News zum Thema
3D-Drucker des US-amerikanischen Herstellers Markforged werden künftig auch über das deutsche Unternehmen Solidpro aus Baden-Württemberg erhältlich sein. Der Reseller von SOLIDWORKS wird verschiedene Modelle des amerikanischen Herstellers in sein Sortiment aufnehmen. Neben der X-Serie gibt es auch Desktop-3D-Drucker und andere von Markforged zukünftig bei Solidpro.
Das israelische Unternehmen Redefine Meat hat mit Best Meister in einer aufwendigen Blindverkostung seine fleischlosen Steaks erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. 1000 Testprodukte wurden 600 Probanden verteilt. Die Resonanz war dem Unternehmen zufolge sehr positiv. Mit der Vermarktungsinfrastruktur und der Reichweite von Best Meister will das Unternehmen im Rahmen seiner strategischen Unternehmenskooperation nun seine fleischlosen Produkte, die zum Teil aus mit 3D-Druckern hergestellt werden, in Israel dem Massenmarkt zugänglich machen.
Das 3D-Druck-Unternehmen Nexa3D und Keystone Industries haben eine Unternehmenskooperation beschlossen, mit der Kunden der Nexa3D NXE 400 3D-Drucker zukünftig Materialien der KeyPrint-Reihe des Herstellers Keystone für dentalmedizinische Anwendungen nutzen können. Außerdem sind neue 3D-Druck-Materialien geplant.
Der US-amerikanische 3D-Druck-Dienstleister Protolabs wird die Online-Fertigungsplattform 3D Hubs aus den Niederlanden übernehmen. Als Übernahmepreis wurden 280 Millionen US-Dollar genannt. Damit möchte Protolabs die Fertigungsmöglichkeiten für seine Kunden erweitern. Der Deal soll bereits bis Monatsende abgeschlossen sein.
Das 3D-Druck-Unternehmen Desktop Metal wird EnvisionTEC, einen Anbieter von Fotopolymerlösungen, im ersten Quartal 2021 übernehmen. Für den Metall-3D-Druck-Hersteller entstehen damit völlig neue Möglichkeiten, wie der Zugriff auf die Herstellung von Polymeradditiven in der Massenproduktion. EnvisionTEC erhält 300 Mio. US-Dollar und wird als Tochterunternehmen von Desktop Metal weitergeführt.
Die 3D-Druck-Unternehmen Farsoon Technologies und Prodways haben die letzten fünf Jahre lang im Rahmen einer Vereinbarung im Bereich der Additiven Fertigung zusammengearbeitet. Jetzt gab Farsoon bekannt, dass die Vereinbarung ausgelaufen ist und nicht verlängert werden soll. Farsoon hat in den vergangenen Jahren eigene Vertretungen weltweit aufgebaut und in vergangener Zeit weitere Partnerschaften beschlossen.
Das brasilianische Technologieunternehmen Infocus Laser Systems wird künftig Metall-3D-Drucker von SPEE3D vertreiben. Damit expandiert das australische Metall-3D-Druck-Unternehmen weiter im südamerikanischen Raum. In Brasilien wird sich Infocus um alle Kundenbelangen kümmern, vom Kundendienst über die Installation der 3D-Drucker bis hin zum Support.
Das Pharmaunternehmen Aprecia und Battelle, ein US-amerikanisches Forschungsinstitut, haben eine Partnerschaft beschlossen, um den 3D-Druck von Medikamenten voranzubringen. Aprecia ist das erste Unternehmen, das für ein 3D-gedrucktes Medikament eine Zulassung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA erhalten hat.
Das größte Verteidigungsunternehmen der Welt, Lockheed Martin, wird das auf die Additive Fertigung spezialisierte Unternehmen AeroJet Rocketdyne übernehmen. Lockheed Martin plant so seine Position im 3D-Druck von Metallkomponenten für die Raumfahrt zu stärken und sich so noch weiter auf die Fertigungstechnologie der Zukunft zu konzentrieren. Der ist für das 2. Halbjahr 2021 geplant.
Die beiden Unternehmen Hans Weber aus Deutschland und Colossus Printers aus Belgien haben ihre Kooperation für den 3D-Druck bekannt gegeben. Dabei wollen die Unternehmen ihre Position im 3D-Druck-Markt stärken und wichtige Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz besonders einbeziehen.
General Electric (GE) wird die University of Sydney im Rahmen einer Fünfjahres-Vereinbarung im Metall-3D-Druck unterstützen. Im Sydney Manufacturing Hub haben kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die Möglichkeit, General Electric’s additive Fertigungstechnologien zu nutzen. Außerdem sollen im Hub mehr Wissenschaftler und Studenten der Universität die Fähigkeiten der 3D-Druck-Technologien erlernen.
