
Der Roboze One+400 verwendet ein mechatronisches Bewegungssystem und soll Herstellerangaben zufolge nicht nur schneller, sondern auch genauer drucken als klassische riemengetriebene Systeme. Die Bewegung der x- und y-Achsen wird über ein Gegengewicht-Paar, bestehend aus zwei Edelstahlschraubenzahnstangen, gesteuert, die für eine exakte Positionierung und flüssige Bewegung sorgen sollen.

Bei den einsetzbaren Druckmaterialien handelt es sich um PEEK, PEI, Polycarbonat, PMMA und acht weitere technische Kunststoffpolymere. Die Zielgruppe des Roboze One+400 3D-Druckers sind kleine und mittelständische Unternehmen. Wie Firmenchef Alessio Lorusso berichtet, ermögliche man Anwendern durch den Einsatz moderner Materialien eine leistungsstarke Lösung zu niedrigen Kosten verbunden mit den Vorteilen eines benutzerfreundlichen Desktop-3D-Druckers.
Der Extruder besteht aus Aluminium 6082 und AISI 303 für die Wärmeableitung. Er kann zwei Polymere gleichzeitig verwenden und dabei eine lösliche Trägerstruktur um das gewünschte 3D-Objekt bilden. Die Druckauflösung beträgt 50 Mikrometer und es lassen sich Objekte mit einer Baugröße von 200 x 200 x 200 mm drucken. Bedient wird der 3D-Drucker über einen 3,5 Zoll Touchscreen. Die Qualität der Komponenten ist Herstellerangaben zufolge hoch. 70 Prozent der Bauteile des 3D-Druckers werden in der Firmenzentrale im italienischen Bari zusammengebaut.
Als Einsatzbereiche werden die Automobilindustrie, Elektronik, Medizintechnik, Maschinenbau und Dentaltechnik empfohlen. Interessierte Kunden können sich für den Kauf des Roboze One+400 direkt an den Hersteller wenden und ein Angebot einholen.
Video-Preview zum Roboze ONE+400:
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