Der neue 3D-Drucker DFAB von DWS Systems soll Zahnersatz in 20 Minuten drucken können. Der Zahnarzt kann außerdem den Farbverlauf für die künstlichen Zähne genau festlegen. Ein Preis für den DFAB 3D-Drucker wurde noch nicht genannt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der medizinische 3D-Druck im Bereich der Zahnmedizin ist auf dem Vormarsch und in kaum einem medizinischem Bereich, in dem 3D-Druck bereits zur Anwendung kommt, wird der 3D-Druck die konventionellen Methoden derart revolutionieren wie in der Zahnmedizin.
Im zahnmedizinischen Bereich kommt der 3D-Druck immer stärker zum Einsatz. So wurden beispielsweise bereits Zähne aus Kunstharz und anderen Polymeren mittels 3D-Drucker hergestellt (lesen Sie die News am Ende der Seite). Aber auch Zahnbürsten, die für die Reinigung der Zähne notwendig sind, können mittlerweile mit diesem Druckverfahren hergestellt werden.
Im Bereich der Dentalmedizin gibt es aber noch weitere Tätigkeitsfelder, in denen der 3D-Druck angewandt werden kann. So wird es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft auch Zahnspangen geben, die spezielle Polymere enthalten und nicht nur für die Korrektur der Zahnfehlstellung, sondern auch für die Kariesprophylaxe geeignet sind. Zugleich können Zahnärzte am 3D-Modell Operationen üben und perfektionieren.
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Der neue 3D-Drucker DFAB von DWS Systems soll Zahnersatz in 20 Minuten drucken können. Der Zahnarzt kann außerdem den Farbverlauf für die künstlichen Zähne genau festlegen. Ein Preis für den DFAB 3D-Drucker wurde noch nicht genannt.
Der US-Druckerhersteller 3D Systems gab am Montag dieser Woche die Verfügbarkeit der branchenweit ersten skalierbaren vollintegrierten Additive-Manufacturing-Plattform mit Figure-4-Technologie bekannt.
Auf der Internationalen Dental-Schau Köln (IDS) präsentiert das Bremer Unternehmen BEGO neue Produkte, darunter seinen Dental-3D-Drucker Varseo S. Das Gerät für Zahnlabore bietet einige interessante Features.
Der neue 3D-Drucker J700 von Stratasys soll Herstellerangaben der schnellste PolyJet-basierte 3D-Drucker für die Zahnmedizin sein. Der J700 soll sich sowohl für die Großserienfertigung von Zahnschienen als auch für den Einsatz direkt in der Zahnarztpraxis eignen.
Mit der ProMaker LD-Serie stellt Prodways eine Reihe neuer 3D-Drucker für zahnmedizinische Anwendungen vor. Mit den Geräten soll die Herstellung von 20 bis 30 Zahnbögen pro Stunde möglich sein. Zum Einsatz kommt die MOVINGLight-3D-Drucktechnologie von Prodways.
DGSHAPE, ein Tochterunternehmen der japanischen Roland DG Corporation, hat zwei neue Geräte vorgestellt, die in der Dentalindustrie zum Einsatz kommen – den 3D-Drucker DWP-80S sowie die automatische Fräsmaschine DWX-52DC.
Der Mundschutz gehört zu den wichtigsten Teilen der Ausrüstung von Kampfsportlern. Das Unternehmen Guardlab stellt mit Hilfe von 3D-Scannern und 3D-Druckern jetzt passgenauen Mundschutz für Kämpfer des United Fight Club (UFC) her. Dadurch schaffte es Guardlab den Verkaufspreis für den passgenauen Mundschutz um 80% zu senken.
Das Unternehmen Structo präsentiert auf der Association of Orthodontists Singapore (AOSC) Show seinen nächsten 3D-Drucker für die Zahnmedizin. Der DentaForm soll der weltweit schnellste 3D-Drucker für zahnmedizinische Objekte sein und wurde speziell für die Fertigung von Zahnprothesen entwickelt.
