Zusammenfassend lässt sich sagen: Der medizinische 3D-Druck im Bereich der Zahnmedizin ist auf dem Vormarsch und in kaum einem medizinischem Bereich, in dem 3D-Druck bereits zur Anwendung kommt, wird der 3D-Druck die konventionellen Methoden derart revolutionieren wie in der Zahnmedizin.
Im zahnmedizinischen Bereich kommt der 3D-Druck immer stärker zum Einsatz. So wurden beispielsweise bereits Zähne aus Kunstharz und anderen Polymeren mittels 3D-Drucker hergestellt (lesen Sie die News am Ende der Seite). Aber auch Zahnbürsten, die für die Reinigung der Zähne notwendig sind, können mittlerweile mit diesem Druckverfahren hergestellt werden.
Im Bereich der Dentalmedizin gibt es aber noch weitere Tätigkeitsfelder, in denen der 3D-Druck angewandt werden kann. So wird es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft auch Zahnspangen geben, die spezielle Polymere enthalten und nicht nur für die Korrektur der Zahnfehlstellung, sondern auch für die Kariesprophylaxe geeignet sind. Zugleich können Zahnärzte am 3D-Modell Operationen üben und perfektionieren.
Über weitere Entwicklungen zum Thema 3D-Druck in der Zahnmedizin werden wir Sie auf dieser Themenseite informieren. Natürlich finden Sie neue Beiträge aber auch in unserem Newsletter, den wir in regelmäßigen Abständen versenden und den bereits weit über 1000 Abonnenten folgen. Hier können Sie sich auch über weitere Neuigkeiten aus dem Bereich des 3D-Drucks, beispielsweise auch aus anderen Branchen des Gesundheitswesens, informieren (z.B. 3D-Druck in der Veterinärmedizin).
Der 3D-Drucker-Hersteller UNIZ bringt mit dem SLASH 2 PLUS einen 3D-Drucker für die Zahnmedizin und Schmuckherstellung vor. Der Hochgeschwindigkeits-3D-Drucker mit 4K-Monochrom-LCD kann in 53 Minuten einen vollständigen Aufbau von 26 Aligner-Modellen drucken und erreicht dank einer verbesserten Wärmeableitung eine stabile Druckzeit von über 5.000 Stunden.
Der 3D-Drucker-Hersteller Nexa3D hat mit dem NXD200 einen neuen 3D-Drucker für Dentallabore präsentiert. Dieser bietet dem Hersteller zu Folge einen hohen Durchsatz bei vergleichsweise geringen Betriebskosten. Der 3D-Drucker kann unter anderem mit vielen 3D-Drucker-Materialien von Keystone Industries eingesetzt werden. Sein Bauvolumen beträgt 275 x 155 x 200 mm.
Das 3D-Druck-Unternehmen Copper3D hat mit dem Glaciarys AR3® ein neues Harz (Resin) für den 3D-Druck zahnmedizinischer und chirurgischer Anwendungen vorgestellt. Das antimikrobielle Material ist Copper3D zufolge chirurgisch sicher einsetzbar. Das biokompatible Harz hat außerdem ISO22196-Tests bestanden.
Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen Stratasys hat mit dem J5 DentaJet einen neuen Multimaterial-3D-Drucker vorgestellt der die Arbeit in der Dentalbranche deutlich erleichtern soll. Mit dem neuen 3D-Druck-System sind 3D-gedruckte, zahnmedizinische Modelle bestehend aus bis zu fünf Materialien gleichzeitig möglich. Der Stratasys J5 DentaJet 3D-Drucker ist ab sofort erhältlich.
Der 3D-Druck von Kronen und anderen Objekten aus der restaurativen Zahnmedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das 3D-Druck-Unternehmen SprintRay und der Hersteller von Materialien BEGO haben deshalb eine Unternehmenskooperation beschlossen. Gemeinsam wollen sie ihre 3D-Druck-Produkte und -Leistungen für den US-Markt validieren. In den USA wurden allein im Vorjahr 2,3 Mio. Kronen hergestellt und bieten ein enormes Potenzial für die 3D-Drucktechnologie.
Der 3D-Drucker-Hersteller Ackuretta Technologies bringt mit DENTIQ ein neues 3D-Drucker-Modell für Dentallabore und Schmuckhersteller auf den Markt. Dieser liefert laut dem Hersteller hochpräzise 3D-Druck-Ergebnisse bei 30 Prozent schnellerer Druckgeschwindigkeit. Mit CLEANI wurde außerdem eine neue Desktop-Reinigungsstation für 3D-gedruckte Objekte vorgestellt. Alle Infos zu den beiden neuen Geräte von Ackuretta.
Das 3D-Druck-Unternehmen Nexa3D und Keystone Industries haben eine Unternehmenskooperation beschlossen, mit der Kunden der Nexa3D NXE 400 3D-Drucker zukünftig Materialien der KeyPrint-Reihe des Herstellers Keystone für dentalmedizinische Anwendungen nutzen können. Außerdem sind neue 3D-Druck-Materialien geplant.
Die Unternehmen Keystone Industries und Henkel haben in Zusammenarbeit mit dem „KeyModel Ultra“ ein Harz (Resin) für den 3D-Druck in der Dentalbranche entwickelt und für den Markt angekündigt. Der Fokus lag dabei auf möglichst präzisen und detailgenauen Druckergebnissen sowie dem schnellen Nachhärten. Auch die Nachbearbeitung soll mit dem KeyModel Ultra-Resin problemlos möglich sein. Das Harz steht in Elfenbeinweiß und Hellgrau zur Verfügung.
