Lehrmodelle selber machen:

Schüler des Höchstadter Gymnasiums fertigen Bakterienmodell mit 3D-Drucker

 21. Dezember 2017  Andreas Krämer  

Schüler vom Gymnasium Höchstadt a. d. Aisch (Bayern) haben mit Hilfe von einem 3D-Drucker ein komplexes Bakterienmodell gefertigt. Die eigene Herstellung solcher Modelle soll den Schülern zum einen naturwissenschaftliche Themen „greifbarer“ machen, zum anderen einen die Schüler an die Möglichkeiten des 3D-Drucks heranführen. Ein bekanntes deutsches Unternehmen hat das Projekt gefördert.

Im Rahmen eines P-Seminars , einem Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung, haben Schüler des Höchstadter Gymnasiums (Höchstadt an der Aisch, Bayern) wichtige Lehrmodelle für den Unterricht, darunter ein Bakteriummodell, mit Hilfe von einem 3D-Drucker selbst hergestellt. Die 3D-gedruckten Modelle sollen den naturwissenschaftlichen Unterricht anschaulicher und abwechslungsreicher für die Schüler gestalten.

Das Unternehmen Wolf-Brothers baute zusammen mit den Schülern der zwölften Klasse ein Bakterium-Modell nach. Basierend auf vorgezeichneten Plänen der Schüler wurde ein professionelles Modell gebaut, dass jedes Detail eines Bakteriums zeigt. Per 3D-Drucker wurde das detailreiche Bakteriummodell von den Schülern nachträglich ergänzt.

Die Schulpartner Siemens und Martin Bauer fördern das Projekt mit Geldspenden. Mit dem Geld konnte außerdem ein DNA-Modell gefertigt werden. Bei dem Modell handelt es sich um eine Doppelhelix aus Styropor, berichtet die regionale Zeitung „InFranken.de“.

Auch ein Bergmodell für den Geographieunterricht entstand im Rahmen des Projektes. Das kleinere Bergmodell zeigt die Höhenstufen und lässt sich in dem größeren Berg verstauen. Der große Berg ist mit Bäumen bepflanzt und mit Schnee bedeckt. Die Modelle sind transportabel, leicht und handlich sein, damit die Lehrer sie zwischen den Klassenräumen transportieren können. Die Schüler hatten zum Großteil freie Hand bei der Gestaltung ihrer Modelle.

Immer mehr Schulen in Deutschland setzen 3D-Drucker im Rahmen der schulischen Ausbildung ein. Das Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt zum Beispiel setzt zusammen mit weiteren europäischen Schulen bereits auf den 3D-Druck. Aber auch Schulen im Eichsfeld (Thüringen), Düsseldorf, Wallerstein und Ludwigshafen haben bereits 3D-Drucker im Einsatz oder mit 3D-Drucker im Rahmen von Projekten eingesetzt. Mehr als 130 weitere Beispiele, Schulen, Projekte und Ideen finden Sie auf unserer Themenseite „3D-Druck in Schulen„.

Bakterienmodelle aus dem 3D-Drucker
Schüler vom Höchstadter Gymnasium und die Bakterienmodelle aus dem 3D-Drucker (Bild © Gymnasium Höchstadt a. d. Aisch, von www.infranken.de).

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