News zum Thema
Der kanadische Metall-3D-Druck-Dienstleister Burloak Technologies hat zwei weitere Metall-3D-Drucker für sein Additive Manufacturing-Kompetenzzentrum erworben. Dabei setzt Burloak auf die TruPrint 2000 vom deutschen Hersteller TRUMPF. Vor einem Jahr hat Samuel, Son & Co., Ltd. das Unternehmen für den industriellen 3D-Druck übernommen und baut die AM-Kapazitäten seither stetig aus.
Das chinesische Unternehmen Fab-Union hat eine 3D-gedruckte Zementstruktur hergestellt, die ein 3D-Druck-Museum zum Thema Bauwesen beherbergen soll. Die ersten Betonelemente aus dem 3D-Drucker wurde von Fab-Union bereits geliefert. Wir fassen alle bisher bekannten Informationen zum Thema zusammen.
Nach den Bombenanschlägen am Boston Marathon 2013 wurde am Wyss Institute die Idee für ein Produkt geboren mit dem sich perforierte Trommelfelle behandeln lassen. Mit der PhonoGraft-Plattform entstand ein Weg, das Trommelfell mithilfe eines Implantats zu behandeln. Das Implantat wird mit 3D-Druck hergestellt. In Tierversuchen wuchsen während der Heilung des Trommelfells native Zellen und Blutgefäße in das biokompatible PhonoGraft-Material.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space erweitert seinen Betrieb. Dazu unterzeichnet das Unternehmen, welches für die Herstellung seiner Raketen vorrangig auf 3D-Druck setzt, einen Vertrag für ein Grundstück mit einer Größe von rund 93.000 m² im Goodman Commerce Center in Long Beach, USA. Die neue Anlage bietet mehr als 2.000 Mitarbeitern Platz, verfügt über ein metallurgisches Labor, DMLS-Drucker, ein Missionskontrollzentrum und Dutzende firmeneigene Stargate-3D-Drucker
In Beckum (NRW) wird in Kürze Deutschlands erstes Wohnhaus aus einem 3D-Drucker fertiggestellt. Das Gebäude entstand mit dem 3D-Drucker BOD2 vom Hersteller COBOD und wurde von der PERI GmbH gebaut. Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten zu Deutschlands erstem 3D-gedruckten Haus zusammengefasst.
Der französische Konzern Alstom hat mithilfe von 3D-Druck für das algerische Verkehrsunternehmen Sétif Tramways Gummistopfen in nur 48 Stunden hergestellt. Damit sparte Alstom Sétif Tramways eine lange Vorlaufzeit von mehreren Wochen und 6.000 Euro an Kosten. Gearbeitet wurde dabei mit einem Material, das den rauen Anforderungen im Straßenverkehr standhält. Zum Einsatz kamen 3D-Drucker von Stratrasys.
Am 22.06.2021 fand die Preisverleihung der 3D Pioneers Challenge 2021 statt. Den begehrten Hauptpreis erhielt das britische Unternehmen HEXR mit seinem 3D-gedruckten Fahrradhelm, der gleichzeitig auch in der Kategorie FashionTech gewann. Die Preisverleihung fand im Rahmen der online statt.
Der Bioprinting-Spezialist FluidForm hat eine Unternehmenskooperation mit Ethicon, einem Tochterunternehmen von Johnson and Johnson (J&J), beschlossen. Ziel beider Unternehmen ist es die patentierte FRESH Bioprinting-Technologie für verschiedene Anwendungen zu erweitern und einsetzen.
Der deutsche Automobilhersteller Volkswagen wird als eines der ersten Unternehmen seiner Branche das 3D-Druckverfahren Binder-Jetting bei der Produktion seiner Teile einsetzen. In Zusammenarbeit mit HP Inc. und Siemens wird für Volkswagen die Serienfertigung mit 3D-Druck von größeren Stückzahlen immer wirtschaftlicher. Bis 2025 will Volkswagen 100.000 Teile pro Jahr mit 3D-Druck herstellen.
Das 3D-Druck-Unternehmen Sakuu Corporation gibt die Bewilligung drei neuer Patente bekannt. Dazu zählen eine hybride Festkörperzelle mit einer versiegelten Anodenstruktur, ein additives Fertigungssystem für den 3D-Druck einer Festkörperbatterie und ein elektrofotografischer Multimaterial-3D-Drucker. Das Unternehmen besitzt bereits seit dem Vorjahr zwei Patente für Batterien.
