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Kunststoffpulver-Entwicklung: Evonik und Hewlett Packard intensivieren Zusammenarbeit

Das deutsche Unternehmen Evonik und der US-Technologiekonzern Hewlett Packard (HP) verstärken ihre Zusammenarbeit in der Kunststoffpulver-Entwicklung für 3D-Drucker. Ziel ist ein Entwicklungsschub im Bereich der addtivien Fertigungstechnologien für großserientaugliche Produktionslinien.

Logo Evonik und HPDas deutsche Unternehmen Evonik Industries aus Essen und der US-Druckerhersteller HP verstärken ihre Zusammenarbeit in der Kunststoffpulver-Entwicklung für den 3D-Druck. Als erster Materialhersteller offeriert Evonik sein neues Kunststoffpulver VESTOSINT 3D Z2773 als ein zertifiziertes Produkt auf der „Open Platform“ von Hewlett-Packard. Wie Dr. Matthias Kottenhahn (Leiter des Evonik-Geschäftsbereichs High Performance Polymers) in einer Pressemitteilung berichtet, verspreche man sich durch die engere Kooperation mit HP weitere Impulse in der Kunstoffpulver-Entwicklung für 3D-Drucker.

Das VESTOSINT Kunststoffpulver aus dem Bereich Segment Resource Efficiency verfüge über beste mechanische Eigenschaften und sei für FDA geeignet. Die FDA-Zulassung bedeutet, dass alle mit dem Pulver gedruckten Bauelemente von der Food and Drug Administration für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen werden können. So seien additive Fertigungstechnologien in der Lebensmittelherstellung möglich, die wegen kleiner und begrenzter Mengen immer eine Anpassung erfordert. Das Kunststoffpulver basiert auf Polyamid-12, bietet eine hohe Qualität und sind bezüglich Verarbeitung und Eigenschaftsprofil optimal auf die aktuell eingesetzte 3D-Drucktechnologie ausgerichtet.

Das Ziel der engeren Zusammenarbeit mit HP ist die Markteinführung neuer maßgeschneiderter Pulvermaterialien für die HP Multi Jet Fusion-Technologie. Die aktivere Beteiligung an dem „Open Platform Program“ durch Evonik soll einen Entwicklungsschub bezüglich additiver Fertigungstechnologien in Richtung großserientauglicher Produktion von Komponenten wie zum Beispiel für die Automobil– und Luftfahrtindustrie auslösen. Spezielle Pulvermateralien für diese innovative 3D-Druck-Technologie von HP sollen so in das Programm gebracht werden.

Entwickelt wurde das VESTOSINT mit einem speziellen Verfahren am Standort Marl in Nordrhein-Westfalen, wo das Pulver auch hergestellt wird. Aktuell werden die vorhandenen Jahreskapazitäten für das Kunststoffpulver ausgebaut, damit unter anderem die steigende Nachfrage aus dem 3D-Druck-Bereich auf lange Sicht gedeckt werden kann. Die Produktionslinie soll den Planungen zufolge Ende 2017 ihren Betrieb aufnehmen.

Hergestellt werden die Polyamid-12 Pulver VESTOSINT mit einem speziellen physikalischen Verfahren und haben eine runde Kornform. Sie eignen sich wegen ihrer Form besonders für die Metallbeschichtung. Einsetzbar sind sie ebenfalls in der Fertigung von Faserverbundwerkstoffen und dienen als Additive der Optimierung von Lacken.

Die Pulvereigenschaften zeichnen sich durch eine hohe Zähigkeit, einer sehr guten Beständigkeit (gegen  Fette, Öle, Kraftstoffe, Hydraulikflüssigkeiten, Wasser, Alkalien, Salzlösungen und zahlreiche Lösemittel), einer sehr guten Spannungsrissbeständigkeit bei der Chemiekalienentwicklung, hohe Abriebbeständigkeit, niedrige Gleitreibungskoeffizient und einer Geräusch- und Vibrationsdämpfung aus.

Auf der Kunststoffmesse vom 19. bis 26. Oktober in Düsseldorf am Stand B28 kann das VESTOSINT Hochleistungspulver besichtigt werden.

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