Ärzte des Pamela Youde Nethersole Eastern Hospitals (PYNEH) in Hongkong nutzten zum ersten Mal den 3D-Druck, um bei einem Verkehrsunfallopfer ein Metall-Talus-Implantat mit einem 3D-Drucker herzustellen und einzusetzen.
Zukunft und Visionen zeigt Beispiele für visionäre Ideen rund um den 3D-Druck. Wie können sich unsere alltäglichen, sowohl privaten als auch beruflichen, Gewohnheiten ändern, erhalten die 3D-Drucker eine Reife, die einen regelmäßigen Einsatz ermöglicht. Wie wirkt sich die Entwicklung auf einzelne Branchen aus? Auf unser alltägliches Leben? Wir zeigen Beispiele für Visionen und wagen auf Basis recherchierter Informationen und Aussagen von Experten einen Blick in die Zukunft, in einer Welt ausgereifter 3D-Drucker.
Ärzte des Pamela Youde Nethersole Eastern Hospitals (PYNEH) in Hongkong nutzten zum ersten Mal den 3D-Druck, um bei einem Verkehrsunfallopfer ein Metall-Talus-Implantat mit einem 3D-Drucker herzustellen und einzusetzen.
Das in Japan beheimatete Unternehmen exiii hat seine mit einem 3D-Drucker gefertigte Prothese Exos vorgestellt. Exos sendet haptisches Feedback dem User von Virtual Reality Anwendungen. Digitale Objekte also werden fühlbar.
Das ostafrikanische Unternehmen Kuunda 3D wollte in Erfahrung bringen, welchen Nutzen die 3D-Druck-Technologie der einheimischen Bevölkerung bringen kann und stellte diese in verschiedenen Dörfern Tansanias vor.
Für den Nahen Osten und Nordafrika planen die Siemens AG, der Luft- und Raumfahrt-Hersteller Strata und die Fluggesellschaft Etihad Airways im Bereich des 3D-Drucks eine weitreichende Zusammenarbeit. Die Initiatoren des Pilotprojektes erwarten zahlreiche Vorteile, sehen aber vor allem in einem Punkt eine große Hürde.
Hamburg sieht großes Potenzial im 3D-Druck. Die Handelskammer Hamburg wünscht sich die Hansestadt zur führenden Stadt im 3D-Druck Deutschlands zu machen. Immerhin verfügen schon ein Viertel der befragten Unternehmen über einen 3D-Drucker. Das alleine reicht allerdings nicht und deshalb soll eine Demonstrationszentrum eingerichtet werden.
Bereits vor einem Jahr informierten die Forscher des WFIRM darüber, dass sie mittels 3D-Druck Gewebe in lebende Tiere transplantiert haben. Die Tierversuche wurden nun abgeschlossen.
Die chinesische JALA Cosmetics Group hat sich auf die Herstellung von Kosmetik spezialisiert und mit dem 3D-Bioprinting eine „asiatische Haut“ entwickelt, die für Tests von Kosmetikprodukten verwendbar ist. Mit Verbreitung des patentierten Bioprinting-Verfahrens wären Tests an Menschen und Tieren überflüssig.
Das Unternehmen „Neodriven“ arbeitet an einem Zusatzmodul für Autos das autonomes Fahren ermöglich soll. Dafür nutzt der Hersteller auf den 3D-Druck. Neodriven wurde jetzt auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt.
Drucken wir in zwei Jahren unsere Medikamente zu Hause selbst, mit einem 3D-Drucker? Wenn es nach dem britischen Unternehmen FabRx geht, dauert es nur noch zwei Jahre bis wir zu Hause unserer Medikamente selbst ausdrucken. Vor allem aber Krankenhäuser stehen im Fokus des Unternehmens und seiner Technologie.
Vor mehr als zwei Jahren wurden die ersten 3D-gedruckten Objekte für die Nutzung im Orbit hergestellt. Nun ist die russische Raumfahrtagentur Roscosmos („Роскосмос“) dazu übergegangen, auf der ISS mit dem 3D-Druck-Verfahren lebendes Gewebe erzeugen zu wollen und plant ein entsprechendes Experiment.
