Forscher des „Wake Forest Baptist Medical Center“ haben eigenen Angaben zufolge ein Ohr mit Hilfe von 3D-Druck gedruckt. Ziel der Forscher sei es, Ohren für Menschen mit Hilfe von „Bioprinting“ künstlich zu drucken und zu implantieren.
Informationen, Aktuelles und Übersicht aller Artikel und Beiträge zum Einsatz der 3D-Drucker und 3D-Drucktechnologie in Forschung, Wissenschaft und Medizin. Sehen was heute was morgen möglich sein kann. Verfolgen Sie außerdem die Entwicklungen der Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks für die Forschung. 
Forscher des „Wake Forest Baptist Medical Center“ haben eigenen Angaben zufolge ein Ohr mit Hilfe von 3D-Druck gedruckt. Ziel der Forscher sei es, Ohren für Menschen mit Hilfe von „Bioprinting“ künstlich zu drucken und zu implantieren.
Auf der Konferenz „Printing for the Future“, die am 19. Januar 2016 im „Institut of Physics“ in London stattfand, wurden neue Verwendungsmöglichkeiten des 3D-Druckes im Bereich der Medizin vorgestellt. Wir haben uns die wichtigsten Experten-Aussagen der Konferenz einmal genauer angeschaut und in diesem Beitrag wiedergegeben.
Nach der Zulassung für Schädel- und Gesichtsimplantate des Oxford Performance Materials, kündigte die Firma BioArchitects jetzt auch die FDA-Zulassung einer patientenspezifischen Titan-Schädelplatte aus dem 3D-Drucker an. Es handelt sich um die erste derartige FDA-Freigabe für eine Titan-Schädelplatte. Mediziner bezeichnen das als wichtigen Meilenstein in der Fertigung passgenauer medizinischer Implantate.
Forscher der Biophysik haben mit Hilfe der 3D-Modellierung und eines 3D-Druckers das Rätsel um die Furchenbildung am Gehirn gelöst. In einem Forschungsbericht widerlegen die Wissenschaftler die bisherige Theorie. Geholfen hat den Forschern dabei auch ein Gel-Gehirn, welches mit Hilfe von 3D-Druck entstanden ist.
Auf dem Weg vollständige Blutbahnen mit dem 3D-Drucker zu drucken, ist es US-Forschern gelungen funktionsfähige Blutgefäße mit dem 3D-Drucker herzustellen. Bis sich die gedruckten Blutbahnen einsetzen lassen, ist es allerdings noch ein weiter Weg, so die Forscher. Für einige medizinischen Bereiche aber sind die jetzigen Forschungen trotzdem schon anwendbar.
Chirurgen aus Thailand haben einer Patientin eine Handprothese aus Titan erfolgreich eingepflanzt. Die Titanprothese ist mit Hilfe von 3D-Druck entstanden, was die Wissenschaftler und Mediziner als Durchbruch verstehen, da sich so passgenaue Prothesen kostengünstig und schnell direkt vor Ort fertigen lassen.
Das Team von „Amalgamma“ zeigt ein neues Verfahren für den 3D-Druck mit Beton. In einem Video präsentieren die Studenten sowohl den 3D-Betondrucker als auch bereits gefertigte Objekte.
Mit Hilfe von einem neuartigen 3D-Mikrodruckverfahren haben Forscher der ETH Zürich komplexe Objekte aus Kupfer gedruckt. Die Bilder zeigen die mikroskopisch kleinen Metallobjekte.
Unter dem Projektnamen „MELT“ plant die Europäische Weltraumagentur ESA einen 3D-Drucker für die Raumstation ISS zu entwickeln. Das Gerät soll die Astronauten bei der Fertigung von Halbleiterplatten unterstützen, für dessen Forschung die ESA 500.000 US-Dollar zur Verfügung gestellt hat.