Wenn Marines ihre häufig in die Jahre gekommenen Fahrzeuge warten, dann geschieht es nicht selten, dass bei der Lenkradentfernung das Lenkrad bricht, da das bisher verwendete Werkzeug einen hohen Kraftaufwand erfordert. Ein mit 3D-Druck vor Ort und On-Demand herstellbares Tool soll dieses Problem jetzt lösen. Die Standzeit defekter Fahrzeuge sollen sich damit von 25 Tagen auf gar wenige Stunden reduzieren.
An der Hochschule Landshut wird ab dem kommenden Wintersemester ein Bachelorstudiengang zu „Additive Fertigung – Werkstoffe, Entwicklung und Leichtbau“ angeboten. Dieser soll mehr qualifizierte Mitarbeiter für diesen Bereich hervorbringen. Wir stellen das Wichtigste zum Studiengang vor.
Das US-Unternehmen und Hersteller für Antennen und Radarprodukte Optisys profitiert seit Langem von den Vorteilen des 3D-Drucks. Für seine Raumfahrtkomponenten setzt es auf den 3D-Druck mit dem SLM 500 3D-Druck-System von SLM Solutions. Dieses bringt Optisys dank möglicher Topologieoptimierungen leichte und robuste Bauteile, die den rauen Bedingungen im Weltraum standhalten.
Die Sauber Engineering AG plant die Gründung eines On-Demand-3D-Druck-Services für Oldtimer-Ersatzteile. Besitzer von Oldtimern stehen bei defekten Bauteilen oft vor dem Problem, dass sie keine Ersatzteile finden, da diese nicht mehr erhältlich sind. Sauber Engineering will Oldtimer-Liebhabern mit Reverse Engineering und 3D-Druck helfen die nostalgischen Fahrzeuge zu restaurieren.
Das US-amerikanische Unternehmen Boom Supersonic ist für seine Überschallverkehrsflugzeuge bekannt. Das innovative Unternehmen aus Denver setzt dabei auch auf den 3D-Druck und hat in seinem Overture-Flugzeuge mehr als 20 additiv hergestellte Bauteile verbaut. Die United Airlines hat jetzt den Kauf von fünfzehn dieser Overture-Flugzeuge bekanntgegeben.
Das auf additive Fertigung spezialisierte Raumfahrtunternehmen Relativity Space hat in einer weiteren Finanzierungsrunde (Serie E) Gelder in Höhe von 650 Mio. USD einsammeln können. Damit will das Unternehmen die Arbeit an seiner 3D-gedruckten Terran R-Rakete optimieren. Sowohl die Terran 1 als auch die vollständig mit einem 3D-Drucker hergestellte Rakete Terran R – die mit 100 mal weniger Bauteilen auskommt – lassen sich in weniger als 60 Tagen hergestellt.
Das thailändische Unternehmen NatureWorks hat angekündigt im Jahr 2024 eine Anlage für die Herstellung von Biopolymeren zu eröffnen. In dieser sollen alle Schritte für das Filament „Ingeo“ in einem Durchlauf erledigt werden. Nach der Eröffnung bietet die Anlage eine Produktionskapazität von jährlich 75.000 Tonnen.
Das US-amerikanische Unternehmen ALSI konnte dank des Projekts „Project DIAMOnD“ erstmals die Möglichkeiten des 3D-Drucks kennenlernen. Impulsgeber waren unterbrochene Lieferketten aufgrund der COVID-19-Pandemie. ALSI wurde ein Markforged 3D-Drucker gestellt und erhielt eine umfassende Einschulung. Trotz der noch laufenden Einarbeitungsphase konnte das Unternehmen noch reichlich Geld einsparen.
Das Wiener 3D-Druck-Unternehmen Cubicure hat vor einigen Jahren das 3D-Druckverfahren Hot Lithography vorgestellt. Dieses eignet sich besonders für die schnelle und kostengünstige Produktion von Bauteilen in geringer Stückzahl. Cubicure arbeitet daran, die individualisierte, personenspezifische Massenfertigung von Medizinprodukten aus Kunststoffen mit Hilfe von 3D-Druckern zu ermöglichen, wie es beim Medizinunternehmen MacroArray Diagnostics zeigte.
Das niederländische Unternehmen Materialise hat von Airbus erneut die Zertifizierung für den 3D-Druck von lasergesinterten Bauteilen erhalten. Dabei verwendet es das schwer entflammbare Polyamid PA 2241 FR vom Hersteller EOS. Die Zusammenarbeit von Materialise mit Airbus begann bereits vor mehreren Jahren mit der Einführung eines FDM-3D-Drucker für A350-Airbus-Systeme und weitete sich jährlich aus.
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