Ein russisches Startup namens Endurance präsentiert ein kleines und einfaches Gerät namens L-Cheapo. Vor allem für Hobby-Maker und alle die es werden wollen ist dieses gedacht.
Zahlreichen Studien zufolge soll die 3D-Druckbranche in den kommenden Jahren noch stärker anwachsen. Hierbei wird ein jährliches Wachstum von bis zu 27 % prognostiziert. Der 3D-Druck wird mit Sicherheit auch Auswirkungen auf die Wirtschaft in Russland haben, wo sowohl die Regierung selbst als auch viele Unternehmen und Forschungseinrichtungen sich mit der Entwicklung neuer 3D-Drucktechnologien beschäftigen.
Das Ziel einiger russischer 3D-Drucker-Hersteller ist derzeit der Verkauf von industriellen 3D-Druckern, die Metallmaterialien verarbeiten können. Solche 3D-Drucker basieren auf dem selektiven Laserschmelzverfahren, wobei durch einen Laser das Metallpulver zuerst erhitzt wird und danach wieder erhärtet.
Herkömmliche 3D-Metalldrucker wie z. B. die Modelle von Rosatom, verfügen über eine Druckgeschwindigkeit von 15 bis 70 cm³/h, eine 3D-Scanoptik sowie einen 1000 W starken Laser. Er stellt Teile aus Eisen-, Aluminium-, Kobalt-, Nickel- und Titaniumpulver her. In puncto Performance landet der Rosatom 3D-Drucker im Vergleich zu seinen Mitbewerbern eher im Mittelfeld. Der Hacken hierbei liegt am Preis, da Rosatom für ca. 680.000 € seinen 3D-Drucker anbietet. Zum Vergleich bietet der deutsche Hersteller SLM Solutions seinen 500HL zu einem Preis zwischen 1.100.000 € und 1.300.000 € an. Der niedrige Preis von Rosatom wird einerseits durch das in Russland geförderte Produktionsmaterial gerechtfertigt und anderseits durch die eigens entwickelte Steuerungssoftware, wodurch Kosten für eine Lizenz eingespart wurden.
So setzt Russland mit dem kompetitiven Preis neue Maßstäbe in der 3D-Druckbranche, was zugleich eine willkommene Nachricht ist. Die Entwicklung im Metall-3D-Druck wird die Produktionskosten in Zukunft dramatisch senken und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit russischer Unternehmen auf dem internationalen Markt erhöhen. Mit der russischen Regierung und Atomindustrie im Rücken kann man die Zukunft des 3D-Drucks gespannt abwarten. Dies wird auf viele Branchen große Auswirkungen haben, wie z. B. auf die Automobilbranche, die Medizin und Zahnmedizin, die Luft– und Raumfahrt sowie auf den Hausbau.
Momentan setzt sich in Russland auch die Atomindustrie mit dem 3D-Druck auseinander und es ist kein Zufall. So suchen russische Forscher nach Lösungen, die es ihnen ermöglichen, sich mit radioaktiver Strahlung noch gründlicher zu beschäftigen. 3D-gedruckte Teile erzielten dabei die besten Ergebnisse und weisen gleichzeitig auch weniger Schwachstellen auf.
Diese Themenseite enthält alle aktuellen Informationen, News und Hintergründe über die Entwicklungen des 3D-Drucks in Russland. Ob neue 3D-Drucker aus Russland oder politische Entscheidungen zur Förderung des 3D-Drucks – hier erhalten Sie einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen der 3D-Drucker in Russland sowie deren Einfluss auf den Merkt in Europa und Amerika.
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Sie ist Modedesignerin und Fashion-Expertin, kommt aus St. Petersburg (Russland) und hat ihren beruflichen Ursprung in der IT und Programmierung. Die Rede ist von der russischen Modedesignerin Snezhana Gross. Gross präsentiert in einem Video ihre … „Snezhana Gross präsentiert 3D-gedruckte Mode aus Russland“ weiterlesen