Das Fraunhofer IFAM veranstaltet am 8. und 9. Oktober 2025 einen Fachworkshop zur sinterbasierten additiven Fertigung. Experten diskutieren aktuelle Entwicklungen zu Binder Jetting, keramischen Werkstoffen und industriellen AM-Anwendungen.

In Bremen und Bremerhaven sind einige führende Unternehmen ansässig, welche teilweise auch auf 3D-Druckverfahren zurückgreifen. Zu den bekanntesten Firmen gehören Kraft Foods, Daimler, Airbus, EADS, Melitta Kaffee und Hachez, um nur einige zu benennen. Zugleich befinden sich in Bremen und Bremerhaven zwei Häfen, die zusammen den zweitgrößten Seehafen Deutschlands bilden. Es wird deshalb vom zweitgrößten Seehafen gesprochen, da es sich um den gleichen Betreiber handelt.
Neben der Universität Bremen, die im Übrigen erst 1971 gegründet wurde und somit zu den jüngsten Universitäten Deutschlands gehört, sind auch noch die private Jacobs University Bremen sowie verschiedene Hochschulen in diesem Bundesland ansässig. Drei Einrichtungen der Universität Bremen werden durch die Exzellenzinitiative gefördert. Auch hier beleuchten wir auf dieser Seite die Aktivitäten und Entwicklungen rund um den 3D-Druck.
In Bremen sind zudem auch einige Forschungseinrichtungen ansässig. Zu diesen gehören beispielsweise das Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) sowie das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie. In Bremerhaven ist unter anderem das „Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung“ ansässig.
Auch im Bereich 3D-Druck bzw. additive Fertigung sind Bremer und Bremerhavener Unternehmen und verschiedene Schulen sehr aktiv. So haben wir von 3D-grenzenlos beispielsweise bereits über verschiedene Projekte von Airbus, EADS und Daimler berichtet, von denen sicher auch die Werke in Bremen profitierten. Des Weiteren haben wir auch über das Unternehmen Biozoon berichtet, dass daran arbeitet, Lebensmittel mit dem 3D-Drucker herzustellen bzw. optisch ansprechend präsentieren zu können. Alle Beiträge finden Sie im Verlauf dieser Seite in unserem Beitragsarchiv zum Thema „3D-Druck in Bremen“.
Sobald wir in unserem Newsletter Beiträge veröffentlichen, die mit Bremen oder Bremerhaven in Verbindung stehen, können Sie diese Artikel später auch in dieser Rubrik nachlesen. Damit Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben, empfehlen wir Ihnen, unseren Newsletter kostenlos zu abonnieren.
Das Fraunhofer IFAM veranstaltet am 8. und 9. Oktober 2025 einen Fachworkshop zur sinterbasierten additiven Fertigung. Experten diskutieren aktuelle Entwicklungen zu Binder Jetting, keramischen Werkstoffen und industriellen AM-Anwendungen.
Das Bremer Start-up POLARIS Raumfahrzeuge hat erstmals erfolgreich ein 3D-gedrucktes Aerospike-Raketenantriebssystem in einem Flugtest mit dem Demonstrator MIRA II getestet. Der Test liefert wertvolle Daten für die Entwicklung zukünftiger Raumflugzeuge wie des geplanten AURORA-Modells.
Ein Forscherteam der Constructor University in Bremen entwickelt vertikale Windkraftanlagen für energieautarke Schulen, um den hohen Energiebedarf nachhaltig zu decken. In einem Pilotprojekt im Landkreis Friesland werden Schulgebäude mit 3D-gedruckten Windkraftanlagen ausgestattet. Zum Einsatz soll dabei der weltweit größte Industrie-Delta-3D-Drucker kommen.
Forscher der Jacobs University Bremen haben einen 3D-Drucker entwickelt, der den kostengünstigen 3D-Druck komplexer Einzelteile für Prototypen ermöglichen soll. Der 3D-Drucker mit dem Namen Honeycomb ist über vier Meter groß und hat einen Druckbereich mit einem Radius von 1,5 Metern und eine Druckhöhe von 2,5 Metern.
Das 3D-Druck-Unternehmen Anisoprint wird auf dem Campus der Jacobs University Bremen ein modernes Labor für Forschung und Entwicklung einrichten. In diesem sollen Forschungen zur Continuous Fiber Coextrusion (CFC)-3D-Druck-Technologie von Anisoprint stattfinden. Außerdem erhalten Studierende noch mehr Karrieremöglichkeiten in einem schnell wachsenden Technologie- und Zukunftsbereich.
Das belgische 3D-Druck-Unternehmen Materialise bezog am 21.04.2021 den Neubau seines Metall-3D-Druck-Kompetenzzentrums in Bremen. In der Einrichtung werden zukünftig Forschungen und Entwicklungen zum Metall-3D-Druck stattfinden. Das neue Kompetenzzentrum vereint die bisherigen beiden Standorte in Bremen.