EnvisionTEC hat mit dem Vida cDLM™ einen neuen 3D-Drucker für zahnmedizinische Anwendungen vorgestellt. Der 3D-Drucker baut seine Objekte im DLP-Verfahren schichtweise auf und eignet sich für Zahnlabore und Zahnarztpraxen.
Das Schweizer Dentalunternehmen Straumann hat Pläne für die Zusammenarbeit mit einem 3D-Druckpartner bekannt gegeben. Straumann erzielte im Jahr 2016 einen Nettogewinn von 229 Millionen US-Dollar und will Teile davon in die fortschrittliche Additivtechnologie investieren.
Die Dubai Health Authority (DHA) stellte in der letzten Woche ihre Pläne zur Verwendung des 3D-Drucks in der Zahnmedizin sowie im allgemeinen Gesundheitswesen auf dem Arab Health Congress (AHC) in Dubai vor.
Der 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems hat den niederländischen Spezialisten für den 3D-Druck zahnmedizinischer Anwendungen gekauft. 3D Systems folgt damit seiner Strategie sich auf den 3D-Druck für potenzialstarke Branchen zu konzentrieren.
Das taiwanesische Unternehmen Ackuretta Technologies hat vor Kurzem seinen Ackuray A135 3D-Drucker sowie acht verschiedene, selbst entwickelte Werkstoffe vorgestellt. Der 3D-Drucker eignet sich für die Schmuckherstellung, Zahnmedizin und den Bau von Prototypen.
Nachdem niederländische Forscher aus Groningen mit Zähnen aus dem 3D-Drucker erfolgreich 99 Prozent der Kariesbakterien bekämpft haben, wurde jetzt ein neuer Forschungsansatz für die Fertigung von Zahnersatz vorgestellt. Eine wichtige Rolle spielt hier das UV-Licht, das auch beim SLA-Verfahren verwendet wird.
Der im New Yorker Stadtteil Brooklyn ansässige 3D-Drucker-Hersteller Arfona und der Produzent von Dentalmaterialien Valplast haben Zahnprothesen per FFF 3D-Druck hergestellt. Nach Angaben des Arfona-CEO Justin Marks versetzt der r.Pod FFF-3D-Drucker die Dentallabore in die Lage, flexible Teile von Zahnprothesen mit Valplast Filament zu drucken.
Der bekannte 3D-Drucker-Hersteller Formlabs hat ein biokompatibles Harz für den 3D-Druck zahnmedizinischer Anwendungen auf den Markt gebracht. Das zertifizierte Resine ist damit das erste biokompatible SLA-Material für einen Desktop-3D-Drucker.
Mit dem Roboze One+400 bringt der italienische Hersteller Roboze einen neuen 3D-Drucker auf den Markt. Der One+400 richtet sich vor allem an Unternehmen der Medizintechnik und Dentalmedizin, eignet sich dem Hersteller zufolge aber auch für den Einsatz in der Automobilindustrie und Maschinenbau.
In Mainz wird im April die „1. Internationale Konferenz zum 3D-Druck in der Medizin“ stattfinden. Experten beraten über den Wachstumsmarkt „Medizinischer 3D-Druck“ und über die Zukunft der additiven Fertigung vom Bioprinting bis zur kostengünstigen und schnellen Produktion von Prothesen und Lehrmodellen.
Forscher des US-amerikanischen Unternehmens HRL Laboratories, LLC haben ein neuartiges 3D-Druck-Verfahren für die Herstellung von Keramikprodukten auf den Markt gebracht. Mit diesem Verfahren soll es wesentlich einfacher werden, komplexe Formen herzustellen.
Dass die Bedeutung von 3D-Druck für die Zahnmedizin zunimmt ist längst kein Geheimnis mehr. Niederländische Forscher aber haben jetzt einen Zahn aus einem speziellen Kunstharz entwickelt, der 99 Prozent aller Karies-Bakterien töten soll. Die speziellen Zähne werden mit dem 3D-Drucker gefertigt.