Additive Fertigungsverfahren kommen immer häufiger zur Anwendung. Die Bereiche, in denen sich der 3D-Drucker als nützlich erweist, erweitern sich stets. Wie aber sieht es mit der Gesundheit und der Sicherheit am Arbeitsplatz aus?
Zukunft und Visionen zeigt Beispiele für visionäre Ideen rund um den 3D-Druck. Wie können sich unsere alltäglichen, sowohl privaten als auch beruflichen, Gewohnheiten ändern, erhalten die 3D-Drucker eine Reife, die einen regelmäßigen Einsatz ermöglicht. Wie wirkt sich die Entwicklung auf einzelne Branchen aus? Auf unser alltägliches Leben? Wir zeigen Beispiele für Visionen und wagen auf Basis recherchierter Informationen und Aussagen von Experten einen Blick in die Zukunft, in einer Welt ausgereifter 3D-Drucker.
Additive Fertigungsverfahren kommen immer häufiger zur Anwendung. Die Bereiche, in denen sich der 3D-Drucker als nützlich erweist, erweitern sich stets. Wie aber sieht es mit der Gesundheit und der Sicherheit am Arbeitsplatz aus?
Technik ist heute ein wichtiger Teil unseres Alltags. In einem dreitägigen Projekt konnten Schweizer Schüler an der ZHAW School of Engineering lernen, wie einzelne Bereiche der Technik zusammenhängen, 3D-Drucker ausprobieren, Mini-Roboter bauen und vieles mehr.
Das Bekleidungsunternehmen Levi Strauss möchte in Zukunft sein bewährtes Branding neu definieren, indem es auch die 3D-Druck-Technologie einsetzt. Vor kurzem präsentierte es einen ersten Vor-Prototypen.
Forscher in Australien haben einen 3D-Drucker vorgestellt für personalisierte Nahrung. Die Nahrung wird am Beispiel von gedrucktem Fleisch für den aktuellen Gesundheitszustand oder die geplanten Tagesaktivitäten der Anwender individuelle zusammengesetzt. Als Basis der optimierten Zutaten dienen die Daten aus Apps und Fitness-Trackern.
Forscher der Universität Melbourne haben ein selbstheilendes Gel für mobile Geräte entwickelt. Mit diesem 3D-Druck-Gel könnte es in Zukunft möglich sein, defekte Handy-Bildschirme ohne kostspielige Reparatur selbst instandzusetzen.
Japans größtes Handelsunternehmen, die Mitsubishi Corporation, setzt verstärkt auf den 3D-Druck. Dazu ist das Unternehmen in der chinesischen Stadt Zhuhai zwei Kooperationsvereinbarungen eingegangen, die für Investitionen in ein neu zu gründendes 3D-Druck-Unternehmen in der Stadt sorgen.
Die in Nürnberg ansässige Neotech AMT GmbH kündigte vor Kurzem ihr Engagement in zwei neuen, „völlig additiven“ 3D-Druck-Elektronikprojekten an. Damit möchte sie die Möglichkeiten der additiven Fertigung vorantreiben.
Das israelische Unternehmen Eviaton Aircraft arbeitet an der Entwicklung des weltweit ersten vollständigen elektronischen Pendler-Flugzeugs und nutzt dafür hauptsächlich 3D-Druck-Lösungen von Stratasys. Aktuellen Planungen zufolge soll das erste Flugzeug in etwa vier Jahren abheben. Das Unternehmen gibt an in den letzten Jahren „Hundertausende US-Dollar sowie sechs Monate oder mehr Arbeitszeit“ mit 3D-Druck eingespart zu haben.
Ein digital entworfenes Haus, mit digitalen Prozessen erbaut, ist das Pilotprojekt der ETH-Professoren zur Erforschung der Nachhaltigkeit und Effizienz digitaler Technologien. Mit diesem Roboter sind dem gestalterischen Potential keine Grenzen gesetzt, jede Form ist möglich. Doch bis zur Marktreife kann es noch dauern.
