News zum Thema
Das britische Unternehmen Gravity Industries hat bereits vor einigen Jahren erstmals sein Projekt eines Jet-Anzuges vorgestellt. Nun arbeitet das Unternehmen bereits an einer elektrischen Variante dieses Anzugs und setzt bei der Herstellung einiger Teile auch auf den 3D-Druck mit Polypropylen. Beim 3D-Druck unterstützt wird Gravity Industries von Ricoh 3D.
Das deutsche Unternehmen Neotech AMT aus Nürnberg hat das EU-Projekt „AMPERE“ gestartet, das bis zum Jahr 2024 laufen wird. Im Rahmen des Projektes sollen zuverlässige und skalierbare hybride additive Fertigungsverfahren zur Herstellung multifunktionaler mechatronischer Systeme entwickelt werden.
Niederländische Forscher der TU Delft arbeiten für die NASA an einem Konzept zum Bau unterirdischem Wohnraums auf dem Mars. Dazu sollen Roboter namens Zebro in Schwärmen ähnliche wie Ameisenkolonien eingesetzt werden. Als Baumaterial wird „Marsbeton“ eingesetzt und parallel zum Ausheben der Gräben von Robotern die Wände im 3D-Druckverfahren hergestellt.
Das CHAMPP-Konsortium hat einen Zuschuss für Erforschung, Entwicklung und Erprobung eines innovativen neuen Hybrid-Produktionsverfahrens erhalten. Mit diesem sollen leichtere, mit 3D-Druck hergestellte Komponenten für die Elektrofahrzeug-Branche ermöglicht werden. Gesucht wird eine Lösung, die die Vorteile des 3D-Drucks mit jenen des Gussverfahrens kombiniert.
US-amerikanische Forscher von der University of Maine (UMaine) haben vor wenigen Tagen eine neue, nachhaltige Infrastrukturlösung vor dem US-Senat vorgestellt, bei dem auch der 3D-Druck als Vor-Ort-Manufacturing-Lösung eine Rolle spielt. Zu dem Konzept gehören unter anderem das „Bridge in a Backpack“-Konzept sowie 3D-gedruckte Hochwassersperren. Die US-Regierung soll so mehrere Millionen US-Dollar im Jahr einsparen können.
Local Motors, 3D-Druck-Unternehmen und Hersteller des autonomen elektrischen Shuttle-Busses „Olli“, hat ein 90-Tage-Pilotprogramm an der Marine Corps Air Station in Miramar begonnen. Darin wird der Bus Olli Pakete auf der Basis verteilen. Die Daten werden einen Einblick in die Technologieleistung und das Potenzial automatisierter Fahrzeuge gewähren.
Der Perserverance Mars Rover der NASA, der über ein MOXIE-System verfügt, welches zum Teil mit 3D-gedruckten Komponenten ausgestattet ist, landete im Februar 2021 erfolgreich auf dem Mars. Die NASA gab jetzt bekannt, dass es mithilfe des MOXIE-Systems gelang, Kohlendioxid in der Marsluft in Sauerstoff umzuwandeln. Für die Verantwortlichen ist dies ein Wegbereiter zur O2-Erzeugung im großen Maßstab.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space erzielte große Fortschritte bei der Entwicklung seiner Terran-1-Rakete, die beinahe vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellt werden soll. Die 3D-gedruckte Rakete soll Ende 2021 zum ersten Mal starten. In einem beeindruckendem Video zeigte das Unternehmen jetzt im Zeitraffer wie die Rakete mit einer Geschwindigkeit von 30,5 cm pro Tag additiv hergestellt wird.
Anfang 2019 hatte das US-amerikanische Unternehmen für Pflegeprodukte Neutrogena erstmals seine innovative Gesichtsmaske MaskiD vorgestellt. Jetzt vermeldete das Unternehmen MaskiD geht in die Beta-Testphase. MaskiD ermöglicht personalisierte Gesichtsmasken auf Grundlage eines Gesichts-Scanning von über 2000 Gesichtsattributen und mehr als 100.000 Hautpixeln. Mit Hilfe der Messdaten und 3D-Bioprinting soll die 3D-gedruckte Maske eine höchst mögliche, klinische Wirksamkeit erreichen.
Der US-amerikanische Fahrzeughersteller PIX Moving setzt mit Hilfe der WAAM-3D-Drucktechnologie auf die Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Der größte Teil des PIX-Produktionsprozesses besteht dabei aus dem generativen designorientierten 3D-Druck-Workflow. Mit seinen Automobilen will „PIX“ einen Paradigmenwechsel in der Automobilbranche erreichen. Wir stellen das Fahrzeug und die Prozesse bei PIX Moving einmal genauer vor.
