formnext 2017:

Italienischer Hersteller Roboze präsentiert neuen ARGO 500 3D-Drucker für Hochleistungsmaterialien

Der italienische Hersteller von 3D-Druckern Roboze präsentiert den neuen ARGO 500 auf der formnext 2017. Der Drucker arbeitet mit Hochleistungsmaterialien wie PEEK und Carbon PEEK. Damit beweist Roboze nach dem Roboze One +400 erneut, dass sich auch diese Materialien für den 3D-Druck eignen.

Die Welt des 3D-Drucks ist stets im Wandel. Anfänglich druckten 3D-Drucker Prototypen, heute entstehen funktionstüchtige Endprodukte. So werden 3D-Drucker-Materialien immer wichtiger. Lange galten populäre Polymere zur Herstellung von 3D-Druckobjekten als nicht brauchbar. Doch die 3D-Drucker entwickelten sich weiter und Unternehmen brachten Geräte heraus, die auch bei hohen Temperaturen extrudieren.

Einer der ersten erschwinglichen 3D-Drucker, die mit Hochleistungsmaterialien drucken, war der Roboze One +400. Dieser führte erstmals den 3D-Druck von PEEK– und PEI-Materialien auf die Verbraucherebene und zeigte, dass derlei Material gedruckt werden kann.
Auf der formnext 2017 führt der Hersteller Roboze jetzt seinen neuesten 3D-Drucker vor, den ARGO 500. Dieser ist den Fortus 3D-Druckern von Stratasys ähnlich und verfügt über die patentierte Beltless System-Technologie von Roboze. Diese gewährleistet die Reproduzierbarkeit von Objekten und mechanische Toleranzen von 25 Mikrometern. Der Drucker druckt mit Hochleistungsmaterialien wie PEEK, Ultem AM9085F, Carbon PA und dem neuen CARBON PEEK, ein mit 20 Prozent Kohlefaser verstärktes Polyamidfilament.

ARGO 500
Der 3D-Drucker ARGO 500 vom italienischen Hersteller Roboze (Bild © Roboze).

Die Baukammer des ARGO 500 heizt in einer Stunde bis zu 180ºC auf und hat ein Vakuumplattensystem, das eine perfekte Haftung zwischen der Bauplatte und dem 3D-gedruckten Objekt schafft. Objekte werden stabiler und die ersten Schichten ebener, selbst bei großen, langen Drucken. Mit einem Bauvolumen von 500 x 500 x 500 mm kann der ARGO 500 einige große Drucke erzeugen. Darüber hinaus macht das Vakuumplattensystem das Drucken und Entfernen von Polymerfilmen schneller und einfacher.

Carbon Peek
Ein Flügel gedruckt mit Carbon Peek (Bild © Roboze).

Neuer HVP-Extruder

Der neueste Roboze 3D-Drucker verfügt über den HVP-Extruder, der erstmals am Roboze One + 400 vorgestellt wurde. Der Extruder erwärmt sich auf eine Temperatur von 550°C. Der 3D-Drucker verfügt über mehrere Sensoren und automatisierte Funktionen, die für ein hochwertiges Druckergebnis sorgen.. Es gibt automatische Filamentbeladung, automatische Nivellierung, einen Endmaterial-Sensor und einen Materialrestsensor in der Druckvorphase. Eine isolierte Spulenbeladung mit Feuchtigkeitsregulierung und Spulenpositionierung in einer geschlossenen, kontrollierten Umgebung verhindert, dass das Material Feuchtigkeit absorbiert.

„Der neue ARGO 500 ermöglicht es unseren Kunden, Metallersatzteile zu produzieren und von einer einzigartigen Technologie zu profitieren, die auf den Anforderungen der Luft- und Raumfahrt, des Motorsports und der Endverbraucher ausgerichtet ist“, sagte Alessio Lorusso, CEO und Gründer von Roboze.“Der AM-Markt verändert sich schnell, und die Kunden müssen die richtigen Antworten im Medienchaos der letzten Jahre finden. Der ARGO 500 wurde in engem Kontakt mit den Anforderungen und Bedürfnissen der Endanwender auf dem Markt entwickelt. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese neue Lösung die innovativen Unternehmen von heute und morgen bei der Beschleunigung der Digitalisierung von Produktionsprozessen unterstützen wird.“

Mehr Informationen zum ARGO 500 bietet der Hersteller auf seiner Website. Besucher der formnext 2017 können den ARGO 500 am Stand von Roboze, G38 in Halle 3.1, noch bis Freitag, den 17.11.2017, sehen. Wer über alle Neuheiten der formnext-Messe informiert bleiben möchte, empfehlen wir unseren Newsletter zu abonnieren.

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