Die nächste Generation von Raumfahrzeugen, die ab dem Jahr 2030 ins Weltall steigt, wird wahrscheinlich von einem Raketenantrieb mit bahnbrechender Technologie in den Orbit befördert. Der hierzu wahrscheinlich verwendete Prometheus-Motor wurde vor Kurzem vorgestellt. Auch der Metall-3D-Druck spielt eine bedeutende Rolle.
Bereits seit dem Jahr 2012 arbeitete Additive Industries an der Entwicklung eines Metall-3D-Druck-Systems. Dieser 3D-Drucker trägt die Bezeichnung MetalFAB1 und wird mittlerweile von einigen Beta-Kunden genutzt. In die Liste der Kunden reiht sich nun das Sauber F1 Team ein, welches in Zukunft zwei MetalFAB1 3D-Drucker nutzen wird.
3D-Drucker werden in der synthetischen Biologie verwendet, um lebensfähiges Gewebe und sogar einzelne Genome herzustellen. Der bekannte US-Forscher und Visionär Craig Venter hat jetzt das Konzept für einen Digital-biologischen Konverter namens „DBC“ vorgestellt, bei dem digital übermittelte Gensequenzen in 3D-druckbare Dateien konvertiert und per Bioprinter hergestellt werden können. Ist das ein weiterer großer Schritt in Richtung Organe mit dem 3D-Drucker herstellen zu können?
Wissenschaftlichen Prognosen zufolge werden Ende dieses Jahrhunderts mehr als 10 Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Diese benötigen natürlich auch Wohnraum. Eine Lösung könnte im 3D-Druck von Gebäuden liegen, wie er jetzt von Contour Crafting durch große Roboter 3D-Drucker in Angriff genommen wird.
Schon oft wurde darüber berichtet, dass der 3D-Druck in der Weltraumforschung eine große Rolle spielen wird. Einer der Vorteile dieser Technologie liegt sicher darin begründet, dass mit einem 3D-Drucker an Bord Werkzeuge und andere Gegenstände hergestellt werden können. Forscher der Carleton University in Ottawa (Kanada) arbeiten nun an einem replizierenden 3D-Drucker und planen weit über den gegenwärtigen Stand der Forschung hinaus.
Forschern der südkoreanischen Pohang University for Science and Technology gelang es, eine effiziente und kostengünstige Methode zum 3D-Druck menschlicher Haut zu entwickeln. Das dafür eingesetzte Hybrid-Zellen-3D-Druck-System ist sowohl mit Extrusions- und Inkjet-Modulen ausgestattet und kann den 3D-Druck von Haut um das Fünfzigfache beschleunigen.
Die europäische Weltraumorganisation ESA entdeckt das Material PEEK für die Herstellung von Nanosatelliten. Es soll zukünftig vielseitig im Weltraum eingesetzt werden.
Das chinesische Unternehmen WinSun ist bekannt für seine Gebäude aus dem 3D-Drucker. Das neueste Projekt soll die umstrittene Mauer für Trump werden, geht es nach dem Firmengründer. Diese soll mit der 3D-Drucktechnologie schneller und kostengünstiger gebaut werden.
Mit „Pod Vending Machine“ wurde jetzt von dem Achitekturstudent Haseef Rafiei ein Konzept vorgestellt, das den 3D-Druck modularer Hochhäuser vorsieht. Die schichtweise und vollautomatisierte Erweiterung der Gebäude um neue Stockwerke ist aber nur ein Teil des futuristischen Konzeptes.
Ferrari und McLaren haben in ihren Formel-1-Wagen schon 3D-gedruckte Teile integriert. Nun zieht Renault bei dem Projekt Projekt „RS 2027 Vision“ nach und präsentiert in einem Concept Car eine vollständig mit dem 3D-Drucker hergestelltes und recyclebares Cockpit.
Das NASA Jet Propulsion Laborator hat ein innovatives, formveränderndes „Gewebe“ entwickelt. Die Forscher sehen in dem mit einem 3D-Drucker hergestelltem Metallgewebe einen revolutionären Charakter für die Weltraumforschung. Und begründen, warum sie ihr Forschung als 4D-Druck bezeichnen würden.
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