Google ATAP entwickelt neue Technikprodukte für die Zukunft. Dazu zählt auch das Projekt „Jacquard“. Dabei sollen unter anderem Wearables unsere Garderobe, wie Jacken, Rücksäcke und auch Schuhe, „smarter“ machen. Für die Produktentwicklung setzte das Google-Team auf den 3D-Druck, um schnell und preiswert aber auch aufgrund der großen Designfreiheit neue Produkte entwickeln zu können.
Ein US-amerikanisches Studententeam hat mit dem Lunar Plume Alleviation Device (Luna PAD) einen Mondlandeplatz entwickelt, der mit Regolith als Baumaterial im 3D-Druckverfahren auf dem Mond gedruckt werden kann. Dieser soll die bei der Landung gedruckt werden und Staubstürme reduzieren. Im Februar soll der Prototyp auf Camp Swift ausführlichen Tests unterzogen werden.
Das israelische Unternehmen Aleph Farms und die Food Industry Group von Mitsubishi haben eine Vereinbarung unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie das kultiviertes Fleisch aus Zellen von Rindern auf Japans Tische bringen. Auf diese Weise hergestelltes Fleisch soll Treibhausgasemissionen reduzieren, die Gefahren von zoonotischen Risiken senken und das Tierleiden beenden. Japan sieht in der Fleischproduktion der Zukunft auch einen Baustein zum Erreichen der Netto-Null-Treibhausgasemission bis 2050 für Japan.
Das Klarna Future Shopping Lab (KFSL) hat mit einer modularen Mailbox eine innovative Idee für den Briefkasten der Zukunft vorgestellt. Dieser soll dem Prototypen zufolge Pakete nicht nur Pakete empfangen können, sondern diese auch weiterverarbeiten. Auch ein 3D-Drucker wurde im Briefkasten verbaut.
Aptera Motors hat mit dem Aptera sEV ein futuristisches Elektrofahrzeug mit zahlreichen Teilen aus dem Metall-3D-Drucker vorgestellt. Das Solarauto soll sich schnell und effizient fortbewegen. Ein verbautes „Never Charge Akkupack“ soll außerdem dafür sorgen, dass der Aptera sEV mehr als 70 Kilometer pro Tag im Solarbetrieb zurücklegen können soll. Wir stellen den Aptera sEV vor.
Forscher Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory (APL) und der NASA arbeiten an einem Solarantriebssystem, mit dem Raumschiffe im Weltall noch schneller vorankommen sollen. Dazu müssen sie jedoch sehr nahe an die Sonne heran. Ein sehr hitzebeständiges Metallschild aus dem 3D-Drucker soll das Vorhaben unterstützen und der extremen Hitze standhalten.
Forscher der Virginia Tech haben ein 3D-Druckverfahren für drahtlose Dehnungssensoren mit eigener Stromversorgung aus dem Werkstoff Graphen entwickelt. Die 3D-gedruckten Sensoren sollen Daten von Reifen übertragen und dabei helfen, autonome Entscheidungen bezüglich Reifenzustand, Temperatur, Druck, Griffigkeit und Verschleiß zu ermöglichen. Die Grundlage für den intelligenten Reifen der Zukunft.
Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert veränderte das Wirtschaftsleben nachhaltig. Knapp 200 Jahre später sorgt Industrie 4.0 für Furore. Die additive Fertigung, besser bekannt als 3D-Druck, wird oft auch als „nächste industrielle Revolution“ bezeichnet und bringt zusammen mit der Robotik gänzlich neue Wege der Fertigung, sowie unserer Arbeit- und Lebensweise, auf den Weg.
Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen ICON arbeitet im Rahmen des Projekts „Olympus“ an einem neuartigen Konstruktions-3D-Drucker für den Bau von Gebäuden auf anderen Planeten. Vorrangig soll der Weltraum-3D-Drucker auf dem Mond oder gar Mars eingesetzt werden können. Finanziell unterstützt wird ICON dabei von der NASA und der U.S. Air Force.
Das belgische Unternehmen Kamp C hat Europas erstes Niedrigenergiehaus mit zwei Stockwerken in nur 3 Wochen mit einem 3D-Drucker gedruckt. Für den Rohbau benötigte das Unternehmen mit Unterstützung von dem COBOD BOD2-3D-Drucker lediglich zwei Tage. Das Projekt zeigt die neue Dimension des Bauens der Zukunft mit 3D-Druckern.
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