Das Unternehmen GOM hat den GOM Education Award zum Thema 3D-Scannen ins Leben gerufen, bei dem Studenten an einem Praktikumsversuch mit einem ATOS 3D-Scanner teilnehmen können. Dem Gewinner winken 3000 Euro Preisgeld.
3D-Druck ist allgegenwärtig. Somit findet man 3D-Druck auch innerhalb der höchsten aller Bildungseinrichtungen, den Universitäten. Mit dem Ziel der Pflege und Entwicklung der Wissenschaft durch Lehre und Studium ist es vor allem der Bereich Forschung der uns im Rahmen des 3D-Drucks interessiert. Welchen Anteil haben die wissenschaftliche Hochschulen und deren Personen, die eine akademische Ausbildung in Anspruch nehmen, an der Entwicklung des 3D-Drucks? Gibt es 3D-Drucker, die im Rahmen der wissenschaftlichen Ausbildung gänzlich entwickelt wurde? Konnten 3D-Druckverfahren optimiert werden? Neue Produkte geschaffen werden? In wie weit unterstützt die Wirtschaft und Politik die Universitäten bei der Ausrüstung und für die Forschungen der additiven Fertigung? Die zentrale Frage, die auf dieser Seite geklärt werden soll ist, leisten Universitäten einen Beitrag an der Entwicklung der 3D-Drucker und des 3D-Drucks im Allgemeinen?
Zur Klärung der Frage zeigen wir eine Übersicht aller Beiträge, die passend zum Thema bei uns im 3D-Drucker-Online-Magazin veröffentlicht wurden.
Das Unternehmen GOM hat den GOM Education Award zum Thema 3D-Scannen ins Leben gerufen, bei dem Studenten an einem Praktikumsversuch mit einem ATOS 3D-Scanner teilnehmen können. Dem Gewinner winken 3000 Euro Preisgeld.
In den letzten Jahren wurde bereits viel Potenzial in die Weiterentwicklung und Nutzung des 3D-Drucks investiert. Nur im schulischen Umfeld wird einer Y Soft Studie zufolge der Zugang zu 3D-Druckern erschwert.
Wissenschaftler der Johannes-Kepler Universität haben 3D-Drucker eingesetzt, um eine Folie zu fertigen, die eine beliebige Form und Größe annehmen kann. Die 3D-Folie kann eingesetzt werden, um Kameras herzustellen, die gänzlich ohne Linsen auskommen können.
Ingenieure der University of Nottingham setzen im Rahmen des Projekts „FLAC“ die 3D-Druck-Technologie zur Herstellung leichterer Fahrzeugkomponenten ein. Vor allem die britische Automobilindustrie soll davon profitieren.
Wissenschaftler der Columbia University in New York arbeiten an der Weiterentwicklung von Lebensmitteln aus dem 3D-Drucker. Für die Forschungen wurde extra ein eigener Lebensmitteldrucker entwickelt, den Köche testeten und ihre Meinung darüber abgaben.
Wissenschaftler der Universität Uppsala in Schweden haben ein Diagnosetool für das Smartphone mit einem 3D-Drucker entwickelt. Mit dem Smartphone-Aufsatz soll es zum Beispiel möglich Gewebeproben zu analysieren, um Krebserkrankungen erkennen zu können. Vor allem Dritte Welt Staaten sollen von der Low-Cost-Variante profitieren.
Der 3D-Druck wartet bei der Produktion von leichten und hochwertigen Teilen mit zahlreichen Vorteilen auf. Diese machen sich auch die Studenten der Luftfahrttechnik an der Inholland Universität zu eigen und haben nun die beiden ersten voll funktionsfähigen Raketen vorgestellt.
Das Design Lab JeffDESIGN aus den USA wurde von zwei Ärzten der Thomas Jefferson University gegründet, die zur Aktualisierung der medizinischen Ausbildung beitragen möchten, indem sie Medizinstudenten darin unterrichten, wie der 3D-Druck funktioniert. Es handelt sich dabei um das erste Ausbildungslabor mit Fokus auf den medizinischen 3D-Druck.
