News zum Thema
Das spanische 3D-Druck-Unternehmen Triditive konnte in einer Seed-Investitionsrunde eigenen Angaben zufolge 1,8 Mio. US-Dollar von ausländischen Investoren einsammeln. Mit dem Kapital plant Triditive sein AMCELL-3D-Drucksystem weiterzuentwickeln und damit die Automatisierung in der Additiven Fertigung weiter voranzubringen.
Der niederländische Hersteller für 3D-Drucker Ultimaker ernennt Miguel Calvo zum neuen Chief Technology Officer (CTO). Aufgabe von Migual wird es sein die Entwicklung des gesamten Ultimaker-Portfolios an 3D-Druckern und Peripheriegeräten zu beaufsichtigen. Aber auch die Betreuung von Industriepartner wird ein Schwerpunkt des neuen CTOs sein. Ultimaker ist mit seinen 3D-Druck-Lösungen neben Endverbrauchern auch auf Unternehmen spezialisiert.
Die beiden Unternehmen Xact Metal und encee 3D Drucker und CAD/CAM Systeme GmbH wollen den Metall-3D-Druck für Unternehmen und Bildungseinrichtungen erschwinglicher machen. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen sind die industriellen Metall-3D-Druck-Lösungen vielmals noch zu hoch für eine Investition. Die 3D-Druck-Systeme von Xact Metal sollen Abhilfe schaffen und verspricht den Metall-3D-Druck in die Unternehmen zu integrieren, bei „einem Bruchteil“ der Investitionskosten im Vergleich zu sich am Markt befindlichen Systeme.
Der 3D-Druck von Kronen und anderen Objekten aus der restaurativen Zahnmedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das 3D-Druck-Unternehmen SprintRay und der Hersteller von Materialien BEGO haben deshalb eine Unternehmenskooperation beschlossen. Gemeinsam wollen sie ihre 3D-Druck-Produkte und -Leistungen für den US-Markt validieren. In den USA wurden allein im Vorjahr 2,3 Mio. Kronen hergestellt und bieten ein enormes Potenzial für die 3D-Drucktechnologie.
Der Düsseldorfer Hersteller für Konsumgüter Henkel und das australische 3D-Druck-Unternehmen Asiga haben in einer Kooperation neue Materialien für den 3D-Druck validiert. Ihr Ziel ist es, additive Fertigungslösungen für die industrielle Serienfertigung weiterzubringen. Erste Tests der Materialien von Loctite mit 3D-Druckern von Asiga brachten den Unternehmen zufolge sehr gute Ergebnisse beim Einsatz von 3D-Druck für die Serienfertigung der Teile.
Der 3D-Druck-Dienstleister ZARE wird Mehrheitseigner beim italienischen 3D-Druck-Unternehmen Proxera. Damit steigt ZARE in den 3D-Druck von komplexen, chirurgischen Metallimplantaten ein. Proxera wird weiterhin eigenständig agieren.
Der 3D-Scanner-Hersteller Thor3D und ProtoTech Solutions haben eine Unternehmenskooperation beschlossen. Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Plattform „3D Measure Up“. Neue Produktpakete für die 3D Meaure Up-Plattform sollen außerdem das Interesse von Kunden aus verschiedenen Branchen wecken.
Die Technologieplattform AM-Austria und das EIT Manufacturing, eine Innovationsinitiative der Europäische Union, haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Künftig wollen beide Initiativen das produzierende Gewerbe und Industrie mit Aktivitäten und Initiativen rund um den industriellen 3D-Druck unterstützen. Die AM-Austria kann so von Kooperations- und Innovationsmöglichkeiten mit osteuropäischen Unternehmen und Institutionen profitieren.
3D-Drucker des US-amerikanischen Herstellers Markforged werden künftig auch über das deutsche Unternehmen Solidpro aus Baden-Württemberg erhältlich sein. Der Reseller von SOLIDWORKS wird verschiedene Modelle des amerikanischen Herstellers in sein Sortiment aufnehmen. Neben der X-Serie gibt es auch Desktop-3D-Drucker und andere von Markforged zukünftig bei Solidpro.
Das israelische Unternehmen Redefine Meat hat mit Best Meister in einer aufwendigen Blindverkostung seine fleischlosen Steaks erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. 1000 Testprodukte wurden 600 Probanden verteilt. Die Resonanz war dem Unternehmen zufolge sehr positiv. Mit der Vermarktungsinfrastruktur und der Reichweite von Best Meister will das Unternehmen im Rahmen seiner strategischen Unternehmenskooperation nun seine fleischlosen Produkte, die zum Teil aus mit 3D-Druckern hergestellt werden, in Israel dem Massenmarkt zugänglich machen.
