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Bei Shapeways jetzt auch 3D-Druck mit Gold möglich

Die 3D-Druck Online-Plattform Shapeways bietet zukünftig auch den 3D-Druck mit Gold. Nutzer wählen dafür zunächst das gewünschte 3D-Modell und können sich dies anschließend in Gold ausdrucken lassen. Vor allem individuell gestalteter Schmuck aus Gold könnte für Endverbraucher von Interesse sein.

Die weltweit verschiedenen 3D-Druck-Dienstleister bieten die Erstellung von 3D-Objekten mit unterschiedlichsten 3D-Druck-Material (Filament). Neben dem klassischen Kunststoff oder auch Lebensmittel, wie Schokolade, sind als Material zur 3D-Modellierung sind zum Beispiele Silber, Bronze, Messing und Stahl für die Schmuckherstellung vorstellbar.

Ganesha als goldene Figur

Deko, Schmuck oder andere Dinge aus Gold – Shapeway bietet zukünftig individuellen Golddruck (Bild © sxc.hu).

Nun hat der 3D-Druck Online-Dienst Shapeways beschlossen, sein Angebot um 14 Karat Gold als 3D-Druckmaterial zu erweitern. Das Edelmetall Gold ist seit Jahrtausenden in der Schmuckherstellung bekannt. Der 3D-Druck würde es Juwelieren, Designern und Herstellern ermöglichen, Goldschmuck in allen möglichen Formen zu fertige, wie es mit traditionellen Verfahren nur sehr schwer oder in Einzelfällen sogar unmöglich wäre.

In Kombination mit dem Unternehmen American Pearl, das alte Fotos mit Schmuck einscannt und als digitales 3D-Modell mit einem 3D-Drucker „wieder zum Leben erweckt“ (wir berichteten..), wäre es möglich sogar alten Goldschmuck einzig mit einem alten Foto wieder herzustellen. Möglicherweise eine lukrative Geschäftsidee für pfiffige Unternehmer.

Der Fertigungsprozess bei Shapeways besteht aus alten und neuen Herstellungstechniken. Wie bei einem anderen Metallguss (Silber, Bronze, Messing) werden die 3D-Entwürfe zunächst in Wachs gedruckt. Die Fertigung erfolgt in fünf Schritten. Als erstes wird das 3D-Modell also mit einem hochauflösenden 3D-Drucker in Wachs ausgedruckt. Das Modell befindet sich in einem mit flüssigen Gips gefüllten Container. Im Anschluss wird das Wachs im Ofen geschmolzen, sodass eine Negativ-Form entsteht.

Dieses Negativ wird mit Gold gefüllt und der Gips anschließend nach der Abkühlung aufgebrochen. Der letzte Schritt umfasst eine sorgfältige Reinigung und Polierung des fertigen 3D-Goldschmucks. Der Goldhochglanz ist schön und daher haben Unternehmen spezielle Verfahren zur Herstellung von gedruckten 3D-Gold entwickelt. Vor kurzem hatte das Unternehmen Nervous System einen 3D-Goldschmuck in 18 Karat gefertigt.

Auf dem Gebiet der 3D-Goldschmuck-Herstellung sind neben Nervous System und Shapeways auch die Unternehmen Cooksongold und Shootdigital mit unterschiedlichen 3D-Golddruckverfahren aktiv. Wann erste Unternehmen und/ oder 3D-Druck Online-Dienste aus Deutschland den 3D-Druck mit Gold für Endverbraucher anbieten, bleibt abzuwarten. Unsere Newsletter-Abonnenten erfahren davon zuerst (3D-Drucker Newsletter kostenlos abonnieren und empfangen..).

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