Nordrhein-Westfalen:

Gesamtschule Nettetal setzt 3D-Drucker im Unterricht ein

Die Städtische Gesamtschule Nettetal bietet seinen Schülern die Arbeit mit dem 3D-Drucker an. Die Schüler können so schon sehr früh die Möglichkeiten der Produktentwicklung und -herstellung erlernen. Das bietet Vorteile für das Studium und die Berufsausbildung.

Die Städtische Gesamtschule Nettetal setzt im Wahlfach „Technik“ einen 3D-Drucker ein, um bei den Schülern das Interesse an Ingenieurwissenschaften zu wecken. Neben Schülern entschieden sich auch viele Schülerinnen für das technische Unterrichtsfach. Bereits acht Schüler wählten nach dem Abitur ein Ingenieurstudium, berichtet die Gesamtschule Nettetal gegenüber „RP Online“. Der Unterricht des Wahlfachs findet im ZDI-Anbau nebenan statt, weil die Gesamtschule ein Mitglied des Netzwerks „Zukunft durch Innovation“ (ZDI) ist. Laut Lehrer Jan Melzer zufolge benötigt Deutschland mehr Ingenieure und daher leiste die Gesamtschule seinen eigenen kleinen Beitrag für die Region im Landkreis Viersen, Nordrhein-Westfalen.

Der Unterricht wird praxisnah gestaltet, weshalb auch Themen wie Recyclingverfahren, 3D-Druck, Ventilsteuerung in pneumatischen Anlagen oder Transistoren dazu zählen. In Kürze steht der Gesamtschule die erneute Zertifizierung als „MINT-Schule NRW“ bevor, wobei MINT für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik steht. Der Lehrer für Erdkunde und Technik stellte bei vielen Schülern eine Begeisterung für eine technische Bildung im höchsten deutschen Schulabschluss fest. Im letzten und vorletzten Jahr entschieden sich sechs Abiturienten und zwei Abiturientinnen für ein Ingenieurstudium.

Vorteile für Studium und Berufsausbildung

Wie Robin Maahsen, der sein Abitur an der Gesamtschule Nettetal absolvierte und jetzt an der Rheinisch-Westfälichschen Technischen Hochschule in Aachen studiert, berichtet, tauchen viele Inhalte des Technikunterrichts in seinem Maschinenbau-Studium wieder auf, berichtet „RP Online“ weiter. Auch die Arbeit mit einem 3D-Drucker dürften hier zukünftig einen wertvollen Beitrag zur Studium- und Berufsvorbereitung der Schülerinnen und Schüler leisten.

An immer mehr Schulen in Deutschland werden 3D-Drucker eingesetzt. So nutzen einige Schulen das 3D-Drucker-Modell von Fischertechnik. Andere Schulen setzen auf Ultimaker. Neben Schulen setzen auch Universitäten und Hochschulen den 3D-Druck ein, um ihren Schülern bzw. Studenten das Fachwissen zu vermitteln, welches heute auf dem Arbeitsmarkt erwartet wird. Diesen Markt haben auch erste Unternehmen erkannt. So bietet die Firma YSoft be3D mit seinem Gerät eDee einen 3D-Drucker speziell für Schulen und Bildungseinrichtungen an. In Großbritannien startete im Januar 2016 durch die Industrie ein Mietprogramm für 3D-Drucker, um Schulen und Bildungseinrichtungen einen einfacheren Zugang zum 3D-Druck zu ermöglichen.

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