News zum Thema
Das Institute for Soldier Nanotechnologies (ISN) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat ein Material entwickelt, das ein Projektil effektiver als Stahl und Kevlar stoppen kann. Die Forscher gehen davon aus, dass das mit Nanoarchitektur hergestellte Material kugelsichere Schutzausrüstungen im Militär ersetzen kann. Ihre Arbeit haben sie im Magazin Nature Materials veröffentlicht.
Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen Markforged hat mit Onyx FR-A und Carbon Fiber FR-A zwei neue 3D-Druck-Materialien vorgestellt. Dabei handelt es sich um die luftfahrttauglichen Versionen der Materialien Onyx™ FR und Carbon Fiber FR. Durch ihr hohes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis, ihre außergewöhnliche Oberflächengüte und ihre hohe Konsistenz eignen sie sich speziell für AM-Endanwendungen in Bereichen wie der Luft- und Raumfahrt sowie dem Militär.
Das deutsche Unternehmen KAUT-BULLINGER stellt mit dem AMT PostPro DP Max eine Maschine zur Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Bauteilen vor. Diese kann rund um die Uhr arbeiten und sorgt dank kontinuierlicher Trommelbandtechnologie für maximalen Durchsatz. Neben der MES Anbindung in die vorhandene Prozesskette bietet die Maschine noch einige Vorteile, die wir genauer vorstellen.
Das 3D-Druck-Unternehmen Digital Metal stellt mit dem DPS 1000 eine neue Entpulverungsstation vor. Diese entfernt alle losen Pulver von den 3D-gedruckten Komponenten in einem halb automatischen Prozess. Bei Bedarf können mit dem manuellen Reinigungsprozess nochmals Teile mit zum Beispiel komplexen Geometrien ein weiteres Mal bearbeitet werden.
Das 3D-Druck-Unternehmen BigRep bringt mit dem BigRep SHIELD einen Trocknungsschrank für bis zu 60 kg Filament auf den Markt. Damit könnten Anwender einen Monat lang durchgehend drucken. Der BigRep SHIELD hält eine Luftfeuchtigkeit von 0,1% aufrecht und schützt die Materialqualität vor äußeren Umwelteinflüssen um durchweg hochwertige Drucke zu ermöglichen.
Das US-amerikanische Unternehmen Thermo Fischer Scientific hat vor wenigen Tagen das Phenom Pharos G2 Desktop- Feldemissionskathoden – Rasterelektronenmikroskop (FEG-SEM) vorgestellt. Es wurde in einigen Bereichen für bessere Benutzerfreundlichkeit und schnellere Ergebnisse optimiert. Wir stellen es vor.
Das 3D-Druck-Unternehmen 3D Systems hat mit „Accura AMX Rigid Black“ ein neues 3D-Drucker-Material für die industrielle, additive Fertigung vorgestellt, das sich vor allem für Automobil- und Motorsportanwendungen eignet. Das Material ist widerstandsfähig und verschleißarm. Wir stellen Accura AMX Rigid Black einmal genauer vor.
AM Solutions, eine Marke der in Bayern ansässigen Rösler Oberflächentechnik GmbH, hat einen neuen neuartigen Schleifkörpermix vorgestellt, mit dem 3D-gedruckte Bauteile mit feinsten Strukturen nachbearbeitet werden können, die mit MJF- oder SLS-3D-Druckverfahren entstanden sind. Der Mix ist universell einsetzbar und liefert mit den richtigen 3D-Druck-Einstellungen und dem nötigen Know-how homogene Ergebnisse. Wir stellen ihn vor.
Das deutsche 3D-Druck-Unternehmen Nanoscribe präsentiert sein neues „Glass Printing Explorer Set“. Das Herzstück des Sets ist der enthaltene Fotolack GP-Silica. Das weltweit erste Druckmaterial für die 3D-Mikrofabrikation von Quarzglas eignet sich für Anwendungen in den Bereichen Life Science, Mikrofluidik und Mikrooptik. Wir stellen es vor.
Das 3D-Druck-Unternehmen Materialise hat vor einem Jahr mit dem Bluesint PA 12 erstmals sein nachhaltiges 3D-Drucker-Material vorgestellt. 3D-gedruckte Bauteile aus Bluesint PA 12 bestehen aus bis zu 100 Prozent wiederverwendetem Kunststoffpulver. Das senkt dem Hersteller zu Folge die CO2-Emissionen deutlich. Über einen 3D-Druck-Service sind Bauteile mit Bluesint PA 12 ab sofort möglich.
