Wazp LogoDie Nachfrage nach maßgefertigten Konsumgütern nimmt zu. Das sehen wir an Beispielen wie maßgefertigten BrillenSchuheinlagen oder Fahrradhelmen, allesamt hergestellt mit industriellen 3D-Druckern. Vom Optiker bis zum Sportbekleidungsgeschäft gibt es unterschiedliche Unternehmen, die 3D-Scanner und den 3D-Druck für ihre Kunden nutzen.

Das 3D-Druck-Unternehmen Wazp aus Irland plant jetzt ein sehr breites Produktportfolio an maßgefertigten Brillen, Schuheinlagen, Heimdekoration und Unterhaltungselektronik mit 3D-Druck herzustellen. Das On-Demand-Bestellsystem soll einem Artikel der Website independent.ie zu Folge zusammen mit einer neuen Fabrik dazu beitragen, eine Versorgungsknappheit zu umgehen, mit der traditionelle Hersteller konfrontiert sind und Artikel On-Demand, das heißt nach Bedarf, herstellen. Außerdem will Wazp mit 3D-Druck als Fertigungsmethode den Abfall bei der Herstellung reduzieren.

Shane Hassett, Wazp-Mitbegründer und Chief Operations Officer, sagt:

„Es gab eine etablierte, tief verwurzelte Denkweise, dass Produkte in Massenproduktion hergestellt, in die ganze Welt verschifft und so viele Lagerbestände wie möglich verkauft werden sollten. In der Coronavirus-Pandemie ergaben sich verschiedene Probleme mit dieser Lieferkettenlogik. Die Handelsbeziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten, das Problem mit dem Suezkanal, usw. Menschen haben gesehen, dass Alternativen notwendig sind, etwas, das näher an der Heimat liegt, agiler und in unsicheren Zeiten zuverlässiger ist.“

Details zum 3D-Druck bei Wazp

Kunden können über die Website der Einzelhändler Bestellungen aufgeben. Wazp druckt diese dann innerhalb von 48 Stunden und versendet sie. Im Produktportfolio befinden sich bisher 25 mögliche Produkte, die in der neuen Fabrik mit dem 3D-Drucker hergestellt werden. Bis zu 50 weitere Produkte werden monatlich oder vierteljährlich mit längerer Vorlaufzeit in kleineren Chargen produziert.

Die Produkte, die Wazp mit der additiven Fertigungstechnologie druckt, entstehen aus Nylon-Polyamid. Das Material soll nicht von einer größeren Versorgungskrise betroffen sein.

3D-gedruckte Hände
Am Omedelbar Hands Projekt von IKEA (im Bild: Beispiele der Kollektion) war Wazp ebenfalls beteiligt (Bild © IKEA).

Hassett sagte:

„Bei dem einen oder anderen unserer Materiallieferanten habe ich allmählich festgestellt, dass es aufgrund der anhaltenden Versorgungsprobleme weltweit zu Verzögerungen bei der Materiallieferung gekommen ist. Das Risiko für unsere eigene Lieferkette ist gering, da die Lieferanten in Europa ansässig sind.“

Das Unternehmen schuf im Vorjahr 20 Arbeitsplätze und investierte zwei Millionen Euro in die neue Fabrik. Dort erfolgt fast alles, vom Produktdesign über den Verkauf bis hin zum Druck. Partnerfabriken in Europa und Nordamerika sollen das Netzwerk von Wazp vergrößern. Produkte können dann dort entstehen, wo sich die Kunden befinden.

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