Gleich mehrere deutsche Hochschulen präsentieren auf der CeBIT 2017 die additive Fertigung. Am Stand C30 in Halle 6 können 3D-Druck-Interessierte sich umfassend zum 3D-Druck informieren.
3D-Druck ist allgegenwärtig. Somit findet man 3D-Druck auch innerhalb der höchsten aller Bildungseinrichtungen, den Universitäten. Mit dem Ziel der Pflege und Entwicklung der Wissenschaft durch Lehre und Studium ist es vor allem der Bereich Forschung der uns im Rahmen des 3D-Drucks interessiert. Welchen Anteil haben die wissenschaftliche Hochschulen und deren Personen, die eine akademische Ausbildung in Anspruch nehmen, an der Entwicklung des 3D-Drucks? Gibt es 3D-Drucker, die im Rahmen der wissenschaftlichen Ausbildung gänzlich entwickelt wurde? Konnten 3D-Druckverfahren optimiert werden? Neue Produkte geschaffen werden? In wie weit unterstützt die Wirtschaft und Politik die Universitäten bei der Ausrüstung und für die Forschungen der additiven Fertigung? Die zentrale Frage, die auf dieser Seite geklärt werden soll ist, leisten Universitäten einen Beitrag an der Entwicklung der 3D-Drucker und des 3D-Drucks im Allgemeinen?
Zur Klärung der Frage zeigen wir eine Übersicht aller Beiträge, die passend zum Thema bei uns im 3D-Drucker-Online-Magazin veröffentlicht wurden.
Gleich mehrere deutsche Hochschulen präsentieren auf der CeBIT 2017 die additive Fertigung. Am Stand C30 in Halle 6 können 3D-Druck-Interessierte sich umfassend zum 3D-Druck informieren.
Mit dem Online-Tool „TouchTerrain“ wird die Erstellung von 3D-Druckmodellen von beliebigem Gelände ganz einfach. Aus Google Maps lassen sich beliebige Kartenausschnitte als 3D-druckbare Datei exportieren. Die Iowa State University steht hinter dem Open-Source-Projekt.
Es gibt schon diverse Lebensmittel-3D-Drucker für Pizza, Pasta und Schokolade. Forscher vom University College Cork beschäftigen sich jetzt mit dem Geschmack von Käse aus dem 3D-Drucker.
Forscher der Washington State University (WSU) haben eine 3D-Herstellungsmethode zum Patent angemeldet, mit der sie die Architektur eines Materials, dessen Größe im Nanobereich angesiedelt ist, genau bestimmen und bei der Produktion überwachen können.
Das Unternehmen Lockheed Martin kreiert gemeinsam mit der University of California-Davis die SPIDER-Technologie und schafft neue Designs mit den 3D-Druckern von MakerBot.
US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.
Forscher aus den USA ist es gelungen Blutgefäße mit dem 3D-Drucker herzustellen und lebenden Mäusen einzusetzen. Die Tests liefen erfolgreich. Für die Forschungen entwickelten die Wissenschaftler einen eigenen Bioprinter, der die Zellen mit Hilfe von UV-Licht schichtweise aufbaut.
Studenten der Duke University haben mit Hilfe von 3D-Druckern den Roboter Sentinel entworfen, der Polizisten helfen soll Verkehrsstopps sicher durchzuführen. Die Idee ist nicht neu, aber zum halben Preis hergestellt.
Wissenschaftler der Universitäten von Bristol und Sussex stellten fest, dass sich durch symmetrische Metamaterialien Licht- und Mikrowellen um Objekte herum lenken lassen. Dafür entwickelten sie unter anderem ein modulares akustisches Metamaterial und nutzten für die Herstellung der ableitenden Objekte die 3D-Drucker.
Die University of Central Florida und die NASA erforschen Methoden für Astronauten, um auf dem Mars Lebensräume und Werkzeuge mit Hilfe von 3D-Druckern und Rohstoffen aus dem Marsboden herstellen zu können.
Die Technische Universität Clausthal hat mit der FilOS Materials GmbH ein Spin-off für Filamente vorgestellt. Das Startup möchte innovative Filamente entwickeln und auf den Markt bringen. Zum aktuellen Portfolio gehören auch Leuchtfilamente.
Fast jeder hat schon einmal in der Schule, beispielsweise im Heimatkunde- oder Biologieunterricht, ein Mikroskop genutzt. Ansonsten finden diese Geräte meist nur in Laboren ihren Einsatz. Das soll sich mit dem OpenFlexure Mikroskop ändern, welches jeder zu Hause mit einem 3D-Drucker selber ausdrucken können soll.
Ein neues Forschungsprojekt namens Kitk-Add aus Deutschland, soll durch die Kombination von 3D-Druck und Zerspanung die Kosten der Fertigung senken. An dem Projekt sind u.a. Siemens, die Universität Paderborn und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt. Das Projekt erhält eine Gesamtförderung des Staates von 4,5 Millionen Euro.
Die Royal Family aus Großbritannien ist wieder in aller Munde. Diesmal geht es um die Hochzeitstorte der Queen Elizabeth II. aus dem Jahre 1947. Doch was hat 3D-Druck damit zu tun?
Die Macher des Bio-3D-Druckers „Aether 1“ sind sehr stolz auf ihren „revolutionären Bioprinter“, wie sie in einer Pressemitteilung verlauten lassen. Das Unternehmen hat die erste Beta-Version seines Bioprinters an ein Labor in Großbritannien ausgeliefert.
Beim Roboterprojekte „Roboy“ der TU München kommt auch 3D-Druck zum Einsatz. Dabei sollen wichtige Roboterkomponenten mit dem 3D-Drucker schneller und kostengünstiger erstellt werden können, als mit konventionellen Fertigungsverfahren.
Forschern der University of Connecticut gelang es, ein Hydrogel zu entwickeln, welches beim Einbau 3D-gedruckter Knochen zum Einsatz kommen kann und zahlreiche Eigenschaften der 3D-gedruckten Knochen verbessert.
Wissenschaftler des MIT und der Harvard Universität erfanden eine Schaumstofftinte, mit der 3D-gedruckte Materialien eine abstimmbare makro- und mikroskalige Porosität erhalten können. Zugleich schufen sie auch ein neues 3D-Druck-Verfahren, das für den Leichtbau, die Herstellung von Wärmedämmung und einige andere Bereiche durchaus sehr interessant sein dürfte.
Mit dem „Open Lab“ hatte die Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort gestern seine Türen zum Fabrication Laboratory (FabLab) geöffnet. Zahlreiche Besucher informierten sich über verschiedene Fertigungstechnologien, wie zum Beispiel den 3D-Druck.
Bei der Engineer’s Night der Universität Duisburg-Essen stellte sich ein 3D-Drucker als wahrer Besuchermagnet heraus. Das Event hatte zum Ziel das Berufsfeld der Ingenieure vorzustellen, was vor allem beim 3D-Druck bei den interessierten Besuchern Begeisterung auslöste.