
Der italienische Metall-3D-druck-Spezialist Roboze hat eigenen Angaben zu Folge eine neue Investitionsrunde in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. An der Finanzierungsrunde beteiligten sich internationale Investoren, die sich dem bestehenden Pool wichtiger Investoren aus führenden italienischen multinationalen Unternehmen anschließen. Die jetzt erfolgte Finanzierung soll die Schaffung neuer Supermaterialien für die additive Fertigung unterstützen.
Das französische Start-up für regenerative Medizin Healshape geht davon aus, in einer Serie-A-Finanzierung 6,8 Mio. USD für die Weiterentwicklung seiner 3D-gedruckten Brustimplantate zu erhalten. Das Unternehmen entwickelt mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie Implantate, die unter Verwendung lebender Patientenzellen entstehen. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.
Das US-amerikanische Metall-3D-Druck-Unternehmen Seurat Technologies kündigt den Abschluss einer Serie-B-Finanzierung in Höhe von 21 Millionen US-Dollar an. Mit den neu zur Verfügung stehenden Finanzmitteln will das Unternehmen seine „Area Printing“-3D-Druck-Technologie voranbringen. Diese soll angeblich mit zu 100 % erneuerbarer Energie betrieben werden.
UnionTech, ein chinesisches 3D-Druck-Unternehmen aus der Industriebranche, schloss am Dienstag eine Serie D-Finanzierungsrunde im Wert von 200 Millionen Yuan (~ 31 Millionen US-Dollar) erfolgreich ab. Die Series-D-Finanzierung wurde von Dening Capital angeführt, gefolgt von Investoren wie Evonik Venture Capital Gmbh, Cash Capital, Dragonrise Capital, Yingke Private Equity und anderen. Wir stellen die Wachstumspläne von UnionTech mit dem frischen Kapital vor.
Inventia Life Science hat in einer Serie B-Finanzierungsrunde 25 Mio. US-Dollar eingesammelt, um die Entwicklung seiner RASTRUM 3D-Zellkulturplattform voranzubringen. Außerdem gab Inventia seine Expansionspläne für den nordamerikanischen und kanadischen Markt bekannt. Mit der RASTRUM-Plattform können beispielsweise neue Medikamente in einer zellulären 3D-Umgebung getestet werden und so die Markteinführung erheblich vergünstigen und beschleunigen.
Der deutsche Automobilhersteller Porsche gibt bekannt, dass er verstärkt in das chinesische 3D-Druck-Unternehmen INTAMSYS investieren wird. Der Einsatz von 3D-Druck nimmt in der Automobilindustrie rasant zu. Porsche möchte von den stetigen Fortschritten digitaler Zukunftstechnologien profitieren. Im Fokus stehen zunächst die Kleinserien- und der Prototypenfertigung mit 3D-Druck.
Zwei begeisterte Sportler aus den USA haben im Jahr 2020 das Unternehmen WayZada gegründet. Bei WayZada können Profisportler unterschiedlichster Disziplinen ihre zurückgelegten Strecken mit einem physischen Modell darstellen. Hierbei kommen 3D-Drucker zum Einsatz. Jetzt erhielt das Start-up eine Finanzierung von 20.000 USD.
BMW i Ventures ist ein Venture-Capital-Geber für innovative Start-ups aus der Automobilbranche. Nun gab es seine Lead-Investition in der Seed-Finanzierungsrunde von Rapid Liquid Print (RLP) bekannt, einem Unternehmen aus Boston (USA), das eine auf Gel-Technologie basierende 3D-Druck-Methode entwickelt hat. Wir stellen das 3D-Druckverfahren von Rapid Liquid Print einmal genauer vor.
Das neuseeländische 3D-Druck-Unternehmen Foundry Lab hat in einer Finanzierungsrunde der Serie A 8 Millionen US-Dollar einsammeln können. Damit will das Unternehmen seine Digital Metal Casting-Technologie voranbringen. Bei dieser handelt es sich um eine Kombination aus Metall-3D-Druck und der CNC-Bearbeitung.
Das US-amerikanische Zahnmedizin-Unternehmen LightForce Orthodontics hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde der Serie C 50 Mio. US-Dollar einsammeln können. Das Flaggschiff von LightForce Orthodontics sind die Cloud-Brackets – weiße, patientenspezifische, 3D-gedruckte Keramik-Brackets aus polykristallinem Aluminiumoxid.
Additive Manufacturing Technologies (AMT) hat in der Finanzierungsrunde Serie B Finanzmittel in Höhe von 11 Mio. britischer Pfund einsammeln können. Damit möchte das Unternehmen seine Nachbearbeitungssysteme für den 3D-Druck weiter voranbringen. Auf der formnext 2021 wird AMT eine Auswahl seiner Produkte in Deutschland vorstellen.
Forscher an der University of Idaho erhalten 4 Mio. US-Dollar für die Entwicklung eines 3D-Druckverfahrens zur Verwendung von Holzfasern als 3D-Drucker-Material für das Bauwesen. Außerdem sollen sie einen 3D-Drucker für diese Methode entwickeln. Mit umweltfreundlicheren Baumethoden und Baumaterialien könnte der CO2-Fußabdruck deutlich reduziert werden.
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