News zum Thema
Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein 3D-Druckverfahren vorgestellt, bei dem gedruckte Objekte auch nach ihrer Herstellung ihrer Eigenschaften verändern können. So dehnen sich Objekte zum Beispiel aus, wenn sie mit UV-Licht bestrahlt werden. Oder verändern nachträglich ihrer Festigkeit.
Wissenschaftler des MIT haben eine neue 3D-Druck-Technik entwickelt, bei der die chemische Struktur des Objekts sowie die chemische Verbindung mehrerer mittels 3D-Druck gefertigter Objekte auch nachträglich verändert werden kann.
Das Design Lab JeffDESIGN aus den USA wurde von zwei Ärzten der Thomas Jefferson University gegründet, die zur Aktualisierung der medizinischen Ausbildung beitragen möchten, indem sie Medizinstudenten darin unterrichten, wie der 3D-Druck funktioniert. Es handelt sich dabei um das erste Ausbildungslabor mit Fokus auf den medizinischen 3D-Druck.
Forscher der ETH Zürich haben ein Verfahren entwickelt bei dem mikroskopisch kleine Metallobjekte im 3D-Druckverfahren hergestellt werden können. Die Schweizer Forscher haben das Verfahren zum Patent angemeldet.
Forscher vom MIT haben es geschafft, den Kohlenstoff Graphen in eine dreidimensionale Struktur mit Hilfe der 3D-Drucker zu bringen. Aufgrund der wabenförmigen Struktur und den Eigenschaften des Materials erreichen die Graphen-Objekt eine zehnmal höher Belastbarkeit als Stahl.
Forscher aus Großbritannien und den USA perfektionieren gemeinsam eine Technik, bei der ein voll ausgebildetes menschliches Ohr aus patienteneigenen Stammzellen heranwächst. Dafür nutzen sie auch den 3D-Druck.
Der 3D-Druck hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Wurden früher Werkstücke im Ganzen hergestellt, ist nun auch eine schichtweise Fertigung möglich. Nun möchten Forscher dazu übergehen, einen 3D-Drucker zu entwickeln, der bereits vorhandene Objekte bedruckt. Dafür haben Forscher jetzt mit der Entwicklung eines neuen 3D-Druck-Systems begonnen.
Ärzte des chinesischen Kunming Medical Second Hospitals sorgen gerade für Schlagzeilen. Sie lassen mit Hilfe des 3D-Drucks ein Ohr aus dem Arm eines Patienten wachsen. Der Patient wurde bei einem Unfall entstellt und soll das neue Ohr selbst transplantiert bekommen.
Die University of Glasgow entwickelt künstliche Knochen mit Hilfe der 3D-Drucker. Die Knochenimplantate sind für Opfer von Landminen und sollen in drei bis vier Tagen vollständig und invidiuell an die Opfer angepasst hergestellt werden können. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung eines ehemaligen Fussballprofis.
Wissenschaftler aus China haben erstmals Blutgefäße mit einem 3D-Drucker hergestellt und diese in Affen implantiert. Für die maschinelle Fertigung der Blutgefäße wurden den Affen zunächst Stammzellen entfernt. Die chinesischen Forscher sehen in dem erfolgreichen Verfahren einen Durchbruch im Bioprinting.
Forscher der in Birmingham ansässigen Aston University versuchen, die neuronalen Netze des Gehirns mit den 3D-Nanodruck-Techniken zu replizieren. Das MESO-BRAIN-Projekt soll pluriponte Stammzellen aus erwachsenen menschlichen Zellen gewinnen. Sollte das gelingen, hat das nicht nur auf einige medizinische Bereiche wesentliche Auswirkungen, sondern ist auch für bestimmte Arten von Lebewesen eine neue Chance.
In manchen Fällen empfinden Betroffene die Behandlung einer Krankheit schlimmer als die Erkrankung selbst, zumindest in Bezug auf die Schmerzen und Beschwerden. Deshalb suchten die Forscher nach einer Möglichkeit, die Beschwerden zu minimieren und nutzen dafür den 3D-Druck.
Das US-Unternehmen für Biotechnologie „Celprogen“ fertigte mit Hilfe von einem 3D-Drucker eine menschliche Bauchspeicheldrüse aus PLA und Stammzellen. Die Mitarbeiter der Forschungsgruppe wagten nach dem Versuch auch einen Ausblick in die Zukunft der Organherstellung mit 3D-Druckern.
Das „Royal Hospital for Sick Children“ in der schottischen Hauptstadt Edinburgh nutzte die 3D-Druck-Technologie, um für das neunjährige Mädchen Anya Storie ein neues Ohr anzufertigen. Das Mädchen leidet unter einer angeborenen Mikrotie (Ohrmuschelfehlbildung), die auch Auswirkungen auf ihr Gehör hat.
Während sich Unternehmen wie ESA und NASA kaum noch der Erkundung des Mondes widmen, übernehmen dies immer öfter private Unternehmen. Auch der 3D-Druck spielt hierbei eine entscheidende Rolle, wie ein Konzept von Audi und Part Time Scientists zeigt. Nun zeigt auch die Europäische Weltraumorganisation ESA Interesse an dem Konzept.
Forschern aus Teschechien ist es gelungen mit einem 3D-Drucker ein funktionierendes Modell einer Lunge zu entwickeln. Das Modell dient den Medizinern dazu Atemprobleme zu simulieren und so Krankheiten wie Asthma besser erforschen zu können.
Deutsche Forscher vom KIT haben maßgeschneiderte Sondenspitzen für Rasterkraftmikroskope mit einem 3D-Drucker hergestellt. Die 3D-Laserlithografie verbessert dabei die Mikroskop-Komponente für die Untersuchung von Nanostrukturen in Biologie und Technik.
Forscher der University of Birmingham aus Großbritannien haben einen 3D-Metalldrucker für die Anwendung in Schwerelosigkeit entwickelt. Der Metalldrucker soll bald auf der ISS getestet werden. Mit Blick in die Zukunft soll die Maschine Astronauten bei einer Mars-Mission dabei helfen, vor Ort selbst Metallteile fertigen zu können.
Bislang wurden die medizinischen Auswirkungen, einen Fötus in 3D zu visualisieren, nicht in vollem Umfang ausdiskutiert. Nun gelang es aber einer Gruppe von Experten, eine neue 3D-Scan-Methode zu entwickeln, die die Vorteile der 3D-Modellierung der Föten aufzeigt. Eltern haben jetzt die Möglichkeit, ihr ungeborenes Kind mit der VR-Brille als 3D-Modell zu sehen.
Jeder träumt davon, in der Lotterie zu gewinnen oder einen Schatz mit Goldmünzen zu finden. Während sich diese Gedanken meist nicht verwirklichen, haben Wissenschaftler der TU Wien aber nun eine Möglichkeit entdeckt, mit dem 3D-Druck Gold herzustellen.
Alle 3D-Drucker-News per E-Mail:
Zur Newsletter-Anmeldung und Anmeldeinformationen
Anzeige