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In London wurde dem ersten Menschen weltweit eine 3D-gedruckte Augenprothese eingesetzt. Steve Verze, der bislang sich mit seiner Augenprothese eher verlegen fühlte, zeigte sich positiv überrascht von dem Ergebnis aus dem 3D-Drucker. An das Projekt ist eine klinische Studie angelegt. Die Ärzte hoffen, dass die klinische Studie zeigt, dass diese Methode dazu führen kann, dass Patienten schneller mit Augenprothesen ausgestattet werden können.
Der spanische Pavillon an der Expo 2020 in Dubai präsentiert einen außergewöhnlichen „Forest of Intelligence“ mit 3D-gedruckten Bäumen und einem interaktiven Wald. Besucher finden dort unter anderem Bäume, die in der Lage sind, mit ihrem von einem 3D-Drucker verarbeiteten Material CO2 aufzunehmen und zu mineralisieren. Das Ganze wird abgerundet durch den „Tree of Balance“, bei dem der Besucher beeinflussen kann, ob der Baum gedeiht oder die Blätter verwelken.
Das Fraunhofer ILT arbeitet mit Industriepartnern wie der Deutschen Bahn an einer mit KI- und 3D-Druck-Lösung, um sicherheitsrelevante Funktionen in der Bahntechnik besser überwachen zu können. Das Projekt „SenseTrAIn“ soll die Zukunft der Wartung und Instandhaltung bei der DB Systemtechnik GmbH verbessern und für mehr Sicherheit sorgen. Außerdem soll der Austausch von noch funktionierenden Komponenten in starren Wartungsintervallen vermieden werden.
Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen ICON wird im Jahr 2022 mit dem Wohnbauunternehmen Lennar eine Community mit 100 3D-gedruckten Häusern in den USA errichten lassen. Die 3D-gedruckten Häuser sollen dem Vorstadthaus eine modernisierte Note verleihen und die Siedlung als moderne Vorstadt von der Gestaltungsfreiheit der 3D-Drucktechnologie profitieren.
Die deutsche Moto-Denkfabrik Hookie aus Dresden in Sachsen hat ein futuristisches Konzept für ein Weltraum-Motorrad zur Erkundung der Marsoberfläche entwickelt. Um die NASA auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen, nutzten sie 3D-Drucker um den Prototypen herzustellen. Die NASA war sprachlos.
Apis Cor hat mit seinem Projekt „Impreza“ ein neues Hausbauprojekt vorgestellt, das mit 3D-Druck entstehen soll. Beim „Space Coast Parade of Homes“ war Impreza das einzige Haus einem 3D-Drucker unter den Teilnehmern und gewann den Contest. Es erhielt den „HBCA Parade of Homes Diamond Award“ und wurde unter die Top-20-Projekte gewählt.
US-Forscher von der University of Arizona haben mit 3D-Druck ein an den Körper des Menschen individuell anpassbares Wearable entwickelt, das sein Strom aus einem Funksystem bezieht und zusätzlich über ein Energiespeicher verfügt und somit nie aufgeladen werden muss. Die Arbeit zu ihrem 3D-gedruckten Wearable, das vor allem in der medizinischen Beobachtung und Diagnostik zum Einsatz kommen kann, haben die Forscher jetzt in einem Artikel vorgestellt.
Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation ESA haben gemeinsam mit Architekturbüros einen 3D-druckbaren Lebensraum für den Einsatz auf dem Mond entwickelt. Ein erster Prototyp dieses Skelettbodens wurde jetzt vom Metall-3D-Druck-Unternehmen MX3D additiv hergestellt.
Forscher der University of Columbia arbeiten seit Jahren an der Zubereitung von Mahlzeiten mit 3D-Druck und weiteren Technologien. Sie haben das Ziel, dass eines Tages Lebensmittel nach Wunsch hergestellt werden können. In einer aktuellen Untersuchung nutzten sie den 3D-Druck und verschiedene Methoden zum Erhitzen, um Proben aus Hühnerpüree schmackhaft zuzubereiten.
Auf Sardinien sollen unter der Leitung von MASK Architects erstmals mit 3D-Druck Wohngebäude aus Stahl entstehen. Gedruckt wird dabei mit der MX3D-Technologie und einem KUKA-Roboterarm. Entwickelt wurde schon einmal das Konzept für das Projekt „Madre Natura“. Für die Umsetzung suchen die Architekten von MASK Architects jedoch noch Investoren.