Das 3D-Druck-Unternehmen Nexa3D und Keystone Industries haben eine Unternehmenskooperation beschlossen, mit der Kunden der Nexa3D NXE 400 3D-Drucker zukünftig Materialien der KeyPrint-Reihe des Herstellers Keystone für dentalmedizinische Anwendungen nutzen können. Außerdem sind neue 3D-Druck-Materialien geplant.
Der US-amerikanische 3D-Druck-Dienstleister Protolabs wird die Online-Fertigungsplattform 3D Hubs aus den Niederlanden übernehmen. Als Übernahmepreis wurden 280 Millionen US-Dollar genannt. Damit möchte Protolabs die Fertigungsmöglichkeiten für seine Kunden erweitern. Der Deal soll bereits bis Monatsende abgeschlossen sein.
Das Softwareunternehmen Oqton hat in einer Finanzierungsrunde A mehr als 40 Mio. USD für die Weiterentwicklung seiner AM-IA-Plattform einsammeln können. Mit den neu zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln soll neben der Weiterentwicklung der AI-basierenden Software-Lösungen für die Fertigungsindustrie außerdem nationale und internationale Partnerschaften ausgebaut werden. Die Plattform von Oqton ermöglicht Automatisierung und Optimierung von Produktionsprozessen mittels Künstlicher Intelligenz.
Das 3D-Druck-Unternehmen Desktop Metal wird EnvisionTEC, einen Anbieter von Fotopolymerlösungen, im ersten Quartal 2021 übernehmen. Für den Metall-3D-Druck-Hersteller entstehen damit völlig neue Möglichkeiten, wie der Zugriff auf die Herstellung von Polymeradditiven in der Massenproduktion. EnvisionTEC erhält 300 Mio. US-Dollar und wird als Tochterunternehmen von Desktop Metal weitergeführt.
Die 3D-Druck-Unternehmen Farsoon Technologies und Prodways haben die letzten fünf Jahre lang im Rahmen einer Vereinbarung im Bereich der Additiven Fertigung zusammengearbeitet. Jetzt gab Farsoon bekannt, dass die Vereinbarung ausgelaufen ist und nicht verlängert werden soll. Farsoon hat in den vergangenen Jahren eigene Vertretungen weltweit aufgebaut und in vergangener Zeit weitere Partnerschaften beschlossen.
Das 3D-Druck-Unternehmen 3D Systems hat das Jahr 2020 besser abgeschlossen als erwartet. Das zeigen die bisher gesammelten Finanzdaten zum Geschäftsjahr 2020, die jetzt veröffentlicht wurden. In Kombination mit den Zukunftsprognosen für die Additive Fertigung wirkte sich diese Information auf die Anleger mehr als positiv und verdoppelte den Wert der 3D Systems-Aktie mit einem Wertwachstum von 94% fast. Alle Infos.
Der bekannte 3D-Drucker-Hersteller Carbon erhält mit Debbra Rogers einen neuen Chief Revenue Officer (CRO). Rogers verfügt mit 25 Jahren Erfahrung im Vertriebs- und Geschäftswesen über ein außerordentliches Know-How und soll Carbon auf seinem Erfolgsweg weiter voranbringen. Zuletzt war Debbra Rogers bei GE Additive als Geschäftsführerin tätig.
Das brasilianische Technologieunternehmen Infocus Laser Systems wird künftig Metall-3D-Drucker von SPEE3D vertreiben. Damit expandiert das australische Metall-3D-Druck-Unternehmen weiter im südamerikanischen Raum. In Brasilien wird sich Infocus um alle Kundenbelangen kümmern, vom Kundendienst über die Installation der 3D-Drucker bis hin zum Support.
Das Pharmaunternehmen Aprecia und Battelle, ein US-amerikanisches Forschungsinstitut, haben eine Partnerschaft beschlossen, um den 3D-Druck von Medikamenten voranzubringen. Aprecia ist das erste Unternehmen, das für ein 3D-gedrucktes Medikament eine Zulassung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA erhalten hat.
Das größte Verteidigungsunternehmen der Welt, Lockheed Martin, wird das auf die Additive Fertigung spezialisierte Unternehmen AeroJet Rocketdyne übernehmen. Lockheed Martin plant so seine Position im 3D-Druck von Metallkomponenten für die Raumfahrt zu stärken und sich so noch weiter auf die Fertigungstechnologie der Zukunft zu konzentrieren. Der ist für das 2. Halbjahr 2021 geplant.
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