Kooperationspartner:

Additive Industries und SMS Group arbeiten an additivem Produktionssystem

 29. November 2017  Andreas Krämer  

Die Unternehmen Additive Industries und SMS Group arbeiten gemeinsam an der Entwicklung eines Produktionssystems für die additive Fertigung. Der vollständige Prozess von der Pulverherstellung bis zu der Auslieferung der gedruckten Bauteile soll von dem Konzept abgedeckt werden. Das zweite Ziel ist eine wettbewerbsfähige Serienfertigung.

Das 3D-Druck-Fachwissen von Additive Industries wird durch die jetzt in einer Pressemitteilung bekanntgegebene Partnerschaft mit der SMS Group im Bereich der Planung von Produktionsanlagen und deren Auslieferung erweitert. Im Jahr 2012 hatte Additive Industries die Entwicklung von 3D-Druckern gestartet und den MetalFAB1 zum ersten Mal auf der formnext 2015 gezeigt. Einer der ersten Kunden des niederländischen Unternehmens war der Flugzeughersteller Airbus. Zur Zeit befindet sich eine Pilotanlage für die Pulverherstellung durch die SMS Group im Aufbau. Das Sauber F1 Team setzt den MetalFAB1 3D-Metalldrucker ebenfalls ein.

Verantwortliche nach der Vertragsunterzeichnung.
Verantwortliche der SMS Group und von Additive Industries nach der Vertragsunterzeichnung (Bild © SMS Group).

Das Metallpulver wird vom MetalFAB1 für die Bauteil-Fertigung verwendet, dabei wird mit dem pulverbettbasierten Laserschmelzverfahren gearbeitet.. Nach dem erfolgreichen 3D-Druck werden die Bauteile automatisch zu der Wärmebehandlungsstation transportiert, spannungsarm geglüht und eingelagert. Das System arbeitet auf diese Weise 24 Stunden am Tag vollständig autonom.

MetalFAB1 3D-Drucker
Modell eines MetalFAB1 3D-Druckers von Additive Industries. (Bild: © Additive Industries)

In den nächsten Monaten wird in Mönchengladbach am Standort der SMS Group in Kooperation mit Additive Industries ein Demonstrationszentrum eingerichtet. Ein MetalFAB1 3D-Drucker wird im Umfeld der Pilotanlage installiert, der das mit der Anlage gefertigte Metallpulver als Druckmaterialien einsetzen wird. Seit dem Jahr 2015 arbeitet Additive Industries auch mit Materialise zusammen, worüber haben wir in dem hier verlinkten Beitrag berichtet haben.

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