News zum Thema
Das israelische Unternehmen Plantish wurde 2021 mit dem Ziel gegründet, pflanzlich basierte Fischalternativen herzustellen, um kritische Fischbestände in den Ozeanen zu retten. Nun wurde bekannt, dass das Unternehmen in einer Seed-Finanzierungsrunde 12,5 Mio. USD aufgebracht hat. Plantish möchte damit sein Team erweitern und die Entwicklung seiner 3D-gedruckten Lebensmittel schneller voranbringen. Bis zum Jahresende sollen die Plantish Fischprodukte in Pop-up-Lokalen auf dem Markt erscheinen.
Das Start-up Doser aus den Niederlanden hat eine eigene Technologie für den 3D-Druck von Medikamenten entwickelt. Diese soll Patienten genau die Dosis an Wirkstoffen ermöglichen, die sie brauchen. Kürzlich startete das Leiden University Medical Center (LUMC) in den Niederlanden den ersten Prototypen von Doser. Wir stellen die Arbeit einmal genauer vor.
Das US-Unternehmen und Robotik-3D-Druck-Start-up Diamond Age konnte in einer Finanzierungsrunde der Serie A 50 Mio. USD einsammeln. Mit diesen will das Unternehmen sein Roboter-3D-Druck-Konstruktionssystem verbessern. Wir stellen die Arbeit von Diamond Age vor.
Das britische Unternehmen Versarien hat einen 3D-gedruckten „Lunar“-Lifestyle-Pod in den Markt eingeführt. Das Tiny Haus wird mit Graphenbeton gedruckt und kann als Büro, Schuppen oder Garage genutzt werden. Wir stellen es vor.
In Japan hat das Unternehmen Serendix Partners mit einem Bau-3D-Drucker ein Haus in weniger als 24 Stunden hergestellt. Das Haus verfügt über einen 3D-gedruckten Stahlbetonrahmen und liegt preislich gerade einmal in der Kategorie eines günstigen Neuwagens.
Das Schweizer Start-up Scrona, tätig im Bereich 3D-gedruckter Elektronik, hat in einer Serie-A-Finanzierung 9,6 Mio. USD erhalten. Damit will das junge Unternehmen seine elektrostatische Druckkopftechnologie kommerzialisieren und skalieren. Die proprietäre Multi-Nozzle-Technologie ist in der Lage, mehrere Materialien im Submikrometerbereich in 3D zu drucken. Unter den Investoren ist unter anderem auch TRUMPF Venture beteiligt.
Der Schuhhändler Solebox und der Designer ACRONYM haben gemeinsam mit Berliner Kreativen 3D-druckbare DLCs für die neuen Nike X ACRONYM Sneaker vorgestellt. Auch die Maker-Szene war von der Idee angetan und haben gleich darauf weitere ausgefallene und 3D-druckbare Schuhclips für die neuen Nike-Sneaker entworfen. Wir stellen ein paar der coolsten Ideen vor.
Das US-Unternehmen Azure Printed Homes möchte günstiger, schneller und umweltfreundlichere Wohnlösungen mit Hilfe von 3D-Druck bieten. Bis das erste 3D-gedruckte Haus umgesetzt wird, können Kunden in den USA 3D-gedruckte Studios und Wohneinheiten vorbestellen. Die 3D-gedruckten Wohneinheiten werden aus recyceltem Kunststoff hergestellt.
Das französische Unternehmen Rodin4D hat mit „Arkad“ eine Lösung für die effiziente Herstellung patientenspezifischer Einlagesohlen mit 3D-Druckern vorgestellt. Dabei werden drei Schritte absolviert: 3D-Scanning, digitale Verarbeitung, 3D-Druck. Mit Arkad sollen zehn auf den Patienten zugeschnittene Einlagesohlen pro Tag möglich sein.
Das französische Start-up für regenerative Medizin Healshape geht davon aus, in einer Serie-A-Finanzierung 6,8 Mio. USD für die Weiterentwicklung seiner 3D-gedruckten Brustimplantate zu erhalten. Das Unternehmen entwickelt mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie Implantate, die unter Verwendung lebender Patientenzellen entstehen. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.