Das deutsche Hochtechnologieunternehmen TRUMPF möchte sich stärker auf die Sparte Additive Manufacturing (AM) konzentrieren und plant daher alle Anteile am Joint Venture TRUMPF SISMA zu übernehmen. SISMA ist ein Unternehmen aus Italien, mit dem TRUMPF im Jahr 2014 ein Joint Venture beschlossen hatte. Zudem möchte SISMA mit TRUMPF weiter im Bereich des Metall-3D-Drucks zusammenarbeiten.
Das Unternehmen für Werkstoffe und Spezialchemie Solvay und das 3D-Druck-Unternehmen PrinterPrezz haben ihre zukünftige Unternehmenspartnerschaft bekannt gegeben. Gemeinsam wollen sie ihre Expertise im 3D-Druck bündeln und ihre Produkte zusammen verbessern. Zusätzlich hat sich Solvay Ventures an einer Finanzierungsrunde für PrinterPrezz beteiligt.
Der globale 3D-Drucker-Hersteller Stratasys aus den USA gab bekannt, das 3D-Druck-Start-up Origin Inc. zu kaufen. Die Firmenübernahme soll rund 100 Millionen US-Dollar kosten. Läuft alles wie geplant, erhält Stratasys dafür bis 2025 einen zusätzlichen Umsatz von 200 Mio. US-Dollar und kann mit Übernahme des Kerngeschäfts von Origin Inc. seine eigene Marktstellung weiter ausbauen. Vor allem in einem Bereich sieht Stratasys großer Zukunftspotenzial.
HP Inc., Superfeet und Volumental haben eine strategische Partnerschaft beschlossen, um zusammen und mit Hilfe des 3D-Drucks individuell auf den Kunden zugeschnittene Einlegesohlen auf den Markt zu bringen. Superfeet stellt die Sohlen mit 3D-Druckern von HP Inc. her, nachdem zuerst Daten über die FitStation zum Fuß und Gangmuster gesammelt wurden. Die 3D-gedruckten Schuhsohlen, die für mehr Komfort, Leistung und Fußgesundheit sorgen sollen, sind bereits in Österreich und in den USA erhältlich.
Der deutsche Hersteller von Konsumgütern Henkel und das 3D-Druck-Unternehmen EnvisionTEC weiten ihre Partnerschaftsvereinbarung aus. Im Rahmen der Kooperation wollen beide Unternehmen den 3D-Druck im Industriemaßstab weiter zusammen vorantreiben. Die 3D-Drucker und 3D-Druck-Materialien sollen langfristig in der industriellen Produktion finaler Bauteile eingesetzt werden.
Der spanische 3D-Drucker-Hersteller BCN3D und der in britische 3D-Druck-Dienstleister 3DGBIRE haben ihre Partnerschaft und zukünftige Unternehmenskooperation bekannt gegeben. 3DGBIRE wird damit offizieller Distributor von 3D-Druckern des Herstellers BCN3D in Großbritannien und Irland. Vor allem an der additiven Fertigung interessierte Unternehmen in den beiden Ländern können von der Kooperation profitieren.
Das belgische 3D-Druckunternehmen Materialise wird die Firmen RSscan und RS Print übernehmen, die individuell 3D-gedruckte Einlegesohlen herstellen. Außerdem wird Materialise seine Unternehmenskooperation mit Superfeet verstärken, um die digitale Transformation der Fußversorgungsbranche zu beschleunigen. Die Firmenübernahme soll bis 20. November abgeschlossen sein.
Siemens stellt in Zusammenarbeit mit EOS und DyeMansion eine Lösung für die automatisierte, digitale Massenproduktion vor. Das Ganze wurde mit 3D-Drucklösungen von EOS und Nachbearbeitungssystemen von DyeMansion realisiert. Am Beispiel der Optimierung und Serienfertigung von Schuhen zeigen die Unternehmen ihre Entwicklungen auf der Formnext Connect 2020.
Das 3D-Druckunternehmen Essentium hat einen mehrjährigen Vertrag mit der U.S. Air Force abgeschlossen. Geplant sind additive Fertigungslösungen für den Einsatz in der Luftfahrt, die bei gleichbleibender Qualität schnell und wirtschaftlich entstehen sollen. Vorrangig geht es um den Einsatz von 3D-Druck für Flugzeug- und Ersatzteile.
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