News zum Thema
Der japanische Technologiekonzern Ricoh kündigte an, künftig noch mehr Geld in den 3D-Druck zu investieren. Geplant sind Übernahmen von 3D-Druck-Unternehmen und Fusionen mit etablierten Spezialisten und Startups auf dem Gebiet der additiven Fertigung. Insgesamt sollen 1,8 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stehen.
Materialise und HCL Technologies arbeiten an einer gemeinsamen Plattform. Dabei soll Freiheit bei der Konstruktion additiver Fertigung mit dem Tempo und Exaktheit der CNC-Bearbeitung verbunden werden. Um das zu erreichen, integriert Materialise seine Technologie in die CAMWorks Software von HCL. Die Technologie namens „CAMWorks AM-Moduls powered by Materialise“ soll noch 2018 auf den Markt kommen.
Die beiden Unternehmen Perstorp AB und 3D4Makers, jeweils spezialisiert auf Chemie und Hochleistungs-Filamente für den industriellen 3D-Druckern haben in einer Kooperation beschlossen, das Projekt „ElogioAM“ zu gründen. Gemeinsam planten sie ein „Filament der 5. Generation“ herauszubringen. Heraus kam jetzt das Produkt Facilan™.
Der internationale Flugkonzern Boeing zeigte sich schon häufiger sehr stark am Einsatz der 3D-Drucktechnologie interessiert. Zum Schutz seiner 3D-Druck-Daten bei der Übertragung hat Boeing jetzt einen Vertrag mit dem israelischen Software-Unternehmen Assembrix abgeschlossen.
Der Schweizer 3D-Drucker-Hersteller Sintratec hat mit MANN Datentechnik einen neuen Vertriebspartner seiner 3D-Druck-Produkte gewonnen. Für Interessierte und Besitzer der Sintratec 3D-Drucker bietet die Kooperation einige Vorteile.
Der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) hat eine Zusammenarbeit mit Autodesk angekündigt, um leichtere und kostengünstigere Fahrzeugteile für Autos mit alternativen Kraftstoffen additiv herzustellen. Geht es nach der Geschäftsführung, möchte das Unternehmen bis 2021 viel Geld mit Elektroautos verdienen. Die Fokussierung auf die 3D-Drucktechnologie ist richtig, doch es gibt noch einiges zu tun.
Die beiden Unternehmen BASF und Essentium kennen wir bereits aus anderen Berichten, wo sie in Kooperation innovative Ideen für den 3D-Druck entwickeln und umgesetzt haben. Jetzt wird eine neue Richtung eingeschlagen. Mit einem Tochterunternehmen von Essentium, Trifusion, arbeiten sie unter der Marke TriFusion Devices an einem „unglaublich starken“ Prothesensockel, der mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt werden soll. Ihr Ziel ist es, Prothesensockel in der Herstellung und die Kosten betreffend zu verbessern. Sie sind auf einem guten Weg – die Herstellung von einem individuellen, passgenauen Sockel dauer gerade einmal 24 Stunden.
Der Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC hat den 3D-Druck-Spezialisten APWORKS, eine Unternehmung von Airbus, erworben. Ziel ist es den 3D-Druck von Metallteilen für industrielle Anwendungen, unter anderem dem Einsatz von 3D-gedruckten Bauteilen für Flugzeuge, weiter voranzubringen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die SLM Solutions Group möchte eine neue Fertigungslinie zur additiven Fertigung metallischer Werkstoffe mit Schwerpunkt auf selektives Laserschmelzen aufbauen. Zehn verschiedene Unternehmen sind an diesem Projekt beteiligt, darunter auch die schwedische Forschungsgruppe Swerea IVF. Ziel ist es, Produktionszeiten mit Unterstützung von 3D-Druck bestmöglich zu reduzieren.
Das Schweizer Unternehmen Sintratec hat mit Kallisto eine Kooperation beschlossen und damit einen Vertriebspartner für Frankreich gewonnen. Sintratec Kunden sollen so von kürzeren Lieferzeiten profitieren und von einer schnelleren professionellen Beratung. Sintratec wurde mit einem über Kickstarter finanzierten SLS-3D-Drucker im Niedrigpreisbereich bekannt.