Das deutsche 3D-Druck-Unternehmen Rapid Shape hat seine neue RS-Inline-Produktionslinie für den 3D-Druck in Dentallaboren vorgestellt, mit der sich bis zu fünf D100 + 3D-Drucker gleichzeitig steuern lassen. Bis zu 300 zahnmedizinische Modelle in acht Stunden sollen möglich sein. Mit dem System können Dentallabore das hohe Volumen ihrer Clear Aligner-Dentalmodelle amortisieren.
Das 3D-Druck-Unternehmen Formlabs stellt das neue Permanent Crown Resin für Dentallabore vor. Das Material ist dem Unternehmen zufolge eine kostengünstige und moderne Alternative zum herkömmlichen Fräsen am Behandlungsstuhl. Das zusätzliche Soft Tissue Starter Pack soll das Patientenerlebnis weiter verbessern.
SmarTech Analysis hat die sechste Ausgabe seines „Additive Manufacturing in Dentistry“-Marktberichts veröffentlicht. Darin beschreibt das Unternehmen die aktuelle Situation in der Dentalbranche. Trotz der Coronavirus-Pandemie gehen die Analysten bereits von einer möglichen Trendwende zum Positiven aus und sehen vor allem den 3D-Druck in der Dentalbranche immer weiter auf dem Vormarsch.
Der in Großbritannien ansässige 3D-Drucker-Hersteller Satori hat mit der MSLA-3D-Druckplattform Satori ST1600 seinen neuesten 3D-Drucker für die Zahnmedizin vorgestellt. Außerdem soll ein von Satori ins Leben gerufenes Partnerschaftsprogramm weltweit kreative Köpfe zusammenbringen. Hier stellen wir den Satori ST1600 3D-Drucker und das neue Partnerprogramm einmal genauer vor.
Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen SprintRay ist bekannt für sein Expertise im Bereich 3D-Druck in der Zahnmedizin. In einer Ankündigung hat SprintRay jetzt seinen neuen 3D-Drucker SprintRay Pro 55, ein automatisiertes Washsystem Pro Wash/Dry und eine Software Dashboard 2.0 vorgestellt. Alle Infos.
Der 3D-Drucker-Hersteller Formlabs hat mit dem Form 3L und dem Form 3BL zwei neue SLA-3D-Drucker vorgestellt. Die 3D-Drucker wurden für den Einsatz in der Dental- sowie der Medizinbranche konzeptioniert. Wir stellen den neuen Formlabs Form 3L und den Form 3BL einmal genauer vor.
Das US-Unternehmen LightForce Orthodontics (LFO) hat neuartige Zahnspangen aus Keramik entwickelt, die mit dem 3D-Drucker hergestellt werden. Die fertigen Zahnspangen sind genauer auf den Patienten zugeschnitten und können mit deutlich weniger Aufwand an die Entwicklungen am Gebiss der behandelnden Personen angepasst werden. In einer Finanzierungsrunde B erhielt das Unternehmen jetzt 14 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung seines Systems.
Der in Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) beheimatete 3D-Drucker-Hersteller EnvisionTEC hat mit dem D4K Pro Dental einen neuen DLP-3D-Drucker für den zahnmedizinischen Bereich vorgestellt. Mit seiner hohen 4K-Auflösung ermöglicht er sehr feine und genaue 3D-Objekte, insbesondere für Zahnarztpraxen und zahnmedizinische Labore. Wir stellen den 3D-Drucker vor.
Die Schweizer Straumann Group, Hersteller von zahnmedizinischen Materialien, und der israelische Hersteller von Keramik-3D-Druckern XJet haben eine Partnerschaft beschlossen. Straumann wird, statt nur Produktkonzepte zu konzipieren, künftig auch Endanwenderteile mit 3D-Druckern herstellen. XJet kann dank der Partnerschaft die Anwendung mit dem Carmel 1400 3D-Drucksystem voranbringen.
Der taiwanesische 3D-Drucker-Hersteller Phrozen hat mit dem Sonic XL 4K einen neuen LCD-3D-Drucker vorgestellt. Dieser eignet sich für den 3D-Druck im Schmuckdesign, für zahnmedizinische Anwendungen und das Rapid Prototyping. Der Sonic XL 4K verfügt über ein großes Bauvolumen und einen 4K-LCD-Bildschirm. Wir stellen den Phrozen Sonic XL 4K einmal genauer vor.
Der französische 3D-Drucker-Hersteller Prodways geht eine Partnerschaft mit dem auf zahnmedizinische CAD/CAM-Softwarelösungen spezialisiertem US-Unternehmen 3DBioCAD ein. Prodways erhofft sich so seine Marktposition in den USA zu stärken. Kunden von 3DBioCAD profitieren von der MOVINGLight®-Technologie der Prodways-Geräte.
Der 3D-Drucker-Hersteller Formlabs möchte sich mit seiner Sparte Formlabs Dental mehr auf den 3D-Druck für zahnmedizinische Anwendungen konzentrieren. Der neu vorgestellte Form 3B bietet mehr als zehn Dentalmaterialien und soll vor allem Zahntechniker ansprechen. Wir stellen ihn vor.