Kurznachrichten:

Wochenrückblick Kalenderwoche 43/2013

Aktuelle Kurznachrichten rund um das Thema 3D-Druck – täglich informiert. Für weitere News folgen Sie 3D-grenzenlos auf Google+, Facebook, Twitter oder via RSS-Feed.

Kurznachrichten KW 42/ 2013

Sam., den 26.10.2013

  • [08:25Uhr] Moderne Beamten: Modell für Industriegebiet kommt aus 3D-Drucker: Wie derwesten.de in einem Artikel erst kürzlich berichtete, wurde das geplante Industriegebiet Fernholte als Modell im Maßstab 1:1000 mit dem 3D-Drucker aus Kunstharz hergestellt. Die Verwaltung der Hansestadt Attendorn geht damit als gutes Beispiel voran: Auf einfachem Wege wurde das von der Bürgerversammlung schmerzlich vermisste Modell nun hergestellt und ist im Rathaus für Interessierte einsehbar. Das 3D-gedruckte Modell wurde in insgesamt 9 Einzelteilen hergestellt und anschließend zusammengeführt. Der 3D-Drucker war dafür im Dauereinsatz: Jedes der Einzelteile benötigte 25 Stunden bis zum fertigen Druck.
3D-Drucker-Modell Industriegebiet Fernholte (Attendorn)
Das Modell zum Industriegebiet Fernholte stammt aus dem 3D-Drucker. In 9 Einzelteilen zu je 25h Druckzeit wurde das 3D-gedruckte Modell aus Kunstharz angefertigt (© Bild: derwesten.de).

Fr., den 25.10.2013

  • [12:31Uhr] Polizei findet bei Razzia Pistole aus dem 3D-Drucker: Wie auf engadget.com berichtet wird, ist laut einem Bericht des Nachrichtendienstes BBC in Manchester (Nordwester von England) bei einer Razzia eine Pistole aus dem 3D-Drucker gefunden wurden. Ein sogenannter Liberator. Die „gedruckte Pistole“ soll nach Angaben der Polizei in verschiedenen Einzelteilen im Kellerraum gefunden wurden sein. Sie war weder funktionsfähig noch ist abschließend ungeklärt, ob die Einzelteile der 3D-Drucker-Pistole je eine funktionstüchtige Pistole hätten darstellen können. Zwar ist die „Sensationsmeldung“ der britischen Polizei somit nicht viel mehr als Schall und Rauch, das Beispiel verdeutlicht allerdings auch die nicht gänzlich zu unterschätzende Gefahr von 3D-Druckern in den Händen motivierter Krimineller. Mehrere Medien berichteten zuletzt über die Einfachheit sich selbst einen Liberator herzustellen. Selbst auf der IFA 2013 in Berlin wurde öffentlich der Bau eines Liberators präsentiert. Der Funktionstest konnte zwar nicht erfolgreich bestanden werden, das schließt allerdings nicht aus, dass Kriminelle nicht selbst eine funktionstüchtige Pistole mit einem 3D-Drucker herstellen können.

Do., den 24.10.2013

3D-Druck ist in den Kinderschuhen. Es ist eine große Chance, und wir wollen sie nutzen.“ (HP-Vorsitzende Meg Withman)

  • [15:36Uhr] HP steigt 2014 bei 3D-Druck ein: Es ist nicht der erste Versuch von Hewlett Packard (HP) auf dem 3D-Markt Fuß zu fassen. Einen zweiten Versuch möchte das US-amerikanische Unternehmen Technologieunternehmen nun Mitte 2014 starten, wie Meg Withman, Chefin von HP, auf einem Forum in Bangkok verlauten lies. Dabei werde es sich nach Angaben von Withman aber nicht um die Ausrichtung auf Heimgeräte handeln, was den ein oder anderen möglicherweise überraschen dürfte. Offenbar schweben Meg Whitman eher Geräte für 3D-Druckdienstleister vor, also höherwertige Geräte für den „Dauereinsatz“. Dabei soll laut Whitman die Druckgeschwindigkeit kein unbedeutsamer Punkt sein – im Gegenteil, diese gilt es weiter zu performieren. Die Kosten für derartige Geräte so gering wie möglich zu halten, sei ebenfalls eine wichtige Prämisse für HPs Einstieg in den Markt der 3D-Drucker.
  • [14:21Uhr] Uni Südkalifornien: 3D-Drucken auf gekrümmten Oberflächen: Den Eifelturm in 3D, ein neues Sparschwein oder ein Teller für den Festivalbesuch. 3D-Drucker können so ziemlich alles auf geradem Untergrund drucken. Wer allerdings für seinen kugelrunden Globus zu Hause kleine Sehenswürdigkeiten kleben möchte, die auch noch aus dem heimischen 3D-Drucker stammen, wird dies nur mit zusätzlicher Handarbeit bewerkstelligen können. Nun aber haben Forscher der Uni Südkalifornien einen 3D-Drucker entwickelt, der auch auf unebenen Flächen 3D-Objekte erstellen kann. Anstatt der üblichen drei Bewegungsachsen verfügt das Forschungsobjekt der südkalifornischen Forscher über sechs Achsen. Ein Wehmutstropfen allerdings bleibt – der sechsachsige 3D-Drucker würde wohl den Platz eines durchschnittlichen Büros für sich beanspruchen. Wie das sechsachsige „Ungetüm“ arbeitet, könnt ihr in diesem Video sehen [Länge: 01:50Min.]