In Shenzhen, genauer im Shenzhen World Exhibition and Convention Center, ist ein neuer Park entstanden und wurde komplett mit Elementen aus dem Beton-3D-Drucker ausgestattet. Dazu zählen unter anderem Parkbänke, Bordsteine und Blumenbeete. Auf über 5.500 m² konnte Prof. Weiguo von der Tsinghua University die Möglichkeiten von Beton-3D-Druck aufzeigen. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.
Das israelische Unternehmen MeaTech konnte erfolgreich eine mehr als 700 Gramm schwere 3D-gedruckte Biomasse an reinem Hühnerfett „drucken“. Damit kommt es seinem Ziel näher, eine schmackhafte und umweltfreundliche 3D-Druck-Fleisch-Alternative zu entwickeln. Wird das Hühnerfett zugelassen, dann soll es im kommenden Jahr in einer Pilotanlage produziert und als geschmacksverstärkende Zutat vermarktet werden.
Forschern der ETH Zürich und weiterer Universitäten gelang es, eine Tunnelbohrmaschine zu entwickeln, mit der sie an einem Wettbewerb von Elon Musk als „Swissloop Tunneling“ teilnahmen. Der „Groundhog Alpha“ ist eine 2,5-Tonnen-Tunnelbohrmaschine, die während der Bohrung gleichzeitig mit einer Art 3D-Druck-Mechanismus eine Wand anfertigt. Mit der Tunnelbaumaschine erreichten sie den zweiten Platz.
Die PERI GmbH hat gemeinsam mit Baldauf Gebäudedruck zum ersten Mal ein Gebäude mit einem 3D-Drucker um einen Anbau erweitert. Für ihr Vorhaben verwendete PERI den 3D-Drucker BOD2 vom Hersteller COBOD. Das Projekt in Lindau zeigt, wie flexibel und vielseitig die neue Fertigungstechnologie für das Bauwesen ist.
In Schweden hat das Start-up ConcretePrint erstmals ein Haus mit dem 3D-Drucker hergestellt. Das 3D-gedruckte Haus verfügt über eine Wohnfläche von 24 m². Klein und kompakt war das Motto des Projekts, welches Teil eines schwedischen Projekts zur Untersuchung von energie- und ressourceneffizientem Bauen war. Die Wände entstanden mit dem Prototypen eines 3D-Druckers von ConcretePrint.
Das Designer-Team von Denizen hat mit dem „Smartpod“ eine mit 3D-Druck und Roboterfertigung hergestellte Lösung für Remote-Arbeitsplätze im Grünen vorgestellt. Die 8m² großen „Pods“ wurden umfassend mit Technologien ausgestattet, die den Arbeitsalltag erleichtern sollen. Bei der Produktion wurde sehr stark auf Nachhaltigkeit und wiederverwendbare Materialien geachtet. Wir stellen den Smartpod von Denizen vor.
Das 3D-Druck-Unternehmen ICON wurde mit der Herstellung einer Struktur für das Leben auf dem Mars beauftragt. Die Struktur entstand im Johnson Space Center als Teil des Crew Health and Performance Exploration Analog (CHAPEA) der NASA. Das Projekt soll der NASA Daten liefern, die künftig längere Aufenthalte auf den Mars ermöglichen sollen.
Ingenieure der Block Research Group und Architekten der ETH Zürich haben eine 3D-gedruckte Brücke ohne Armierungsstahl und Mörtel erstmals erfolgreich hergestellt. Dabei setzten die Wissenschaftler auf den 3D-Druck. Die Brücke mit dem Namen „Striatus“ befindet sich in Venedig. Wird sie nicht mehr benötigt, kann sie abgebaut und woanders weiterverwendet – oder gar recycelt – werden.
In dem ostafrikanischen Land Malawi entstand das weltweit erste Schulhaus das mit einem 3D-Drucker gebaut wurde. Zum Einsatz kam der BOD2 3D-Drucker vom dänischen Hersteller COBOD. Die UNICEF schätzt, dass der hohe Bedarf an Schulhäusern mit herkömmlichen Baumethoden erst in 70 Jahren ausgeglichen sein könnte. Mit Einsatz der 3D-Drucktechnologie könnte der Zeitraum auf nur 10 Jahre reduziert werden.
An der 17. Architekturbiennale Venedig 2021 ist seit Ende Mai eine 3D-gedruckte Landschaft namens „Magic Queen“ zu sehen. Diese wird von einem Roboterarm, der als Gärtner fungiert, „versorgt“. Maschinelles Sehen, Künstliche Intelligenz und Robotik sind zwei der vielen Faktoren, die diese Arbeit möglich machen. Wir stellen das gesamte Projekte inklusive der mit 3D-Druck hergestellten Landschaft einmal genauer vor.
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