Der spanische Rennstall Cupra Racing, ehemals SEAT Sport, hat für seinen neuesten Rennwagen Cupra Leon erstmals auf 3D-Druck gesetzt und dabei auf die 3D-Drucklösungen von HP Inc. zurückgegriffen. Mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie ist es Cupra Racing gelungen, einige Produktionskomponenten zu optimieren, wie zum Beispiel die Entwicklungszeit neuer Bauteile.

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Die additive Fertigung ist im Rennsport längst angekommen. Der Renault R.S.19 wurde im Vorjahr mit 3D-gedruckten Teilen hergestellt. Ingenieurstudenten der Zhejiang University of Technology haben 2017 einen Rennwagen mit 3D-Drucker und 3D-Scannern gebaut. Die FIA setzt bei Formel 1-Fahrzeugen für 2021 auf Modelle aus dem 3D-Drucker.

Jetzt hat auch Cupra Racing begonnen, die additive Fertigung in die Entwicklung des neuen Cupra Leon zu integrieren. Gemeinsam mit der 3D-Drucktechnologie von HP Inc. soll so der Herstellungsprozess effizienter und flexibler ablaufen, wie Seat in einer Pressemitteilung erklärt.

3D-Druck mit HP Jet Fusion 5200

Cupra Leon
Der spanische Hersteller setzt für seinen Cupra Leon-Wettbewerb auf den HP Jet Fusion 5200 (Bild © Cupra Racing).

Der spanische Hersteller setzt für seinen Cupra Leon auf den HP Jet Fusion 5200. Damit werden die zentralen Steuermodule des Lenkrads, die Außenspiegel, die Brems- und Wasserkühlungseinlässe und die Lüftungsschlitze der Motorhaube gedruckt.

Über diesen Weg möchten die Fahrzeugentwickler viele Teile in kurzer Zeit erhalten, erklärt Xavi Serra, Leiter der technischen Entwicklung bei CUPRA Racing. Damit können sie viele Konstruktionen schnell und unkompliziert testen und umso rascher auf die Änderungen im Konstruktionsprozess reagieren.

Komponenten verbessern

„Die Zusammenarbeit mit Cupra zeigt die Leistungsfähigkeit des 3D-Drucks und der digitalen Fertigung – und verändert die Art und Weise, wie die Welt entwirft und produziert“, sagte Virginia Palacios, Leiterin Systemproduktmanagement, 3D-Druck und digitale Fertigung bei HP.

Die Ingenieure haben das Ziel, die Produktionskomponenten zu verbessern. Bei TCR-Wettbewerben muss der Türspiegel jedoch die gleiche Form wie beim Serienwagen haben. Eine zusätzliche Funktion soll den Fahrer kühlen. Damit dieser Effekt erzielt wird, beschlossen die Ingenieure, der Maximaldruckzone des Türspiegels einen Lufteinlass hinzufügen. Auf der Portimao-Strecke in Portugal wurden die Fahrzeuge getestet. Die Ingenieure hatten die Gelegenheit, die Materialien an ihre Grenzen zu bringen.

Der Cupra Leon im Video

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