Der Künstler Eyal Gever plant zusammen mit der NASA unter dem Projektnamen #Laugh das 3D-gedruckte Abbild des menschlichen Lachens ins Weltall zu schicken. Teilnehmen kann jeder. Das Lachen mit den meisten Stimmen wird als digitales 3D-Modell zur ISS geschickt, vor Ort ausgedruckt und anschließend ins Weltall geschickt.
Die Personalisierung von Computerspielen und Virtual Reality-Anwendungen schreitet immer weiter voran. Anwender haben zunehmend die Möglichkeit sich selbsrt als Avatar in ein Spiel zu integrieren. Dabei helfen 3D-Scans, deren Erstellung aufwendig sein kann. Dem Problem haben sich Forscher der University of Southern California angenommen und ein Verfahren entwickelt, mit dem täuschend echte 3D-Modelle aus nur einem 2D-Foto erzeugt werden können.
In Suzhou, im Osten von China, entsteht eine Kleinstadt mit einem 3D-Drucker. Zuletzt druckten die Chinesen eine mehrstöckige Luxusvilla. Jetzt sollen Ein- und Mehrfamilienhäuser folgen. Doch die Vision der Projektleiter ist viel größer.
Der international agierende Paketversender DHL hat jetzt seinen Trend Report veröffentlicht, der den „3D-Druck und die Zukunft der Lieferketten“ zum Inhalt hat. Dieser Report zeigt die Potenziale des Verfahrens in Verbindung mit der Logistik auf.
Das am Herston Health Precinct eingerichtete Biofabrication Institute plant die Erforschung und Herstellung von Gewebe, Knochen und Organen mittels 3D-Druck und gilt daher als „Krankenhaus der Zukunft“. Australien zählt im Bereich des 3D-Drucks zu den aufstrebenden Ländern. Vor allem in Forschungen und Entwicklungen im Bioprinting investierte Australien zuletzt Milliarden. Ein weiterer Schritt ist nun die Einrichtung des Biofabrication Instituts am Herston Health Precinct im Osten von Australien.
Weniger Gewicht. Weniger Kraftstoffverbrauch. 700 PS. Vor Kurzem wurde mit dem Blade Supercar ein neues Auto aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Der Chef des Unternehmens Divergent Microfactories Kevin Czinger glaubt, dass sein „Blade Supercar“ unter die Top 25 der 3D-gedruckten Autos kommen kann.
Mouser Electronics und Local Motors haben mit mit dem „EP3“ ein Auto aus dem 3D-Drucker entwickelt, dass über eine Fly Mode-Drohne verfügt. Die Drohne begleitet das Fahrzeug um während der Fahrt Luftaufnahmen zu machen. Die Bilder werden live ins Fahrzeug übertragen.
Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis einige Städte weltweit ganz anders aussehen, als wir uns dies jetzt vorstellen können. Häuser aus dem 3D-Drucker sind keine Phantasiegebilde mehr, einige wurden bereits errichtet. Ein Unternehmen plant jetzt die Errichtung einer ganzen Stadt mit dem 3D-Drucker.
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat ein Patent für ein 3D-Drucksystem eingereicht, mit denen es Playstation-Spielern ermöglicht würde, einzelne Spielcharaktere und Objekte in ein 3D-druckbares Format umzuwandeln. Und möglicherweise sogar mit einem „Drucken“-Button direkt aus dem Spiel heraus auszudrucken.
Nestlé steigt ein in den 3D-Druck von Lebensmitteln. Das ursprünglich in der Schweiz gegründete Unternehmen ist der größte weltweite Lebensmittelkonzern. Um auch in Zukunft auf dem Markt führend zu sein, investiert das Unternehmen in neue Verfahren, so unter anderem auch in die Erforschung des 3D-Lebensmitteldrucks. Es gibt auch schon ein geheimes Projekt namens „Iron Man“.
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