Mi., den 23.10.2013

  • [08:12Uhr]: Großbritannien: Regierung investiert in 3D-Drucker an Schulen: Die Affinitiät zur Technik der britischen Regierung rund um Premier David Cameron, steht aktuell in keinem guten Licht. Einwanderer werden nach Medienberichten per SMS über ihren möglichen Rauswurf informiert. Das die Politiker aber dennoch verstanden haben, wie man Technik sinnvoll einsetzen kann, zeigt jetzt die Regierung im Bereich Forschung und Entwicklung. Bis zu 60 3D-Drucker sollen zukünftig dauerhaft in britischen Schulen verankert werden. Zugriff auf die 3D-Drucker erhalten Schüler aller Altersstufen. Bildungsminister Michael Gove plane mit Investitionen von rund 500.000 Pfund. Das entspricht in etwas 590.00€. Eine zuvor abgelaufene Testkampagne mit 21 teilnehmenden Schulen konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Aktion zeigt die lobenswerte Aufgeschlossenheit der Briten gegenüber dem 3D-Druck. Auch in Supermärkten und 3D-Druck-Fachgeschäften wir in Großbritannien bereits versucht 3D-Drucker dem Conusmer Market anzubieten.

Di., den 22.10.2013

  • [16:52Uhr] Logistik-Branche: BLV-Vorsitzender mahnte mehr Innovationen an – wie zum Beispiel 3D-Drucker: Kürzlich fand das 30. Jubiläum des deutschen Logistik-Kongress statt. Bei der Eröffnungsrede mahnte der Vorsitzende Prof. Raimund Klinkner mehr Innovation an. Die Industrie müsse sich auf die neuen 3D-Druckverfahren unbedingt einstellen und fordern neue Antworten von den Materialflussexperten, so Klinkner. Die Worte von Prof. Raimund Klinkner dürften auf offene Ohren gestoßen sein. Immerhin trifft sich auf dem dreitägigen Kongress Logistikverantwortliche aus Industrie, Handel und Wirtschaft.
  • [09:15Uhr] Cube 3D-Drucker mit deutscher Firmware: Wer den Cube 3D-Drucker der 2nd Generation sein eigen nennen darf oder aber über die Anschaffung des Cube 3D-Druckers nachdenkt, der kann sich ab sofort auf eine deutsche Menüführung freuen. Ab er Firmware Version 2.8 kann das deutsche Sprachpaket installiert und verwendet werden. Das deutsche Sprachpaket für den Cube 3D-Drucker findet ihr auch der Seite von cubify.com im oberen Menübereich unter dem Punkt „Download language pack for cube“ (.zip) (zur Seite). Das deutsche Sprachpaket für den 3D-Drucker ist natürlich kostenlos verfügbar und neben der Sprache Deutsch auch noch in Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch und Koreanisch erhältich.

Mon., den 21.10.2013

  • [14:32Uhr] Computerwoche mit Livestream-Ratespiel zum 3D-Druck: Die Wochenzeitung COMPUTERWOCHE veranstaltet am 28.10.2013 ein „CW-3D-Druck-Event„. Bei dem Event können Interessierte online via Livestream mitverfolgen was das Team der COMPUTERWOCHE mit einem 3D-Drucker herstellt. Aufgabe der Zuschauer ist es dann zur erraten um welches 3D-Objekt es sich dabei handelt. Die Zuschauer können dabei auch etwas gewinnen. Dem Rate-Champion winkt als Belohnung ein Nexus 7. Mitverfolgen könnt ihr das 3D-Druck-Event im Livestream hier. Wer das Event nicht verpassen möchte, kann sich von 3D-grenzenlos.de auf Twitter oder Google+ erinnern lassen.

Anzeige

3D-Drucker-Newsletter – kostenlos anmelden:

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.