
Der Unterricht wird praxisnah gestaltet, weshalb auch Themen wie Recyclingverfahren, 3D-Druck, Ventilsteuerung in pneumatischen Anlagen oder Transistoren dazu zählen. In Kürze steht der Gesamtschule die erneute Zertifizierung als „MINT-Schule NRW“ bevor, wobei MINT für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik steht. Der Lehrer für Erdkunde und Technik stellte bei vielen Schülern eine Begeisterung für eine technische Bildung im höchsten deutschen Schulabschluss fest. Im letzten und vorletzten Jahr entschieden sich sechs Abiturienten und zwei Abiturientinnen für ein Ingenieurstudium.
Vorteile für Studium und Berufsausbildung
Wie Robin Maahsen, der sein Abitur an der Gesamtschule Nettetal absolvierte und jetzt an der Rheinisch-Westfälichschen Technischen Hochschule in Aachen studiert, berichtet, tauchen viele Inhalte des Technikunterrichts in seinem Maschinenbau-Studium wieder auf, berichtet „RP Online“ weiter. Auch die Arbeit mit einem 3D-Drucker dürften hier zukünftig einen wertvollen Beitrag zur Studium- und Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler leisten.
An immer mehr Schulen in Deutschland werden 3D-Drucker eingesetzt. So nutzen einige Schulen das 3D-Drucker-Modell von Fischertechnik. Andere Schulen setzen auf Ultimaker. Neben Schulen setzen auch Universitäten und Hochschulen den 3D-Druck ein, um ihren Schülern bzw. Studenten das Fachwissen zu vermitteln, welches heute auf dem Arbeitsmarkt erwartet wird. Diesen Markt haben auch erste Unternehmen erkannt. So bietet die Firma YSoft be3D mit seinem Gerät eDee einen 3D-Drucker speziell für Schulen und Bildungseinrichtungen an. In Großbritannien startete im Januar 2016 durch die Industrie ein Mietprogramm für 3D-Drucker, um Schulen und Bildungseinrichtungen einen einfacheren Zugang zum 3D-Druck zu ermöglichen.






