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Während die Probleme nicht optimal sitzender Schuhe bei gesunden Menschen wieder behoben werden können, ist dies bei Patienten, die unter Diabetes leiden, nicht der Fall. Bei ihnen ist das Schmerzempfinden deutlich reduziert, was schwerere Fußverletzungen zur Folge haben kann. Zugleich heilen diese Verletzungen wesentlich langsamer. Bislang mussten Diabetiker und andere Personen, die unter Fußproblemen leiden, deshalb Einlagen tragen, die von spezialisierten Schuhmachern bzw. Orthopädietechnikern hergestellt wurden. Forscher des Fraunhofer IWM suchten nach einer Möglichkeit, den 3D-Druck für die Herstellung von Einlagen bzw. speziellen Sohlen zu nutzen.
Lebhafte Farben werden vor allem dann erzeugt, wenn Nanostrukturen weißes Licht beugen und dieses reflektieren. In der Natur wird dieses Verfahren unter anderem dann angewendet, wenn ein Tier seine Attraktivität steigern möchte. Sehr gut lässt sich dies bei der Balz des Pfaus verdeutlichen, bei der das Männchen sein Gefieder dem Weibchen präsentiert. Forscher haben sich bei der Entwicklung des 3D-Nano-Farbdrucks an der Natur ein Beispiel genommen und sind zu verblüffenden Erkenntnissen gelangt.
Einem Team von Forschern der Northwest Nazarene University in Idaho ist es gelungen, mit dem 3D-Druck-Verfahren einen Satelliten zu erschaffen, der voraussichtlich am 16. März 2017 an Bord einer NASA-Rakete in den Orbit starten und die Erde zehn Jahre umkreisen soll. Der Satellit trägt die Bezeichnung „MakerSat“ und wurde in zweieinhalbjähriger Entwicklungszeit erschaffen.
Der 3D-Druck ist weltweit auf dem Vormarsch. Immer mehr Design- und Prototyping-Prozesse werden mit diesem Verfahren zeitlich gestrafft, zugleich ermöglicht es den Bau komplexer Teile. Auch in der Luftwaffe Brasiliens kommen die additiven Fertigungstechnologien nun zum Einsatz.
Die Hochschule Trier hat auf der K-Messe 2016 in Düsseldorf eine 3D-Druck-Testplattform vorgestellt. In einer Projektarbeit befassen sich die Studenten zuvor auch mit dem Einsatz der 3D-Drucker in Unternehmen. Die Hochschule Trier bietet seinen Studenten zum Thema 3D-Druck ein eigenes Labor.
Forscher aus New York haben in einem Experiment in ein Becken für Zebrafische Artgenossen aus dem 3D-Drucker untergemischt, um das Verhalten der wirbellosen Tiere zu studieren. Dabei haben sie etwas bemerkenswertes festgestellt.
In der heutigen Zeit stellt es keine große Schwierigkeit dar, starke Magnete herzustellen. Problematisch wird es allerdings, wenn ein starker Permanentmagnet produziert werden soll, dessen Magnetfeld eine bestimmte Gestalt annehmen soll. Hierzu haben sich Forscher der Technischen Universität Wien Gedanken gemacht.
Britische Forscher des Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering an der Harvard University und der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (SEAS) ist es gelungen, auf einem Chip Sensoren und Organe zu drucken. Dies könnte das Ende der Tierversuche bedeuten und zugleich erhebliche Verbesserungen in der medizinischen Forschung mit sich bringen.
Nachdem niederländische Forscher aus Groningen mit Zähnen aus dem 3D-Drucker erfolgreich 99 Prozent der Kariesbakterien bekämpft haben, wurde jetzt ein neuer Forschungsansatz für die Fertigung von Zahnersatz vorgestellt. Eine wichtige Rolle spielt hier das UV-Licht, das auch beim SLA-Verfahren verwendet wird.