Das israelische Foodtech-Unternehmen SavorEat hat ein automatisiertes Burger-System vorgestellt, das den Hamburger direkt auf den Kunden zugeschnitten im 3D-Druckverfahren herstellen kann. Der Burger wird mit einer Garzeit von sechs Minuten aus Fleischersatzprodukten vollständig automatisiert hergestellt. In Israel ist das innovative Foodtech-System in den Filialen einer beliebten Burgerkette bereits im Einsatz.
IMAGENERIA ist eine Online-Plattform für 3D-druckbare Life-Style-Produkte und NFTs. Die Plattform bietet 3D-Druckvorlagen eine Möglichkeit als digitale Assets in der Metaverse-Umgebung sowie als physische Objekte umgesetzt zu werden. Wir stellen IMAGENERIA einmal genauer vor.
Zwei begeisterte Sportler aus den USA haben im Jahr 2020 das Unternehmen WayZada gegründet. Bei WayZada können Profisportler unterschiedlichster Disziplinen ihre zurückgelegten Strecken mit einem physischen Modell darstellen. Hierbei kommen 3D-Drucker zum Einsatz. Jetzt erhielt das Start-up eine Finanzierung von 20.000 USD.
Die SmartParts-Technologie verbindet individuelle Fertigungsdaten mit 3D-gedruckten Teilen und macht durch das Einbetten von Nanopartikeln in die Bauteile die Rückverfolgbarkeit möglich. Das in New York ansässige Start-up Printparts ist spezialisiert auf den 3D-Druck solcher Teile und hat jetzt die Auslieferung seiner ersten rückverfolgbaren Bauteile vermeldet.
Das spanische Architekturbüro Arquimaña hat mit dem „Openbike“ ein Open-Source-Projekt für ein Do-it-Yourself-Fahrrad vorgestellt. Grundlage dafür sind die kostenlosen 3D-Daten für die selbstständige Herstellung der Fahrrads. Arquimaña setzte bei der Herstellung seines Openbike-Fahrrads auf die CNC-Bearbeitung mit Sperrholz und den 3D-Druck mit PLA für Komponenten wie Griffe, Nabe und Sattel.
Die gemeinnützige Organisation (NGO) LifeNabled hat gemeinsam mit dem Software-Start-up nTopology einen digitalen Workflow für die effizientere und günstigere Prothesenherstellung in Entwicklungsländern mit Hilfe von 3D-Druck entwickelt. Das große Ziel von LifeNabled-Gründer Brent Wright wäre ein globales Netzwerk von Prothesenanbietern in Entwicklungsländern aufzubauen, die mit dem digitalen Workflow und 3D-Druckern einfach und schnell passgenaue Prothesen herstellen können.
Das französische Unternehmen La Pâtisserie Numérique hat im Vorjahr mit einer Slicer-Software für den Einsatz von Lebensmittel-3D-Druck in Backstuben auf sich aufmerksam gemacht. Weitere Entwicklungen wie das Foodprint-Toolkit mit dem Extruder „Cakewalk 3D“ brachten dem Unternehmen eine Nominierung für den Start-up Contest 2021 des 3DPrint Congress & Exhibition in Paris ein. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass den 1. Preis gewonnen hat.
Der in Nordrhein-Westfalen ansässige Hersteller von Gartenmöbeln SIENA GARDEN hat in Kooperation mit der On-Demand-Plattform Replique eine digitale Plattform für seine Kunden geschaffen, mit der Kunden Ersatzteile für Gartenmöbel von SIENA GARDEN bei Bedarf (On-Demand) mit dem 3D-Drucker herstellen können. Damit können Kunden beschädigte Möbel selbst reparieren.
Das Stuttgarter Start-up Personomic hat individuell angepasste Fahrradgriffe aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Die Griffe sollen Beschwerden reduzieren, die bei Standard-Fahrradgriffen auftauchen und zu Schmerzen in den Handgelenken beim Radfahrer führen können. Für die passgenaue Herstellung benötigt Personomic lediglich ein Foto der Hand des Fahrers, die auf einem DIN-A4-Blatt liegt. Den Rest erledigt eine Machine-Learning-Pipeline und der 3D-Druck für die passgenaue und individuelle Herstellung.
Das französische Kaffee-Start-up-Unternehmen CAPS ME hat zusammen mit dem 3D-Druck-Unternehmen KIMYA an der Optimierung und Industrialisierung seines Kaffeekapsel-Nachfüllgeräts gearbeitet. Gemeinsam optimierten sie das System und stellten 24.000 3D-gedruckte Komponenten her.
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