Startup:

Online-Portal Tivela bietet innovatives eCommerce von Fussballprofis für Fussballprofis und Fans

Ex-Profifussballer und ein Unternehmer haben mit Tivela eine Online-Pattform geschaffen, die innovatives eCommerce, Ex-Fussabllprofis und Fans vereint. Was hinter dem Konzept von Tivela steckt und warum es für viele Ex-Profifussballer eine Chance sein kann, auch nach dem Profisport standfest zu bleiben, zeigt dieser Beitrag. Auch der 3D-Druck spielt auf Tivela eine Rolle.

Der ehemalige Schalker Angreifer Mike Hanke hat zusammen mit seinem Ex-Mannschaftskameraden Thorben Max und Geschäftspartner Sven Wenzel das Online-Portal Tivela gegründet. Tivela ist eine Internetplattform, die innovatives Marketing für Fussballprofis, Social Media und einen Shop für personalisierte Produkte bietet. Fussballfans, Profifussballer und Marken sollen hier vereint werden. Eine zentrale Rolle spielt der 3D-Druck.

Genutzt werden auch die Dienste des Berliner Startups Staramba, welches hochwertige 3D-Figuren von Fussballprofis mit dem 3D-Drucker herstellt und verkauft. Zahlreiche Spieler mehrere Teams, darunter Borussia Dortmund und Bayern München wurden bereits mit einem 3D-Scanner eingescannt und im Miniaturformat ausgedruckt – zuletzt die Legende Usain Bolt. Auf die über lange Zeit entstandene Bibliothek an Avataren der Fußballer möchte Tivela zugreifen. Pünktlich am Tag zum Start der Bundesliga, am 18. August 2018, wird um 18:08 Uhr eine extra konzipierte Tivela-Smartwatch erhältlich sein, auf der zahlreiche Informationen, wie der Liveticker der Bundesligaspiele, abgerufen werden können. Die Tivela-Smartwatch soll zwischen 50 bis 100 Euro kosten.

Auf Tivela entsteht ein Wissenspool über Fussballspieler

Bei Tivela erhalten Fußballspieler die Möglichkeit auch nach ihrer Fußballkarriere weiter Geld zu verdienen. Die Spieler werden professionell mit ihrem Lifestyle präsentiert, indem alle Social Media Kanäle automatisiert eingepflegt werden. Die Fans können alle Informationen zu ihren Lieblingsspielern gebündelt abrufen. Die neuesten Nachrichten zum jeweiligen Fußballspieler sind abruf- und abonnierbar. Alle Statistiken der ersten und zweiten Liga werden laut Mike Hanke ebenfalls auf Tivela zu finden sein.

Das Ziel besteht darin, die Spieler zu vernetzen und auf die Zeit nach ihrer aktiven Laufbahn vorzubereiten. Laut Mike Hanke sind 65 bis 70 Prozent der Spieler nach ihrem Karrierende pleite und fast 80 Prozent nach fünf Jahren, zitiert ihn der Westfälische Anzeiger. Nach internationalen Studien haben nur zehn Prozent der Fußballprofis am Karriereende ausgesorgt. Viele Profis sparen nicht und wollen ihren Lebensstandard beibehalten, doch dieser ist nach Laufbahnende kaum zu halten. Ein Großteil der Spieler bereiten sich auf diesen Lebenswandel nicht vor.

Tivela soll Ex-Profifussballern nach Karriereende eine Perspektive bieten

Naldo (Schalko 04) auf Tivela
Das Bild von Naldo (Schalke 04) wurde aus den sozialen Netzwerken in Tivela geladen und mit einem angebundenen Shop verknüpft. Fans können die Kleidung auf dem Bild so einfach nachkaufen (Bild © Tivela).

Mike Hanke erwarb während seiner aktiven Zeit einige Firmenbeteiligungen, die ihm heute eine finanzielle Sicherheit bieten. Zum Start von Tivela stehen Kleidung und Lifestyle im Mittelpunkt, doch mittelfristig sollen für die Spieler über Tivela auch Kontakte in die Wirtschaft aufgebaut werden.

Den Fußballprofis soll geholfen werden, ein Netzwerk aufzubauen, das ihnen nach Karriereende hilft Geld zu verdienen oder einen anderen Job zu finden. Die Schaffung von Reichweite spielt eine wichtige Rolle. Hanke zufolge handelt es sich um einen komplett neuen Markt, weil bislang nur Topstars vermarktet würden. Jeder Spieler kann laut Hanke vermarktet werden und dafür setzt Tivela auf eine „revolutionäre eCommerce-Strategie“, heißt es in der Infobroschüre des Unternehmens.

„Revolutionäre eCommerce-Strategie“

Zum Beispiel besteht die Möglichkeit auf das Foto eines Spielers zu klicken und nur ein paar Mausklicks entfernt das T-Shirt zu erwerben, welches gerade von ihm getragen wird. Profis können bei Bedarf mit verschiedenen Unternehmen Kampagnen starten, um nicht nur Einnahmen zu generieren, sondern auch sich zu vernetzen.

Weitere News zum Sport, Fussball und 3D-Druck: Im arabischen Emirat Katar findet 2022 die Fußballweltmeisterschaft statt und dafür setzt das Land auf Stadionmodelle aus dem 3D-Drucker, um für ein besseres Klima in den Stadien zu sorgen. Die Stadtionmodelle entscheiden wie die einzelnen Fußballstadien schlussendlich aussehen und welchen Komfort die Zuschauer haben werden. Vor drei Jahren entwarf der US-Sportarktikelkonzern Nike für die drei  Profifussballer Neymar Jr., Wayne Rooney und Cristiano Ronaldo exklusiv eine Fußballtasche mit einem 3D-Drucker. Mit Einsatz eines 3D-Scanners von Staramba wurde der weltbeste Sprinter Usain Bolt für das Fußballspiel Pro Evolution Soccer eingescannt und kann als Fußball-Avatar von Computerspielern genutzt werden. Weitere News über Startups mit Fokus auf 3D-Druck und Personalisierung erhalten Sie auf unserer Seite „Start-ups und Geschäftsideen“ sowie regelmäßig im 3D-Drucker-Newsletter.

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