Die Elektroden aus dem 3D-Drucker der ETH Zürich vom Institut für Thermodynamik, welche mit dem neuen 3D-Druck-Verfahren „Nanodrip“ additiv gefertigt wurden, weisen eine höhere Leitfähigkeit auf als Elektroden konventioneller Fertigung. Diese Forschungsergebnisse können sich vor allem für ein Gruppe elektronischer Geräte aus unserem Alltag sehr positiv auswirken.
Indischen Forschern ist es eigenen Angaben zufolge gelungen, mit Hilfe von 3D-Druck Lebergewebe herzustellen. Das Lebergewebe aus dem 3D-Drucker soll Pharmaunternehmen dabei unterstützen, entsprechende Medikamente testen zu können, ohne auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen.
Forscher der Elite-Universität MIT haben einen 3D-Drucker so modifiziert, dass dieser funktionsfähige Objekte mit hydraulischer Flüssigkeit drucken kann. Die Anleitung zum Umbau des 3D-Druckers wurde im Internet veröffentlicht.
Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich und des ETH-Spin-offs Scrona haben weltweit das bislang kleinste Inkjet-Farbbild gedruckt. Hierfür setzten sie eine neue 3D-Nanodruck-Technologie ein, die sie selbst entwickelt haben und nun kommerzialisiert werden soll.
In einem Forschungsprojekt der Bundeswehr entwerfen Wissenschaftler mittels Photogrammetrie an nur einem Tag das 3D-Modell einer ganzen Stadt. Teile des Modells lassen sich so bei Bedarf in kurzer Zeit mit dem 3D-Drucker ausdrucken. Als mögliche Einsatzgebiete des Verfahrens sieht die Bundeswehr u.a. die Einsatzplanung, zum Beispiel vor einer Evakuierung eines Gebäudes.
Der sechsjährige Lucas Abraham aus Kentucky wurde mit einer missgebildeten rechten Hand geboren. Jetzt kann der Junge wieder strahlen. Dank der Hilfe von Studenten und eines 3D-Druckers. Lucas erhielt von den Studenten insgesamt drei bionische Hände, die jeweils mit dem 3D-Drucker kostengünstig gefertigt wurden.
Nach einer Analyse der Forscher der Universität von Kalifornien aus Riverside, könnten Objekte aus dem 3D-Drucker zahlreiche unbekannte Giftstoffe beinhalten. Im Rahmen ihrer Versuche druckten sie Gegenstände aus Kunststoff und Kunstharz und stellten ein erhöhtes Risiko für vor allem zwei schwere Krankheiten fest.
Das Unternehmen Mebitec Meerbuscher Informationstechnik GmbH forscht zusammen mit acht weiteren Firmen an der Entwicklung einer Software, mit welcher der 3D-Druck von Kunststoffteilen entscheidend beschleunigt werden soll. Die Ergebnisse beim 3D-Druck am Beispiel eines Bechers sind enorm.
Im thüringischen Jena findet seit dem 12.11.2015 das erste Arbeitstreffen „Forschungsverbundprojekt HP3D“ (High Performance 3D-Druck) statt. Ziel der Forschungen ist es, hochproduktive Anlagen zu entwickeln, die eine generative Teilerzeugung aus verschiedensten Kunststoffen ermöglicht.
Das Schweizer Unternehmen Sintratec GmbH sammelte auf Kickstarter 175.000 US-Dollar in nur 22 Tagen zur Entwicklung eines SLS-3D-Druckers im Niedrigpreissegment. Was wurde aus Sintratec? Wir haben einmal nachgeschaut.
Deutsche Forscher am Fraunhofer Institut IFAM in Dresden haben ihre Anlage für 3D-Metalldruck um ein neues Druckverfahren namens „3D-Schablonendruck“ erweitert. Was hinter dem neuen Verfahren für dreidimensionales Drucken steckt, haben wir uns einmal angeschaut.
Alle 3D-Drucker-News per E-Mail: