News zum Thema
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine dreidimensionale Plattform entwickelt, die, bestehend aus 3D-Blöcken, selbstständig ihre Form verändern kann (Shapeshifting). Physikalische Zustände werden automatisch digital übertragen, was durch gezieltes Eingreifen, eine manuelle Manipulation der Oberflächen ermöglicht.
Wetterforscher aus der USA nutzen die Möglichkeiten des 3D-Drucks zur Erforschung von Hagel. Dafür werden Hagelkörner basierend auf einem 3D-Scan schichtweise nachgebaut. Die Forscher haben mit den 1:1 Modellen so die Möglichkeit, das Wetterphänomen Hagelschauer genauer zu erforschen.
Belgische Forscher haben aus dem Geliermittel Pektine ein 3D-Drucker-Filament für Süßigkeiten geschaffen. Auch ein Süßigkeiten-3D-Drucker, der das Pektine-Gel zu Bonbons verarbeiten kann, ist in Vorbereitung.
Das Medikament „Spritam“ ist die erste FDA-zugelassene Pille aus dem 3D-Drucker. Spritam ermöglicht die Behandlung von Epilepsie. Der 3D-Druck der Pillen soll es dem Hersteller ermöglichen, Pillen mit exakter patientenindividueller Dosierung für seine Patienten zu fertigen.
Im schwedischen Kiruna startet heute die Öko-Rakete „ZEpHyR“, die von über 30 Studenten der Universität Bremen entwickelt und mit einem 3D-Drucker gebaut wurde. Der Start der Rakete wird online via Livestream übertragen.
Mit Hilfe auch von 3D-Druck sollen diese Woche in Texas (USA) die siamesischen Zwillinge Ximena und Scarlett Hernandez-Torres getrennt werden. Auf Basis von CT-Scans und MRI-Daten wurde eine komplexe 3D-Simulation zur Operationsvorbereitung erstellt. Der 3D-Druck soll die komplexe Anatomie den Chirurgen besser erklären.
Italienische und griechische Forscher haben mit Hilfe von 3D-Druck realistische Kniemodelle entworfen. Ziel ist es, Knieprobleme zu studieren und mit Hilfe von Belastungstests und anderen Forschungen chirurgische Behandlungspläne für Patienten zu entwickeln.
Mit Hilfe von 3D-Druck konnten südkoreanische Mediziner einer Frau das Leben retten. Sie erhielt in kürzester Zeit ein passendes Titanimplantat für ihre Schädel aus dem 3D-Drucker. Der 60-Jährigen Frau geht es heute wieder gut.
US-Forscher haben mit Hilfe von 3D-Metalldruck einen Wärmetauscher entwickelt, der bei 20 Prozent weniger Gewicht an 20 Prozent effektiver Leistung gewinnt. Neben der Reduzierung des Materialverbrauchs, schnellerer Entwicklungszeit, höherer Resistenz gegen Druck und weiteren Vorteilen, ist ein Vorteil von besonderer Bedeutung.
Schwedische Forscher haben erfolgreich Knorpel mit einem 3D-Drucker gedruckt. Die Knorpelstruktur ist für Ohren, Nasen und Gelenke gedacht und wurde nicht nur erfolgreich verpflanzt sondern wuchs sogar selbstständig.
Die Europäische Weltraumagentur ESA hat in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Unternehmen SWISSto12 erfolgreich den Prototypen eine Doppelreflektorantenne aus dem 3D-Drucker erfolgreich getestet. Die ESA-Forscher waren von den Ergebnissen der additiven Fertigung solcher Antennen positiv überrascht und planen nun weitere Forschungen und Entwicklungen in dem Bereich.
Wissenschaftlern der Harvard University ist es gelungen, Gewebe mit einem 3D-Drucker herzustellen, dass mehr als sechs Wochen überlebte. Das Gewebe hatte bereits damit begonnen sich in Knochengewebe umzuwandeln. Die Harvard-Wissenschaftler sprechen von einem „grundlegenden Schritt auf dem Weg zu Züchtung künstlichem Gewebes für die Menschen“.
Ein Forscherteam der britischen University of Surrey entwickelte mit einem 3D-Drucker ein neues Gerät, welches den Namen „Sneezometer“ erhielt und dazu dient, Asthma besser feststellen zu können. Das Spirometer ist empfindlich genug um das Tempo eines Niesers zu messen. Helfen könnte das neuartige, medizinische Gerät vor allem Städten aus ärmeren Teilen der Welt, die über eine besonders hohe Luftverschmutzung aufweisen.
US-Forscher einer privaten Universität haben mit Hilfe von 3D-Druck das Rätsel um die „Schwarze Witwe“ gelöst. Bei den Forschungen ging es primär um die Wirkung des „roten Stundenglases“ auf andere Tiere. Die Forscher arbeiteten für den 3D-Druck der „Schwarzen Witwe“ auch mit Daten von Spieleentwicklern.
Russische Wissenschaftler haben mit dem Tomsk TPU-120 einen Satelliten mit Hilfe von 3D-Druck geschaffen. Der Satellit soll den Wissenschaftlern dabei helfen, Daten zu sammeln für zukünftig Raumfahrtprojekte. Ende März soll der Satellit zur Raumstation ISS geschossen werden. Die russischen Forscher sprechen von einem „Durchbruch beim Einsatz von 3D-Druck für die Raumfahrt“.
Ein Arzt aus einem US-Kinderklinikum entwickelte kurzerhand mit einem 3D-Drucker spezielle bioresorbierbare Schienen, die es an einer Lungenerkrankung leidenden Babys ermöglichen sollten, ohne Atemaussetzer und Herzstillstand atmen zu können. Die Operation gelang. Und konnte so gleich drei Babys das Leben retten.
Forscher der TU Wien haben ein Optimierungsverfahren erarbeitet, mit dessen Hilfe sich physikalische Effekte in 3D-Objekte integrieren lassen. Über ein mathematisches Optimierungsverfahren werden aus den digitalen Dateien druckbare Dateien, mit denen sich zum Beispiel „schwebende Fische“ drucken lassen.
Die Forscher vom Fraunhofer IFAM Institut haben ein neue, innovatives 3D-Druckverfahren für den 3D-Metalldruck entwickelt. Mit Hilfe des hochpräzisen Siebdruckverfahrens sei es möglich, massenhaft metallische Kleinteile herzustellen. Ein Verfahren mit diesen Möglichkeiten, könnte ganze Branchen langfristig verändern, wie unser Beitrag aufzeigt.
Was für uns normal ist, ist in der Schwerelosigkeit oftmals eine große Herausforderung. Wie zum Beispiel das Kaffee kochen und Kaffee trinken. In Kooperation zwischen ISS-Astronauten und der Portland State University wurde jetzt mit Hilfe von 3D-Druck eine „Zero-Gravity“-Espresso-Tasse entwickelt.
Ein australischer Mann wäre an dem Wirbelsäulenkrebs gestorben. Geholfen hat ihn nun der medizinische 3D-Druck. Die Neurochirurgen setzten dem Australier einen Halswirbel aus einem 3D-Drucker ein. Damit wurde nun weltweit zum ersten Mal eine Halswirbel aus dem 3D-Drucker bei einem Menschen erfolgreich eingepflanzt.
Alle 3D-Drucker-News per E-Mail:
Zur Newsletter-Anmeldung und Anmeldeinformationen
Anzeige