Vor Kurzem hatte sich General Electric (GE) dazu entschlossen, in die additive Fertigung einzusteigen und mit GE Additive einen neuen Unternehmenszweig zu gründen. Nun geht man dazu über, weltweit Schulen und Universitäten bei der Anschaffung von 3D-Druckern zu unterstützen. Insgesamt stehen 10 Millionen US-Dollar zur Verfügung.
Ein Forscher aus Großbritannien von der University of Bristol hat einen selbst gebauten Traktorstrahl-Projektor vorgestellt. Mit einem 3D-Drucker und handelsüblichen Elektronikbauteilen kann das hochkomplexe Gerät für weniger als 100 Euro Materialkosten selbst nachgebaut werden.
Studenten der Universität Göttingen haben die Möglichkeit die Fähigkeiten aktueller 3D-Drucker auszuprobieren. Ab sofort können dafür zwei 3D-Drucker genutzt werden, denn die Universität hat sich jetzt ein zweites Gerät angeschafft.
Die Hochschule Offenburg hat einen modernen 3D-Drucker erhalten und kann so seinen Forschungen im Gebiet des 3D-Drucks vorantreiben. Die Baden-Württembergische Bildungseinrichtung, die schon seit rund acht Jahren auf dem Gebiet der additiven Fertigung forscht, hat bereits auch konkrete Ideen für erste Projekte.
Junge Leute an Schulen und Universitäten nutzen den 3D-Drucker-Bausatz und andere Baukästen von Fischertechnik. Allein 30.000 junge Menschen sind im Fischertechnik-Fanclub aktiv, um neueste Technologien auszuprobieren. Da war es nur richtig, dass das Entwicklerteam von Fischertechnik auch einen 3D-Drucker entwickelt.
An der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben Master-Studenten ein sechsachsiges 3D-Druckverfahren entwickelt mit dem 3D-Objekte ohne Stützstrukturen hergestellt werden können.
Die University of Glasgow entwickelt künstliche Knochen mit Hilfe der 3D-Drucker. Die Knochenimplantate sind für Opfer von Landminen und sollen in drei bis vier Tagen vollständig und invidiuell an die Opfer angepasst hergestellt werden können. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung eines ehemaligen Fussballprofis.
Die Hochschule Kaiserslautern veranstaltet erneut einen Workshop für Schüler zum Thema 3D-Druck. In der „Weihnachtsdruckerei“ wird es diesmal auch die Möglichkeit geben einen Lebensmitteldrucker auszuprobieren. So sollen kreative Köstlichkeiten aus Marzipan und Schokolade entstehen.
In manchen Fällen empfinden Betroffene die Behandlung einer Krankheit schlimmer als die Erkrankung selbst, zumindest in Bezug auf die Schmerzen und Beschwerden. Deshalb suchten die Forscher nach einer Möglichkeit, die Beschwerden zu minimieren und nutzen dafür den 3D-Druck.
Forscher der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur haben gemeinsam mit Stratasys mit dem 3D-Druckverfahren eine flugfähige Drohne aus ULTEM 9085-FDM-Material hergestellt und erfolgreich getestet. Forscher und Vertreter der Industrie sprechen von einem „Durchbruch“.
Wer Vorlagen für den 3D-Druck nutzt oder hier auf beliebte Figuren bzw. Motive zurückgreift, sollte dabei auch die rechtlichen Aspekte zum Schutz des geistigen Eigentums bedenken. Zu den rechtlichen Aspekten haben sich Forscher der School of Computing an der Universität von South Alabama Gedanken gemacht.
Forscher der University of Birmingham aus Großbritannien haben einen 3D-Metalldrucker für die Anwendung in Schwerelosigkeit entwickelt. Der Metalldrucker soll bald auf der ISS getestet werden. Mit Blick in die Zukunft soll die Maschine Astronauten bei einer Mars-Mission dabei helfen, vor Ort selbst Metallteile fertigen zu können.