Eine Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Höhe von mehreren Millionen Euro ermöglichte es dem MAPEX Center for Materials and Processes der Universität Bremen eine Hightech-3D-Druckanlage für das Laserauftragschweißen (LMD) anzuschaffen. Die Anlage für das Laser Metal Deposition (LMD) kommt einigen Forschungseinrichtungen in der Gegend zugute und soll unter anderem an der Entwicklung neuer Materialien beitragen.
Der belgische 3D-Druck-Spezialist Materialise hat am 9. Oktober mit dem Bau eines neuen Metall-3D-Druck-Kompetenzzentrums begonnen. Das Zentrum für additive Fertigung wird in Bremen errichtet und auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern 120 neue Arbeitsplätze schaffen. Dafür investiert Materialise 25 Millionen Euro in den Standort.
Das FabLab in Bremen ermöglicht es allen Interessierten Roboter, Lasercutter und 3D-Drucker auszuprobieren. Im Alten Postamt Bremen am Bremer Hauptbahnhof stehen Makern und Bastlern in jung und alt alle Möglichkeiten der Do-it-yourself-Bewegung zum Ausprobieren zur Verfügung.
Das Bremer Unternehmen OHB System AG hat von der European Space Agency (ESA) eigenen Angaben zufolge den Auftrag erhalten, den Prototypen eines 3D-Druckers für den Einsatz im Weltraum zu entwickeln. Der 3D-Drucker soll in der Lage sein, großformatige Teile aus thermoplastischen Hochleistungskunststoffen zu fertigen. OHB System AG arbeitet gemeinsam mit zahlreichen Partnerfirmen an der Umsetzung dieser Aufgabe.
Das Bremer Institut für angewandte Strahlentechnik (BIAS) hat vor Kurzem eine neue Lichtbogen-Schweißanlage erhalten. Mit diesem, derzeit größten 3D-Drucker für metallische Luftfahrtkomponenten in Bremen, sollen unter anderem Komponenten für Airbus entstehen. Das Gerät nutzt das vom Anlagenhersteller Gefertec entwickelte 3DMP®-Verfahren.
Forschern der Arbeitsgruppe „Biobasierte Biologische Werkstoffe“ der Hochschule Bremen ist die Herstellung von Kunststoff aus Baumwolle gelungen. Der Kunststoff soll sich auch für den 3D-Druck eignen. Auf die Idee für das Verfahren kamen die Bremer Forscher, weil immer mehr Menschen Kleidung wegschmeißen als zu reparieren. Diese Baumwolle lässt sich sinnvoll nutzen – zum Beispiel für den wachsenden Bedarf an 3D-Druck-Material.
Die OHB Systems AG vermeldete vor Kurzem die Unterzeichnung eines Vertrages mit der europäischen Weltraumagentur ESA, der die Erforschung des 3D-Druck-Verfahrens zum Ziel habe. Ziel der Studie ist es unter anderem, den Aufwand für die Realisierung des 3D-Drucks auf einer Mondbasis zu analysieren.
Wenige Kilometer westlich von Bremen, in der niedersächsischen Gemeinde Ganderkesee, findet vom 09. bis 10. Dezember 2017 ein Weihnachtsmarkt vor dem Gebäude der regioVHS statt. Tjark Nieber, von der Hochschule Emden/Leer, wird interessierten Besuchern die Möglichkeiten des 3D-Drucks vorstellen und einen 3D-Drucker und 3D-Scanner den Weihnachtsmarktbesuchern vorstellen und erklären.
Im Oktober starten Forscher der Universität Madison und des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik GmbH (BIAS) ein internationales Kooperationsprojekt, bei dem sie den Wirkmechanismen der lasergestützten Oberflächenglättung erforschen möchten. Dabei kommt auch der 3D-Druck zum Einsatz.
Im schwedischen Kiruna startet heute die Öko-Rakete „ZEpHyR“, die von über 30 Studenten der Universität Bremen entwickelt und mit einem 3D-Drucker gebaut wurde. Der Start der Rakete wird online via Livestream übertragen.
Materialise öffnet seine vierte Produktionsstätte zur Fertigung von Objekten aus Metall mit 3D-Druck. Die Produktion wird in Deutschland stattfinden. Ab Ende Oktober wird Materialise dann in Bremen Metallobjekte für die Luft- und Raumfahrt und Automobilindustrie mit Hilfe von 3D-Druck fertigen.
Schön häufiger berichteten wir von 3D-grenzenlos über die Einführung und Anwendung von 3D-Druck in Schulen. Erfreulicherweise immer häufiger auch aus Deutschland. Eine Schülerfirma der Oberschule Ronzelenstraße aus Bremen mit den Namen Fabrikationslabor (FabLab) hat jetzt … „Bremen: Zusammenarbeit von Oberschule und Universität bei 3D-Druck“ weiterlesen