Dass Kunde ihre Autos bei der Herstellung mitgestalten ist nichts Neues und findet immer häufiger Anwendung. Dass dabei 3D-Drucker zum Einsatz kommen ist ebenfalls bekannt und nimmt in der Verbreitung zu. Das Design von Autos aber durch den Kunden beinahe komplett entwerfen zu lassen ist ein innovatives Konzept, welches jetzt Siemens in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Hackrod verwirklichen will. Die Entwicklung des Autos „La Bandita“ wurde bereits umfassend untersucht. Nun soll Siemens‘ Digital Innovation Plattform dabei helfen, das Konzept zu beschleunigen.
Gemeinsam mit dem 3D-Druck-Hersteller BigRep aus Berlin möchte das Chemieunternehmen BASF neue Wege erforschen, 3D-Drucker in Kombination mich leistungsstarken Materialien für industrielle Anwendungen einzusetzen. Dazu gab es von BASF eine Finanzspritze an BigRep. Beiden Unternehmen wollen ihre Kompetenzen kombinieren und neue, innovative 3D-Druck-Lösungen für ihre weltweiten Kunden schaffen.
PostNord aus Skandinavien hat Erfahrung mit Logistik und Kommunikation, Sony ist ein bekanntes Technologieeunternehmen. In Kooperation arbeiten sie an einem 3D-Druck-Projekt, dass den Nutzern leichteren Zugang zu 3D-Drucken ermöglichen soll. Mit der 3D-Creator App leistet Sony seinen Beitrag dazu. Mit dabei ist auch der Multi-Material und Farb-3D-Drucker J750 von Stratasys und die Plattform für industriellen 3D-Druck 3YOURMIND.
Der 3D-Druck erweißt sich in der Raumfahrt immer häufiger als äußerst nützlich. Astronauten haben es auf ihren Missionen einfacher, Dinge auf Bedarf selbst vor Ort produzieren zu können, unter anderem Werkzeug. Missionen werden also kostengünstiger. Airbus und IBM haben jetzt in Kooperation mit Hilfe von 3D-Drucker CIMON entwickelt, einen Assistenten der mit künstlicher Intelligenz Astronauten auf ihren Missionen unterstützt.
Die Bossard Gruppe ist ein Unternehmen aus Zug in der Schweiz und international bekannt als Logistik- und Schraubenhandelsgesellschaft. Neu will das Unternehmen nun auch 3D-Drucker und Zubehör verkaufen. Dazu ging Bossard eine Partnerschaft mit drei namhaften deutschen Unternehmen ein.
Farsoon Technologies und Additive Manufacturing Technologies (AMT) gingen eine Kooperation für das gemeinsame Anbieten innovativer Post-Processing-Lösungen für Additive Manufacturing-Technologien ein. Die automatisierten Postprocessing-Technologien von AMT werden den Produktionsworkflow der bestehenden Farsoon-Maschinen und der zukünftigen CAMS-Systeme erheblich verbessern, versprechen beide Unternehmen. Tatsächlich sind mit der Kooperation innovative Lösungen beim Post-Processing professioneller 3D-Druck-Anwendungen möglich.
Mit CARBOPRINT® möchten die Unternehmen TheExOne Company und die SGL Group Kohlenstoff- und Graphitbauteile mithilfe von 3D-Druckern marktreif herstellen. Dafür legen beide Unternehmen im Rahmen einer Kooperation ihre Kernkompetenzen zusammen. Erste Materialentwicklungsstudien fanden bereits statt.
Das Bioprinting-Unternehmen AMBER und der US-Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson haben eine Kooperation bei der Weiterentwicklung des Bioprintings bekanntgegeben. Ziel der Kooperation ist es den 3D-Druck mit organischen Substanzen weiter voranzubringen. Dafür soll in Irland nahe Dublin ein eigenes Kompetenzzentrum entstehen.
Der Luftfahrtriese Boeing hat eine sechsjährige Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen Oerlikon gestartet, mit dem Ziel der Standardisierung von 3D-Druckverfahren und Entwicklung neuer 3D-Drucker-Materialien, die den hohen Anforderungen der Luft- und Raumfahrtindustrie gerecht werden. Es wird außerdem versucht, die additive Fertigung struktureller Titan-Luftfahrtteile voranzutreiben.
Zusammen mit SIA Engineering Company hat der 3D-Druck-Spezialist Stratasys die Gründung von einem 3D-Druck Service-Center für Luftfahrt angekündigt. Das Center für additive Fertigung soll in Singapur entstehen und sich zunächst auf die Vor-Ort-Fertigung von Werkzeug und Komponenten für Innenkabinen konzentrieren.
Alle 3D-Drucker-News per E-Mail:
Zur Newsletter-Anmeldung und Anmeldeinformationen
Anzeige