Sicher wird sich mancher jetzt an Action- bzw. James-Bond-Filme erinnert fühlen: Türen und Tresore lassen sich dort oft nur durch einen Fingerabdrucksensor öffnen. Deswegen stülpte sich mancher Held die Hand der Person über, welche normalerweise Zugang zum Raum hat. Mit Hilfe von 3D-Druck rückt ist genau das jetzt möglich.
Die beiden siamesischen Zwillinge Jadon und Anais Mc Donald waren am Kopf zusammengewachsen und konnten auch mit Hilfe der 3D-Drucker erfolgreich getrennt werden. Sie teilten sich unter anderem einen wichtigen Bereich des Gehirns, was die Operation besonders schwierig machte. Das die Operation trotzdem glücklich verlief, ist natürlich hauptsächlich dem Können der Ärzte zu verdanken. Aber auch der 3D-Druck spielte hier eine entscheidende Rolle.
Die südkoreanische Rural Development Administration (RDA) hat gemeinsam mit der Universität von Hallym ein neues 3D-Druck-System angekündigt, welches Seidenproteine als 3D-Druck-Material einsetzt. Dieses Drucksystem soll für die Herstellung medizinischer Implantate eingesetzt werden und die Kosten der Herstellung um bis zu 50% reduzieren.
Das Schweizer Universitätsspital Basel ist eine der wenigen Kliniken, die bereits ein eigenes 3D-Drucklabor nutzt. Dabei profitiert sie von einigen Vorteilen, die sich nicht nur für die Klinik selbst, sondern auch für die Patienten positiv auswirken.
Das Wyss Institute an der Harvard University beschäftigt sich mit Bioprinting-Verfahren. Nun haben Wissenschaftler des Instituts eine funktionfähige Untereinheit einer Niere mit einem 3D-Biodrucker hergestellt. Mit dem neu entwickelten Verfahren wird eine neue Ära in den Forschungen zum 3D-Druck von Nieren eingeleitet.
Wissenschaftler der britischen Cranfield University haben ein sechs Meter langes Metallteil mit einem 3D-Metalldrucker gefertigt. Bei dem gedruckten Holm handelt es sich wahrscheinlich nicht nur um das weltweit größte Metallobjekt aus einem 3D-Drucker. Zusätzlich ließen sich so die Kosten um 70 Prozent senken. Auch die Durchlaufzeit wurde mit dem Verfahren stark optimiert.
Die Universität Kassel verwendet einen Elektronenstrahl 3D-Drucker zur Erforschung der Zukunft der Industrieproduktion. Für den 3D-Metalldrucker investierte die Universität einen hohe sechsstelligen Betrag. Und macht dennoch alles richtig.
Das Unternehmen Organovo hat mit der Entwicklung einer menschlichen Leber aus dem 3D-Drucker zur direkten Transplantation begonnen. Das auf Bioprinting spezialisierte Unternehmen veröffentlichte jetzt neue Details und einen Zeitplan zur Einführung gedruckter Lebern.
Die an der Northwestern University tätige Materialwissenschaftlerin Prof. Ramille Shah hat gemeinsam mit ihren Mitarbeitern ein hyperelastisches Knochenmaterial entwickelt und per 3D-Drucker ausgedruckt.
Ein Wissenschaftlerteam der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat ein neues 3D-Pulverdruckverfahren entwickelt, mit dem feine Keramikstrukturen faltenfrei ohne scharfe Kanten und Poren hergestellt werden können. Auch ein namhafter deutscher 3D-Drucker-Hersteller hat sich an dem Projekt beteiligt.
Ein Forscherteam der TechnischenUniversität Dresden entwickelt mit Unterstützung der 3D-Drucker ein Pflaster, das bei Gehirnverletzungen eingesetzt werden soll. Wie Dr. Ivan Minev berichtet, soll das neue Implantat die Funktionen wiederherstellen und die Heilung unterstützen. Die Forscher nennen auch einen Zeitraum, wann das Pflaster erstmals eingesetzt werden könnte.
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