Das 3D-Druck-Unternehmen Covestro und der Materialdistributor Nexeo Plastics haben gemeinsam ein Polycarbonat/ABS-Filament für den 3D-Druck entwickelt. Addigy® FPB 2684 3D lässt sich dem Hersteller zu Folge leicht drucken und ist für unterschiedliche Anwendungen einsetzbar. Wir stellen es vor.
Der niederländische Hersteller von 3D-Druck-Materialien Liqcreate präsentiert mit Dental Model Pro Beige und Grey neue Materialien für den 3D-Druck in Dentallaboren und bei Zahnärzten. Dental Model Pro Beige und Grey ist ein mattes, lichtundurchlässiges farbiges Photopolymer, das äußerst dimensionsstabil ist. Es kann mit Open-Source SLA, MSLA und DLP 3D-Druckern in einem Bereich von 385 – 420 nm eingesetzt werden.
Zum 17. Mal wurde bereits der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland verliehen. Zu den diesjährigen Preisträgern gehört auch die Lean Plastics Technologies GmbH aus Ilmenau (Thüringen), die mit ihrem Verfahren zur Herstellung von Plastikpulver für die additive Fertigung aus thermoplastischen Kunststoffen eine preiswertere Massenanwendung des 3D-Drucks möglich macht. Sehr viel mehr Kunststoffe und recycelte Materialien sind mit dem Verfahren von Lean Plastics somit für den industriellen 3D-Druck einsetzbar.
Forscher zweier kanadischer Universitäten haben nach einem Weg gesucht aus den ausgedienten Turbinenblättern von Windkraftwerken 3D-Drucker-Material herzustellen. Dafür zerkleinerten sie das Material in feines Faserpulver und fügten dem recycelten Stoff PLA-Material hinzu. Das Ergebnis waren deutlich robustere 3D-gedruckte Objekte als mit anderen 3D-Druck-Materialien.
Das italienische Metallverarbeitungsunternehmen Weerg hat das neue 3D-Drucker-Material Extreme™ Carbon Fiber+PA12 vorgestellt. Es zeichnet sich dem Hersteller zu Folge unter anderem durch eine besonders hohe Steifigkeit und XYZ-Biegefestigkeit gegenüber PA12 aus. Das Material kann für den 3D-Druck in der Automobilindustrie und anderen industriellen Bereichen, die die richtige Kombination aus Steifigkeit, Festigkeit und Langlebigkeit verlangen, verwendet werden.
Der Filament-Trockner „Smart Cabinet“ von BCN3D ist seit Kurzem beim japanischen Automobilhersteller Nissan im Einsatz. Das Unternehmen setzt bereits in verschiedenen Bereichen 3D-Druck ein und möchte zukünftig seine Lösungen zur additiven Fertigung auch auf andere Standorte weltweit ausweiten.
Das 3D-Druck-Unternehmen 3D Systems hat mit Accura Compositve PIV 3D-Druck-Material für den Einsatz in Windkanaltests vorgestellt. Dank der speziellen Farbe reduziert es Laserlichtreflexionen, die in Windkanaltests störend sein können. Das Material entstand in Zusammenarbeit mit dem Alpine F1 Formel 1-Team.
Das Formel 1-Team Alfa Romeo Racing ORLEN wird drei S1-Nachbearbeitungsystem vom Hersteller AM Solutions für additiv hergestellte Teile einsetzen. Damit will das Unternehmen seine 3D-gedruckten Komponenten für das Fahrzeugmodell ORLEN C41 schnell und effizient nachbearbeiten. Der Einsatz additiver Fertigung mit professionellem Postprocessing soll Alfa Romeo Racing Zeit- und Geldersparnisse einbringen und für nachhaltige Ergebnisse sorgen.
Das 3D-Druck-Unternehmen Snapmaker stellte auf der TCT Asia im vergangenen Monat neben einigen 3D-Druck-Lösungen und -Beispielobjekten auch detaillierter sein Rotationsmodul zum Fräsen von Objekten vor. Es eignet sich für Heimwerker, 3D-Modell-Designer und Ingenieure. Mit Beispielanwendungen zeigten die Hersteller, was das Rotationsmodul alles leisten kann.
Die niederländische Design Academy Eindhoven (DAE) verwendet für ihr aktuelles Design-Projekt „Vanishing Legacies“ die hochwertigen MOIIN 3D-Drucker-Harze Wax Cast und Nano Rigid vom Hersteller DMG Digital Enterprises SE. Diese werden von der DAE eingesetzt, um ausgestorbene Tiere zum Leben zu erwecken. Das Projekt wird im Oktober im Rahmen der Dutch Design Week 2021 ausgestellt.
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